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Kategorien > Grusel > Gruselgarantie!

Ein gruseliges Erlebnis

von Linda Rottler

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Tick, tack, tick, tack. Es tickte. Es tickte zu langsam. Die Zeit verging zu langsam. Zu langsam für Jessi. Denn sie lag jetzt schon seit zwei Stunden wach in ihrem Bett und wollte nur noch, dass der Tag endlich hereinbrach. Doch der Blick auf die Uhr ließ sie verzweifeln. Ein Uhr nachts. Wäre ja nicht sonderlich schlimm gewesen, doch ihr spukten immernoch die schaurigen Bilder des vergangenen Abends durch den Kopf. Dieser Gruselfilm war nicht das Richtige für sie. Und die Dokumentation über paranormale Erscheinungen direkt nach dem Film auch nicht. "Du schaust dir diesen Film nicht an. Du kannst sicher nicht schlafen!", hatte ihre Mutter gesagt. Aber sie, sie Sturkopf musste mal wieder antworten: "Ich bin keine fünf mehr! Natürlich kann ich schlafen!" Genau das war auch der Grund dafür, dass sie nicht einfach nach unten ging, sich eine Tasse heiße Milch mit Honig machte, sich ins Esszimmer setzte und nochmals die Zeitung las. Denn dann würde ihre Mutter sicher wieder aus ihrem, wie sie es selbst nennt, leichten Schlaf aufwachen und ins Esszimmer kommen und Jessi würde sicherlich in Erklärungsnot geraten. Eine kleine Träne huschte über Jessis Gesicht und versickerte im Kopfkissen. So wie genau jede der achtzehn Tränen zuvor. Jessi vernahm ein leises Schluchzen. Sie bleib ruhig im Bett liegen, denn es wäre nicht das erste Mal gewesen, wenn ihre kleine Schwester nachts geweint hätte. Da das Schluchzen lauter wurde, wollte Jessi nach nebenan und ihre Schwester beruhigen. Als sie im Zimmer der kleinen Tiffany ankam, bemerkte Jessi, dass diese friedlich schlief. Doch woher kam das Schluchzen? Jessi meinte es aus dem Arbeitszimmer ihres Vaters zu hören, wo immer das Fenster offen stand. Vielleicht war noch ein kleines Kind draußen auf der Straße, das sich vielleicht verlaufen hatte und deshalb weinte. Sie ging ins Arbeitszimmer. "Komm nicht näher!", hörte sie eine verängstigte Stimme sagen. "Bleib weg, bleib weg, schütze dich!", murmelte die Stimme erneut. "Wer bist du?", fragte Jessi leise und schritt zum Schreibtisch unterdem sich das kleine Kind befinden musste. "Bleib weg, hörst du nicht? Er kommt! Ich weiß es, er kommt!" "Wer kommt denn? Sag doch, wer bist du?" Jessi hörte die Kirchturmuhr schlagen. Sie schlug halb zwei. Nach dem zweiten Schlag bildete sich plötzlich dichter Nebel und drang duch das offene Fenster ins Haus ein. Jessi hörte einen Chor singen. Es hörte sich grausig an. Wie die Gesänge von Mönchen, die sie nicht unbedingt unterhaltsam fand. "Es ist soweit! Er kommt! Verstecke dich! Er kommt!", rief das Kind. Nun hörte sie von überallher Stimmen die immer wieder schrien: "Er kommt!" Jessi blieb das Herz stehen. Es war wie in dem Gruselfilm. Dichter Nebel, Mönchsgesänge, Kinder die schreien und eine Gestalt die man im Nebel nicht erkennen konnte. Nur die verzogenen Umrisse, des in Blut getränkten Mantels und die keuchende Stimme. Ja, da kam die Gestalt und sie sagte Haargenau den Satz aus dem Film: "Dies wird der letzte Satz sein, den du hörst!" Jessi schrie nun laut auf und sprang aus Angst zum Fenster hinaus. Sie landete in einem Haselnussstrauch, sah noch einmal die helle Straßenlaterne an, dann wurde ihr schwarz vor Augen. Das erste was sie dann wieder hörte, war ein piepsen. Und ein paar Krankenhausähnliche Geräusche. Als sie ihre Augen öffnete, sah sie in das Gesicht ihrer Mutter. "Jessi, mein Liebling, da bist du ja wieder!", rief sie überglücklich. "Was war denn los?", fragte Jessi, doch kurz darauf fiel es ihr selbst wieder ein. "Dein Vater und ich wurden heute Nacht von einem Schrei geweckt. Du warst nicht in deinem Zimmer also suchten wir das ganze Haus nach dir ab. Als wir im Arbeitszimmer zum Fenter hinaussahen, sahen wir dich im Haselnussstrauch liegen. Sag, was hast du denn angestellt?" Jessi erzählte ihr grusliges Erlebnis. Ihre Mutter lachte und meinte, Jessi habe sich das nur eingebildet, doch ihr Vater und Tiffany glaubten es. Am nächsten Tag durfte Jessi nach Hause. Aber nur ihr Vater und ihre kleine Schwester kamen um sie abzuholen. Auf die Frage, wo ihre Mutter sei, antwortete ihr Vater traurig: "Sie ist tot. Wir haben sie heute Morgen leblos im Bett gefunden, auf ihrer Stirn ein Zettel mit der Aufschrift: Wer nicht glauben will, muss fühlen!"

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Kommentare

jackson schrieb am 2010-11-26 23:03:50:
ich war neulich online und mir schrieb ein junges mädchen meine schwester liegt in sterben ich glaubte ihr nicht aber schaute trodtzdem nach meiner 2monaten alten schwester sie lag in ihren bett und rührte sich nicht sie hatte 40 grad fieber wir kammen gerade noch rechtzeitig ins Krankenhaus DANKE LIEBES UNBEKANNTES MÄDCHEN
Blacky schrieb am 2010-11-15 15:50:41:
@Julia:
Ja was hat denn an der hand geleckt? Ich komm nich drauf...

@Story:
Okay gruselig, aber toll geschrieben
kurde schrieb am 2009-12-20 19:21:54:
findet ihr nicht diese geschichten sind etwas zu gruselig?
awwas doch ich habe schon etwas angst bekommen beim lesen sogar etwas zu viel das ich
meine schwestar rufen musste hihi!!! `-´
Linda schrieb am 2009-11-06 17:22:10:
Also Adenis, so was machst man doch net xD
Naja, aber schön dass du sie verwendet hast ;)
albo_adenis@live.de schrieb am 2009-10-06 15:21:49:
die geschichte ist der hammer ich hab sie abgeschrieben und bei einer erlebnis geschicht in deutsch geschrieben jeder war begeistert !!!!

thx ADENIS <--
ESMIRA schrieb am 2009-09-22 18:45:25:
ICH HABE DIESE GESCHICHTE NICHT VERSTANDEN
Linda schrieb am 2009-06-08 14:11:14:
@ Julia : Die Geschichte kenn ich! Buuha furchtbar , wenn man sich das so vorstellt.
Julia schrieb am 2009-04-28 19:54:06:
Ich hab auch eine:

Lucy hat einen Hund. Jeden Abend kommt der Hund in ihr Zimmer.
Ihre Eltern waren diesen Abendausgegangen, deswegen war sie allein zu Hause.

Sie hörte etwas in ihr Zimmer kommen und dachte, es sei ihr Hund. Wie jeden Abend hält sie ihren Hand aus ihrem Bett, damit ihr Hund daran lecken. Sie hörte das gewohnte Geräusch von dem Hund: tropf...tropf...tropf
sie wusste, dass das die Sabber von dem Hund war. Das Tropfen hörte kurz auf und sie wischte ihre Hand schnell an der Bettdecke ab. Darauf hielt sie ihre Hand wieder hin, damit der Hund weiter daran lecken konnte: tropf...tropf...tropf...
Danach wischte sie ihre Hand wieder ab. Dann hörte sie ihren Hund wieder weggehen. Doch das Tropfen hörte nich auf.
Sie ging ins Badezimmer, weil sie das Tropfen von da vermutete.

Es wurde immer lauter: tropf...TrOpF...TROPF...
sie schaute in die Dusche und entdeckte den Hund. Er hing am Dusckkopf mit einem Messer in der Kehle. Das Blut tropfte auf den Duschboden: TROPF...TROPF...TROPF...

An die Wand war mit Blut geschrieben: RATE MAL, WAS AN DEINER HAND GELECKT HAT
...
andji schrieb am 2009-03-03 16:46:59:
ich finde die geschichte echt toll.ich lese solche gescichten nur am tag am abend alleine im meinem zimmer trau ich mir das nicht.
melissa schrieb am 2009-02-23 14:32:06:
war woll grußelig auf solche gschichten kriegt man angst darauf steh ich
patty schrieb am 2009-01-18 10:31:42:
die geschichte ist echt super,ich steh auf so geschcihten.
Horror schrieb am 2009-01-06 09:36:15:
Sau geil und gruselig!!!!!!!!!!
Lg Tini
Desdemona schrieb am 2008-10-11 14:25:29:
Super geschichte..war völlig in sie vertieft..bis mich jemand in skype angerufen hat und ich mich zu tode erschrocken habe^^
Dunkle Grüße
Desdemona
cali schrieb am 2007-10-19 22:47:03:
das ende kam zu schnell fand ich, aber sonst 1a geschichte, wirklich gut!!
Laluu schrieb am 2007-10-13 14:01:46:
..noch keine kommentare hier??!!
die geschichte ist echt gut...nur vielleicht noch ein bisschen mehr spannung!
aber sonst echt gut geschrieben!!
LG Laluu

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