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Kategorien > Alltag > Kurzgeschichte

Ein ganz normaler Tag!

von Ulrich Wesarg

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Ein ganz normaler Tag!

In dieser tief dunklen, sternenlosen, dumpfe Schwärze übers Land bringenden Nacht existierte wirklich Leben. Ein Wesen welches jenes in sich trug, war etwas von 9 Jahren mit weiblichem Geschlecht. Gekleidet, wie es normal für Weibchen ihres alters war, ähnlich einer Hure, stand sie an einer Zwischenstation. Niemand sah etwas wie dieses Jungtier in unserer Welt außer jener die es wollten. Leider nahm die Wahrnehmung vieler Mitlebewesen stetig zu.
So kam es, dass sie, ein nicht paarungswilliges Mädchen auch während dieser Nacht, an einen warmen Ort gelangte, welchen man als zu Haus hätte definieren können, spendiert von jenem Männchen ca.5 mal älter, nur einen kleinen Spaß als Gegenleistung erwartend. Auf dem Weg zu diesem Platz des Glückes aktivierte sich der Mechanismus, die Wandlung zum Gefühlslosen Spielzeug des Benutzers. Dieses Werkzeug zu allem fähig doch nur zu einem genutzt, einem natürlichen Wunder, welches keines mehr war, einem Lebenselixier, welches den Körper nun zerstörte, einem Akt der Liebe, doch diese existiert nicht mehr. Nach der ein oder anderen unmenschlichen Tat galt die Unterkunft als bezahlt, das zusätzliche Papier zum Leben machte das ganze erst Lohnenswert.
Am Morgen darauf kehrte unser Nichtkind bevor der Benutzer erwachte zu dem Ort den sie so sehr hasste und doch brauchte, dem Zwischensteig zurück, Beginn eines neuen Tages in der Hoffnung auf etwas Besseres. Dieses sollte heute in Erscheinung treten, ihr letzter Freier würde es ihr überreichen.
Die Befriedigung war nicht ausreichend, ein neuer Drang war entstanden, der ein wertloses Leben zu beenden, der eine Wohltat zu begehen. Da stand sie, ein Teil des Abschaums unserer Zivilisation, er würde vom Lebensspender zum Richter werden, für den nur ein Urteil in Frage kommen konnte. Nun kam Zeit es zu fällen, von einer jungen Frau bemerk, die gleich auf die Suche ging, bewegte er sich auf das Unwerte zu, jetzt würde es enden.
Ein Ruck von hinten.
Ein Knall.
Ein Blitz.
Der Zwischenfall ward gut dokumentiert, hübsches Foto von einem fliegenden Kopf bekam sie später noch oft zu hören.
Der Ruck erfasste die nun Glückliche von hinten, es war endlich vorbei, was jetzt kommt, würde besser sein als geschlagen oder missbraucht zu werden, vielleicht eine neue Chance, eine andere bessere Welt oder einfach nur ein endgültiger Schlussstrich.

Doch wir leben weiter in unserer grausamen nicht mehr Lebensorientierten Welt, im dem glauben daran der Tot sei etwas Schreckliches.


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Kommentare

Tom schrieb am 2009-10-08 23:35:44:
Sorry, aber so viel Rechtschreibfehler in einem Text. Noch zudem in so einem bedeutsamen Text, das geht gar nicht. Die Geschichte ist ok. Ist jedoch für mich nicht ergreifend genug - wie es der Thematik angemessen wäre. Sorry - aber das ist nicht so "dolle"
Ulrich Wesarg schrieb am 2008-08-12 21:44:17:
P.S. Ich freu mich natürlich über jeden Positiven Kommentar. Kritisieren dürft ihr mich natürlich auch.
Gimliy schrieb am 2008-08-12 18:22:00:
Hey, die Geschichte ist echt gut. Recht krass, vor allem wegen der erzählart. Das Einzige, was ich nicht so gut finde, ist die Überschrift. Das passt nicht richtig, finde ich. Aber sonst war die Geschichte wirklich sehr nervenaufreibend und zum nachdenken anregend.
gruß: Gimliy

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