Ein Traum
von
Hermione
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Ich hatte vor geraumer Zeit jenen Traum und dachte, da ich seit Langem nichts mehr veröffentlicht habe, dass dies eine nette Gelegenheit wäre, mal wieder was zu posten.
Tut mir Leid, wenns teilweise ziemlich holprig ist, aber es ist spät und ich bin müde und leider nicht mehr so in Form was das Schreiben angeht, aber ich gebe mein Bestes.
Ich werde vielleicht versuchen, aus diesem Traum mehr "heraus zu holen" - wartet's ab ^^
Kurze Werbeeinlage für alle Interessierte: Es gibt bereits ein veröffentichtes Buch von mir.
Titel: Jeremiahs Blutlust
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Danke!
~*~*~
Das Feuer loderte und fraß sich die Gardinen empor.
Es war heiß und stickig, der weiße Rauch schien sich auf meine Lungen zu drücken und ich musste tief nach Luft schnappen.
Ich lag nackt auf dem schmiedeeisernen, schwarzen Bett, das mir so vertraut war und auch der Raum kam mir seltsam vertraut vor; ich wollte aufstehen und fliehen, doch ich schaffte es nicht einmal, den Kopf zu wenden.
Die Flammen hatten bereits das untere Ende des Betts erreicht und krochen rasant empor, ich fühlte die Hitze, die langsam unerträglich wurde, wie sie meine Haut berührte, sie versengte, sodass ich spitze Schmerzens- und Hilfeschreie ausstieß, obwohl ich wusste, dass mich niemand hören konnte oder wollte.
Mein Haar, das von einem so leuchtenden Rot war, das es schon fast dem Feuer glich, verbrannte und ich spürte nicht endende Schmerzen; überall begannen sich diese großen Blasen zu bilden … ich verbrannte.
Für mich gab es keine Hoffnung. Niemand war für mich da, niemand half mir.
Der Tod holt mich.
„Brenne, Hexe! Brenne!“
Das Feuer brannte weiterhin, doch die Schmerzen ließen nach.
Stattdessen verbreitete sich eine angenehme Kühle in meinem Körper, die sich wie eine heilende Salbe auf meine Seele legte.
Mein Haar wuchs erneut und fiel in seidigen Wellen über meine Schultern; eine Stimme schien mich zu rufen; ich folgte ihr …
Mit einem Mal war das Knistern dieses Feuers vorüber, ich schlug die Augen auf und konnte das laute Klopfen meines eigenen Herzens hören.
Ich blickte in blaue, klare Augen, die so sanft waren, dass ich glaubte, gestreichelt zu werden.
Der Kuss schmeckte süß und ich fühlte eine Hand, die sich auf meinen Brustkorb legte.
Mit einem Mal beruhigte ich mich wieder, wusste, dass alles in Ordnung war.
„Es war nur ein Albtraum, meine Kleine.“ Sein langes, dunkelblondes Haar kitzelte mein Gesicht und ich musste lächeln.
Ich lag in demselben schmiedeeisernen Bett wie in meinem Traum.
Doch … es war jemand hier, der mich gerettet hatte. Es gab jemanden, der mich immer retten würde - und mich auffangen würde, wenn ich fiel.
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Kommentare
Anne Gorcy schrieb am 2008-03-30 21:49:49:
Das gefällt mir sehr gut. Meiner Meinung nach hast du alles gut geschildert, so dass man sich richtig in diesen
Traum hinein versetzen konnte. Ich kann es nur wiederholen: Es gefällt mir gut. =)
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