Ein ganz normaler Abend (3)
von
Shakti1420
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Als der pelzige Arm auf mich zu schoss, zwang ich mich dazu noch einen Moment zu warten. Als der Arm des Werwolfes nur noch wenige Zentimeter von meinem Körper entfernt war lies ich mein Schwert sausen. Der Wiederstand der beim Durchtrennen des Armes entstand war fast nicht merklich und nur das undefinierbare Geräusch überzeugte mich davon auch wirklich getroffen zu haben.
Nach einer mir fast unendlich vorkommenden Zeit verschob sich der Arm des Wolfes an seiner Schulter hinab um dann letzten Endes mit einem dumpfen plumpsen zu Boden zu fallen.
Ein unmenschliches, schmerzentstelltes Brüllen schalte mir entgegen und ich wusste das ich jetzt nur noch vorsichtiger sein musste, denn jetzt mit einer so starken Verletzung waren diese Viecher wirklich unberechenbar und ein einziger Moment der Unachtsamkeit würde mich das Leben kosten.
Wie zur Bestätigung meines Gedankenganges legt der Wolf plötzlich seinen Kopf schief, riss sein Maul auf, stieß mir einen Schwall seines übel riechendem Mundgeruchs entgegen und sprang mich an. Es hatte den Anschein als wolle er mir mit einem Kräftigen Biss die Kehle durchbeißen aber da hatte er die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn ich hatte da einiges dagegen einzuwenden. Mitten im Sprung erwischte ihn mein Schwert und diesmal konnte er kein Brüllen mehr ausstoßen den er hatte im warsten Sinne des Wortes den Kopf verloren.
Womit ich jedoch nicht gerechnet hatte, war die Schwerkraft. Der Tote Körper des Wolfes prallte mit voller Wucht gegen mich und riss mich von den Beinen.
Der intensive Duft des Fells raubte mir den Atem und mir Wurde schwarz vor Augen.....
Mein Kopf fühlte sich an wie mit Watte gepolstert als ich meine Augen wieder öffnete.
Weiße Decke?
Warm?
Verdammt wo war ich und wie kam ich überhaupt hier her?
Mühsam drehte ich meinen Kopf um eine Bessere Übersicht über den Raum zu bekommen.
Er war äuserst spärlich eingerichtet, denn außer einem Kleiderschrank und einem Nachtschrank und nicht zu vergessen dem Bett in dem ich lag, suchte man weiter Einrichtungsgegenstände vergeblich.
Die nächste Auffälligkeit bestand darin das alles in Weiß gehalten war.
Selbst als ich einen Blick aus dem Fenster warf war fast alles weiß, was aber eher daran lag das die Landschaft mit Schnee bedeckt war.
Als ich mich aufrichten wollte, um die Umgebung meiner „Zelle“ zu erkunden als ich einen mörderischen Schmerz an der Seite verspürte, die Erinnerung kam wieder zurück......
Fortsetzung
folgt ........
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