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Kategorien > Nachdenkliches > Psychologie

Ein Versuch

von PJA

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Ein Versuch

Ich Unterscheide zwischen zwei Arten von Männern. Zwischen den Prämaskulinen und den anderen, den Postmaskulinen. Was die Prämaskulinen ausmacht ist, dass sie relativ unterentwickelt sind. Sie hinken dem „Idealen Mann“ hinterher. Ihre Kennzeichen sind die extreme Schüchternheit und den nicht vorhandenen Willen, ihr Ziel, das Weibchen, zu erreichen. Hier muss frau alles selbst in die Hand nehmen, vom ersten „Hallo“ bis zum „und wann treffen wir uns mal wieder?“. Nicht das der prämaskuline Mann dafür dankbar wäre, nein, er weis es dann auch nicht zu schätzen! Er lässt sich alles hinterher tragen. Und wenn man denkt, jetzt müsste er den dreh doch von alleine raus haben, da merkt man erst wieder, dass er das auch nicht kann. Genervt wird man sich von ihm verabschieden und läuft dann in die Arme des Postmaskulinen. Seine Kennzeichen sind es, dass er genau weiß was er will. Er verfolgt sein Ziel mit Witz und Charme. Er gibt der Frau das Gefühl, sie sei die Einzige und etwas Besonderes. Aber man muss beachten, dass er dieses Gefühl JEDER Frau vermitteln kann. Somit ist klar, der postmaskuline Mann hat in jeder Stadt eine Flamme. Und wahrscheinlich wissen alle nichts voneinander, denn der postmaskuline Mann ist ein Jäger und Sammler, der versteht, seine Schätze voneinander gut zu trennen. Frau kann eine schöne Zeit mit ihm erleben, das steht außer Frage uns wahrscheinlich ist es eine Erholung bedenkt man das er sich bemüht und sie umwickelt. Er ist das totale Gegenteil zum prämaskulinen Mann.

Nun wird sich ein jeder Fragen: Gibt es den maskulinen Mann? Mr. Right? Unseren persönlichen „McDreamy“? Müsste die logische Konsequenz nicht sein, dass wenn Prämaskulin und Postmaskulin sich ausgleichen, dann ein Optimum entstehen müsste? Beleuchten wir sie doch beide etwas näher. Und versuchen dann aus beiden das Optimum zu finden. Dazu benutzen wir zwei Variable. Die erste nennen wir Peter. Peter ist ein Arbeitskollege und gehört zu der Gattung der Prämaskulinen. Da wir ihn bei der Arbeit kennen lernen wird er sehr natürlich sein. Locker. Es wird also einfach sein, ihn näher kennen zu lernen und ihn dann um ein Date zu bitten. Wohin könnten wir gehen? Wir gehen ins Kino – es ist dunkel niemand beobachtet Peter. Aber Peter kann seine Chance nicht nutzen. Das Date wird nicht viel Erfolg bringen. Was den Prämaskulinen ausmacht ist, dass er sich nicht melden wird. Sie müssen IHM hinterher rennen. Und denken Sie bloß nicht, dass er es gelernt hätte. Sie können den Prämaskulinen nicht über Nacht verändern. Wenn das ihr Ziel ist, dann brauchen Sie mindestens die nächsten 2 Jahre! Und wer hat schon so lange dafür Geduld?! Und selbst wenn Sie es sich vornehmen, dann kommt irgendwann der Punkt, an dem Sie aufgeben. Bei Peter geben wir nach einem Jahr und 2 Monaten auf. Natürlich haben wir Mitleid mit dem Prämaskulinen, aber er hat ja nun auch nicht den Ergeiz, sodass er um Sie kämpfen würde. Peter versteht es nicht und wird Sie irgendwann vergessen. Das liegt zum Teil auch daran, dass er gar nicht das Bedürfnis hat, sich ein Weibchen zu suchen. Sie sind natürlich enttäuscht – Und diese Enttäuschung lässt sie in die Falle tappen. Sie merken es gar nicht, sie sind einfach drin.

Wir lernen also Jörg kennen. Das heißt Jörg lernt Sie kennen, denn Jörg versteht sich darauf, die schwachen Weibchen zu suchen mit denen er sich die Zeit vertreiben kann. Der postmaskuline Mann sucht ebenfalls keine Frau, er sucht einen Zeitvertreib und ein Sammelobjekt. Am besten etwas, was gleich in die Sammlung passt. Er ist wie ein Schmetterlingsjäger. Kaum ruhen Sie sich auf einer Blume aus, da kommt er schon mit dem Käscher. Nachdem uns der Postmaskuline in ein Gespräch verwickelt hat, in dem er unsere Schwächen sucht - Sie mögen Hunde? Er auch! Oder sind es doch lieber Katzen? Sie werden sich wundern, wie schnell er ebenfalls ein Katzenliebhaber ist! Er glänzt mit bestem Benehmen. Sie planen vielleicht schon für die Zukunft und denken, wie schön das Leben sein kann. Jörg ist genau das, was sie nach Peter brauchen. Er gibt sich mühe, Ihnen zu gefallen. Was Sie aber nicht sehen ist, dass Jörg sich seine Sache gerne so dreht wie er es gerne möchte. Ergo, es gibt mehrere Frauen. Es ist nicht böse zu sehen. Er liegt in der Natur des Postmaskulinen. Sie genießen die Zeit, zumindest solange, bis Sie auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden. Ja, das kann schmerzhaft werden, es kann sogar mehr wehtun, als bei Peter. Denn bei ihm hatten Sie ja weniger geplant. Peter war nicht soweit, dass er sie wirklich verletzen wollte. Jörg nimmt das automatisch in kauf.

Sie werden sich fragen, wo Sie bei beiden gestanden haben und lernen Peter vielleicht noch einmal von einer anderen Seite kennen. Vielleicht werden Sie sich auch wünschen, Peter nicht aufgegeben zu haben. Aber haben Sie nicht auch die Zeit mit Jörg genossen? Wäre es nicht gemein Peter gegenüber, zu ihm zurückzukehren? Das wäre es. Sie sollten sich klar machen, dass sie beide verloren haben. Das heißt eigentlich nur einen: Peter. Denn Jörg konnten Sie gar nicht besitzen, da gab es zu vielen Voranwärterinnen. Vielleicht werden Sie auch froh sein, endlich mal wieder ihre ruhe zu haben? Auf jeden Fall sagen sie sich, beim nächsten Mann soll es besser werden! Nun, wären wir an dem Punkt, Peter und Jörg zu vereinen. Sie aufzumachen und sich das Innere zu besehen. Wir nehmen von beiden nur das Beste und erhalten das Optimum. Wir benennen es auch nicht. Es soll für uns alle wie eine warme Kerze in der Ferne sein. Ein Hoffnungsschimmer…

Fangen wir an und setzten wir das Messer an, bildlich natürlich! Wir möchten dem Mann nicht hinterherlaufen, daher entscheiden wir uns in diesem Punkt für Jörg. Gut, weiter. Wir hätten also den 1.Kontakt zum Optimum. Wir gehen mit ihm aus, alles ist toll. Wir haben das Gefühl, er mag nur uns. Wieder extrahieren wir etwas von Jörg. Langfristig aber, wollen wir nicht Jörg, denn er hat ja noch andere. Deswegen nehmen wir etwas von Peter. Langfristig bleibt uns Peter treu. Er kümmert sich um uns und hegt uns. Wir möchten ihn unseren Eltern vorstellen, mit ihm die Zukunft plane und haben nicht die Angst, dass er uns betrügt. Alles wäre also wunderbar. Wir sind glücklich. Alles ist bestens. Gut, langfristig unterscheiden sich alle Männer sowieso noch untereinander. Aber die Hauptgruppen haben wir unterschieden.

Nun müssen wir uns aber klarmachen, dass es diesen Mann nicht so einfach geben wird. Warum? Weil Männer sich entwickeln. Vom Prämaskulinem zum Postmaskulinem. Folglich finden wir das Optimum nur, wenn wir ihn an einer bestimmten Entwicklungsstelle abfangen und die Entwicklung von da an stoppen. Damit fallen alle postmaskulinen Männer weg, sie sind schon zu weit fortgeschritten. Nehmen wir also Peter und lassen ihn sich weiterentwickeln hätte er gute Chancen zum Optimum. Auf ihn können wir aber nicht von alleine zurückgreifen in unserem Beispiel. Vielleicht kommt er auf uns zu, dann könnte es sein, dass

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Kommentare

*Mia* schrieb am 2007-12-12 09:02:11:
Ich gebe dir da vollkommen recht. Der Text ist schön geschrieben und gefällt mir sehr! Man kann es gut nachvollziehen ;)

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