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Kategorien > Liebe und Drama > bis auf den tod

Ein flüchtiger Traum

von Rocky

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Es lebte einst eine königliche Prinzessin, so jung, so schön von allen geliebt. Doch im Herzen war sie sehr unglücklich. Sie sollte verheiratet werden mit einem Prinzen, den sie nicht liebte.
Eines abends, der Vollmond stand hoch oben am Himmel, beschloss sie zu verschwinden um das Glück auf Erden zu finden.
Und nun beginnt die Unglückliche Geschichte der Prinzessin.
Am Tore ein einsamer Soldat:

---
Oh du wunderschöne junge Maid,
wo gehest du zu dieser Nachtstund´ hin?
Mit deiner unvergesslich, bezaubernden Schönheit.
Bitte gib doch meiner Frage einen Sinn.

Ich werde es dir nun sogleich sagen,
doch will ich nicht hören dich beklagen.
Ich gehe fort von diesem schrecklichen Ort.
Das Glück, das will ich suchen gehen,
Glaube mir, du wirst es nicht verstehen.
In einem goldenen Käfig bin ich gefangen hier,
und wenn du mitkommen willst, dann folge mir,
dann mache schnell und beeile dich,
denn es ist bald da, das Tageslicht.

Ich werde dir gewiss, zur Seite stehen
Und dich beschützen mit all meiner Macht,
doch glaube mir, mit deinem fortgehen,
wird in deinem Hause nicht mehr gelacht.

Auf den Weg wir uns nun machen.
Und die Nacht wird über uns wachen,
ob West, ob Ost, ob Nord, ob Süd,
wir ziehen dort, wo die schönste Blume blüht.
Vergessen will ich niemals in meinem Leben,
was du hast, für mich für immer aufgegeben.
Dem König hast Treue du geschworen,
nun bist für alle Zeit auch du verloren.
Wir haben kein Dach und auch kein Geld,
frei sind wir und das ist was zählt.

Warum gehest du nur fort von deinem Reich,
jeder Bauer, jeder Bettler dich beneidet,
deine Haut und deine Lippen sind so weich,
niemand wird je verstehen warum ihr so leidet.

Sehr bald soll ich werden verheiratet,
doch ein großes Geheimnis mich belastet.
Ich liebe ihn nicht und werde es nicht,
diesen Gnom, diesen kleinen stolzen Wicht.
Vorherbestimmt vor langer zeit das wurde mir,
und anreden soll ich ihn gar mit Sir.
Aber nun genug von meinen Geschichten,
Pass nur auf sie dürfen und nicht sichten.

---
Siehe dort, du königlicher Wächter,
auf das es uns, nicht gehen wird schlechter,
lass uns ziehen in dieses kleine Stadt,
wo es bestimmt etwas zu Essen hat.
Es ist ein kurzer und nicht langer Weg,
vorbei an dem Steine der dort steht.

Einverstanden bin ich, mit deiner Wahl,
wir geh´n zur Stadt dort drüben am Wald
es ist der Weg, nicht sehr eine Qual,
dann sind wir gleich da, ja, sehr bald.

---
Dem Fräulein, dem Herrn wie kann ich ihn´ dienen,
ein Zimmer, ein Essen, voller Speiß und Trank,
denn sollen nicht bald, sie hier von dannen ziehen,
deshalb werd vertreiben den schlimmen Gestank
ich werde sogleich, nun kommet schon rein
und zieret euch nicht, legt hoch euer Fuß und Gebein.

Habt euch dank, ihr so netter Herr Wirt,
der aus dieser kommt, sehr schönen Stadt
doch muss ich euch beichten, es wird
nicht bezahlt, davon ihr nicht werdet sehr satt.

Dann scheret euch fort, ihr schlimmes Gefolg,
meine Zeit ihr verschwendet, sie kommt nicht zurück,
auch das Himmelsbild mit seinen dunklen Wolk,
hat´s gsehen, was ihr mir gebracht, das Unglück.
Ich bin ein netter und fromm guter Mann,
doch werd ich euch geben, noch nicht einmal Sand.

Ihr werdet schon sehen, was ihr getan,
schaut sehr genau, uns nur einmal an,
wir sind sehr arm und auch kein Essen,
wird uns gegeben, bei stillen Messen,
Wir gehen nun hin und kommen nie mehr,
uns nicht mehr zu sehen, das freut dich sehr.

---
Können nicht Leben nur von Wald Nüssen,
auch kein Dach haben wir auf dem Kopf,
sag, wirst du es nicht ein wenig vermissen,
zu leben im Reichtum mit goldenem Knopf?

Will´ suchen des Glückes Gestalt auf Erden,
und nicht verrotten im Schloss und werden
verheiratet mit einem gar sorglosen Ritter,
denn für meine Seele, wär´ das sehr bitter.
Du kannst zurück ruhig gehen,
ich werde das irgendwann verstehen,
doch bleibe ich auf diesem Pfad,
denn um das, mein Leben mich bat.

Bei dir bleiben das werde ich sicherlich,
doch suchen wir nun müssen ein Quartier,
im Walde bei Nacht es wird sehr gefährlich,
es tummeln sich Wildschwein oder gar Stier.

---
Im Walde, des Nachts herrscht die Dunkelheit,
kein Licht, nur der Wolf der sich macht bereit,
es ist kalt, und nichts was Wärme mir gibt.
Vergessen habe ich es auf Reise nehmen mit,
eine Kerze, eine Decke oder etwas der Dinge,
sogar zurück gelassen hab ich meine Ringe.
Die Symbole der Macht liegen nun im Schloss,
des Königs Schmied sie einst aus purem Gold goss.
Niemand wird mich erkennen in dieser Welt,
und das ist was mir, für mich nur zählt,
Aber genug vom langen, sinnlosen reden,
es wird uns deswegen auch nichts gegeben,
schlafen wollen wir hier auf Gras und Stroh,
ach was für ein Leben und doch bin ich froh.

Gute Nacht meine Liebste, mein Sonnenschein,
Ich Liebe dich, doch sagen kann ich es nicht,
du darfst es nie wissen, das muss leider sein,
Du schläfst ach so süß, strahlst im hellem Licht.

---
Guten Morgen ihr zwei, seit ihr mit dabei,
ihr immer noch schlaft, das gibt euch viel Kraft.
Ich nehm´ euch gern mit, auf meinem Rosses ritt,
was zu Essen ich habe, fallt nur nicht zu Grabe.
Bis zum nächsten Haus, geb´ ich sicherlich einen aus.
Nun steigt schon auf, zu kommen den Berg hinauf.

Grüß Gott der Herr, der uns so nett frägt,
Es gibt noch auf Straßen freundliches Pack
uns zum schlafen wir uns hier hingelegt.
Nun wir nehmen all unsere Dinge im Sack.

---
Ist schön hier zu reiten durch´s grüne Land,
Dort drüben die Hasen wie sie schau´n geband,
keine Grenze noch irgendein mächtiger König,
kann befehlen den Hasen ob sie sein sehr fleißig.
Was allein im Leben bedeutet nun auch für mich,
ist die Freiheit und vielleicht etwas Glück ansich.
Oh nein, seht dahinten von wo wir gekommen,
hab ich eine Herrschaft des Königs vernommen.
Oh bitte Her Bauer, oder wie ihr wollt genannt,
reitet schneller, sonst wir sind für immer verbannt.

Seit Gesetzlose ihr, nur im Kopf die mächt´ Gier,
Räuber, Erpresser, Diebe, sollt bekommen viele Hiebe,
ausrauben arme Leute, und verschwinden mit der Beute,
verschwindet von mir, nicht willkommen seit ihr hier.

Wir sind keine Diebe, so glaube uns bitte,
trotzdem müssen verstecken uns vor den Soldaten,
geht ihr mit uns so um, ist das bei euch Sitte?
Nicht in Soldaten Hände dürfen wir geraten.

---
Sieh da, er reitet entgegen dem Schatten,
sein Vertrauen und Herze wir niemals hatten,
von hier gehen müssen wir nun sehr schnell,
Das sie uns nicht finden mit Hunde Gebell.
Gib nur keinen Ton und auch kein Geschrei,
sonst werden sie kommen, sehr schnell herbei.

Sie hat uns nun eingeholt, die Wirklichkeit,
ich werde mich stellen und hoffen auf Gnade,
doch bin ich noch keineswegs jemals bereit,
in Kerker zu gehen und hören die Klage.

Bitte, mein Freund, lass uns verschwinden,
lass sie nur sehen, uns weit von hinten.
Mich werden sie fangen und fesseln,
und werfen in feurige Brennnesseln,
dann wird er

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