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Kategorien > Liebe > Liebe

Ein Traum am Strand

von Maemi

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Ein Traum am Strand

Sie saß am Strand, schrieb ihre Gefühle auf das Blatt und lauschte dem sanften Rauschen des Meeres. Die Sonne tauchte am Horizont in das Meer ein und die Wasseroberfläche besaß Sterne, die das Wasser bis ins unermessliche glitzern ließ. Sie stieß einen verträumten Seufzer aus und wünschte sich, dass sie diesen wundervollen Anblick mit ihm teilen könnte. Genüsslich vergrub sie ihre Füße in den goldfarbenen, noch warmen Sand und genoss diesen atemberaubenden Anblick. Alles war so vollkommen und perfekt. Aber dennoch fehlte etwas. Ein Teil ihres Herzens. Wie sehr wollte sie, dass er jetzt hier war. Hier bei ihr, um ihr Herz wieder zum Lachen zu bringen. Alleine der Gedanke an ihn reichte aus, um auf ihr Gesicht ein verliebtes Lächeln zu zaubern. “Wie ich sehe, denkst du grade an mich.” Erschrocken fuhr sie hoch und sah in sein Gesicht. Er hatte sich neben sie gesetzt und sah sie mit seinen wundervollen Augen an, in denen sie sich so gerne verlor. Jedes Mal, wenn sie ihn sah, machte ihr Herz ein Freudensprung und pumpte unendlich viele Glücksgefühle durch ihren Körper. Ein wohliger Schauer lief ihr den Rücken runter und sie bekam eine Gänsehaut. Wie jedes Mal. Wieder musste er lächeln. Er kannte diese Reaktion. Die bekam er jedes Mal zu sehen, wenn er in ihrer Nähe war. Und genau das war es, was er an ihr liebte. Er liebte einfach alles an ihr. Ihre Augen, die diese unendliche Lebensfreude ausstrahlten. Ihre Lippen, die ihn jedes Mal aufs Neue verführten. Ihre Haare, die wie Seide über ihren Rücken flossen. Ihre Bewegungen, die eine unglaubliche Eleganz besaßen und ihre Art, die einfach einzigartig war und ihn jedes Mal aufs Neue gefangen nahm.
Er war so sehr in seinen Gedanken versunken, dass er nicht bemerkt hatte, dass sie aufgestanden und zum Wasser gegangen war. Sie bewegte sich mit einer unvergleichlichen Leichtigkeit durch das Wasser, dass er nicht die Augen von ihr nehmen konnte und sich ganz und gar an diesen Anblick verlor.

Langsam stieg sie aus dem Wasser empor und blieb im Knöcheltiefen Wasser stehen. Sie drückte leicht ihren Rücken durch, legte den Kopf in ihren Nacken und ihr nasses Haar floss wie flüssiges Gold über ihren Rücken. Die Wassertropfen, die sich ihren Weg über ihren makellosen Körper bahnten, glitzerten wie kleine Diamanten in dem Abendschein der Sonne. Ihre Pose verlieh ihr etwas mystisches.
Dieser grenzenlos schöne Anblick raubte ihm den Atem. Gefesselt von ihr, stand er auf und kam zu ihr rüber. Langsam und ganz sachte fuhr er mit einem Finger die Bahn eines Wassertropfens nach. Diese Berührung reichte aus, um ihr den nächsten Schauer über den Rücken zu jagen. Seine Bewegungen beobachtend, drehte sie sich zu ihm um. Ihre Körper waren sich so nah, dass sie seine Wärme spüren konnte. Er konnte einfach nicht anders. Er musste sie berühren. Ihre Wärme spüren, ihre seidig glatte Haut an seiner fühlen. Leicht beugte er sich nach vorne und seine Stirn berührte sacht die ihre. Es war ein unglaubliches Gefühl.
Sein Atem strich zärtlich über ihre Lippen. Es kam einer Liebkosung gleich. Sie schloss ihre Augen, um diesen einzigartigen Moment mit Leib und Seele zu genießen. Ein Kribbeln bildete sich in ihrem Bauch und nahm mit jedem Atemzug zu. Sie erhob leicht ihr Kinn, um seinen samtweichen Lippen näher zu kommen. Nur Millimeter trennten sie noch
voneinander. Ihre wohlgeformten Lippen strichen sacht über die Seinen. Ein wohliger Schauer fuhr ihr über den Rücken und ließ sie alles um sich herum vergessen.
Er fing an sie zu küssen, ganz sacht und vorsichtig, als könne sie zerbrechen. Es war nur ein Hauch eines Kusses, dennoch fing ihr Herz Feuer und wärmte ihre ganzen Körper. Sie krallte sich in seinem Hemd fest und zog ihn komplett zu sich, um ihre vollen Lippen ganz mit seinen zu versiegeln. Seine Hände strichen über ihre die Wangen, die einen leichten Rotschimmer aufweißten. Langsam, ganz langsam bewegten sie sich über ihre Schultern zu ihrer Taille runter und verweilten dort.
Die letzten Sonnenstrahlen hüllten sie in ein goldenes Licht. Das Meer spiegelte ihren Kuss und schloss dieses Bild für die Ewigkeit ein. Niemals sollte sie diesen Moment vergessen. Und ihre Liebe würde für immer bestehen!

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