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Freundschaft > 1024 Error while loading Unterkategorie object in class.GeschichteAdoDB.php @ line 587
Ein leeres Blatt Papier
von
Neo
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Vorwort
Immer wenn ich ein leeres Blatt Papier vor mir liegen habe, sehe ich nicht eine Leere, sondern die Unendlichkeit des kreativen Geistes, denn auf jedes leere Blatt kann man seine Ideen schreiben. Ob man schreibt, Comic oder Manga zeichnet oder malt ist egal. Papier(+Stift) sind sehr mächtige tools. Jegliche Erfindung wurde auf Papier skizziert- und jeder Krieg darauf geplant. Die beste Erfindung seit dem Feuer...
Ich wollte ein Fanfic zu einem relativ unbekannten Spiel schreiben doch das einzige Überbleibsel des Spiels sind die Namen von 2 der 3 Hauptpersonen daher ist es irrelevant den Namen des Spiels zu verraten.
<Ein leeres Blatt Papier(Metapher)> ist als Titel anzunehmen. Nun viel spaß damit...
So etwas Passiert mir wenn ich auf(in der) Arbeit unterfordert bin:
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Ein leeres Blatt Papier(Metapher)
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Es war ein warmer Spätsommerabend nahe der Vorstadt. Die Wärme der letzten Sonnenstrahlen waren angenehm und die Briese wehte.
Einen ländlichen Duft von Erntedank, Stroh und Blumen in die Nasen aller Genießer die keinen Heuschnupfen haben aber auch in jener anderen.
Uriko lag rücklings auf dem Heuballen und streckte sich in der goldenen, zum Untergang verdammten Sonne, Nicci nießte.
Aus voller Nase ein paar Meter weiter, drüben im Gras. Sie wollte dem Heu nicht zu nahe kommen. Hoch über den beiden zog eine Schafherde dem Horizont entgegen- Heim denn nachts ist es dunkel und gefährlich. Als der Hirte sein letztes Schaf abgetrieben hatte, sprang Uriko auf und fand sich plötzlich in Nebel gehüllt. Sie rieb sich die Stirn, auf ihrem kastanienbraunem Haar saß unbemerkt ein Schmetterling. Der Nebel hat sich verzogen. Das Mädchen gähnte, sah sich um und hüpfte von Heuballen ins Feld. Zweige knirschten unter ihr, der Falter war längst vom Hirten verweht. Hier unten roch es nach Kräutern. Das Schäfchenzählen hat Uriko schläfrig gemacht doch der Abend ist noch jung und sie hatte keine Angst vor der Dunkelheit wie diese luftigen Schafe.
Nicci sah auf. Der Bereich um ihre Nase war ein wenig gerötet. Im Gegensatz zu Uriko hatte sie viele Sommersprossen- und hellbraunes Haar welches um einiges länger als Uriko´s war. Sie lächelte Uriko entgegen, versuchte etwas zu sagen, musste abermals nießen. Dabei schüttelte sie sich heftig. Uriko fürchtete dass die magere Figur zerbrechen könnte doch sie hielt stand. Seit einiger Zeit litt sie jetzt schon darunter. Nur Uriko blieb immer an ihrer Seite. "Lass uns gehen"
Nicci wandte sich noch einmal um:"Ich wünsche dir viel Spaß heute Abend" Mit einem Lächeln verschwand sie in der Tür und Uriko in der Dämmerung. Sie konnte nicht länger fröhlich sein. Sie sah sich selbst am Abgrund stehen, in der Dunkelheit versinken, alleine. Sie konnte nicht glauben das es bald vorbei sein würde: der Sommer, die Ferien, ...Nicci...
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Schon läutet es an der Tür. Ihre Eltern waren auf einer Insel im indischen Ozean verschollen, alle Freunde eingeladen. Nun fast alle. Kamen zur Party in Uriko´s Haus wo es Elli´s frische Knabbereien im Überfluss gab. Da war Kenji, der Junge der Uriko am nähesten stand. Trotzdem war er ihr immer ein Rätsel obwohl sie viel Zeit miteinander verbrachten. Tanamo, die immer gut drauf ist und in der Schule neben Uriko saß, die beiden Zwillingsschwestern Karin und Tina und Ikki, welcher den heutigen Film mitbrachte.
Die Partygesellschaft beschloss nach dem Film noch durch die Lokale zu ziehen, Uriko blieb zurück, sie murmelte etwas von Kopfschmerzen.
Da klopfte es an die Tür- hat jemand etwas vergessen? Sie wischte mit dem Ärmel schnell übers Gesicht und öffnete.
Da stand ein besorgter Kenji: "Darf ich rein?" Sie fiel ihm um den Hals und begann zu weinen. Kenji schien nicht überrascht.
Darüber zu sein, denn er fing sie sofort.
"Warum bist du nicht mit den anderen-?"
"Warum hast du den ganzen Abend so getan als ob du Spaß haben würdest?"
Sie zögerte, schluchtste dann flüsterte sie:"Ich hab´s Nicci versprochen... sie nimmt keine Medikamente mehr"
"Ich verstehe..."
Sie setzten sich auf die Couch, Uriko drückte sich fest an ihn, er hielt sie sachte im Arm. Lange hat sie sich das gewünscht, doch nicht aus Mitleid.
Als er sie losließ lockerte sie auch ihren Griff, blieb aber nahe an ihm als sie sich aufrichtete. So nahe dass sie seinen ruhigen Atem auf ihrer Stirn spüren konnte. Kenji berührte sie am Kinn- wohlwollend neigte sie ihren Kopf in den Nacken und erwartete ihn. Er wischte ihr ein paar Tränen aus dem Gesicht bevor er ihre Lippen zärtlich küsste und mit seinen Fingern durch ihr Haar fuhr.
Sie genoss die Wärme die von Kenjis Umarmung ausging, doch plötzlich zögerte sie.
"Tust du das um mich zu trösten?"
"Nicht deshalb- sondern weil ich dich ... mag. Würde mich aber freuen wenn ich dich dadurch ablenke"
Uriko schaffte es zu einem leichten Lächeln- lehnte ihren Kopf gegen seine Brust. Er streichelte ihre Haare und Wange.
"Warte", sagte sie. Sie richtete sich auf und verließ den Raum. Eine Tür wurde verschlossen und das Licht ging aus. Kenji hörte ihre Schritte, sie fand das Sofa und nahm ihn bei der Hand.
"Komm mit nach oben"
Das Mädchen führte ihn über die Stiege hinauf in ihr Zimmer. "Du bleibst heute bei mir und tröstest mich"
Traurig schien sie aber nicht mehr
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Uriko starrte aus dem Fenster. Da waren dunkle Wolken, der Sturm riss an den Ästen und wehte die feuchten Blätter in die Ferne. Bald wird auch der letzte braune Fetzten gefallen sein. Dann öffnete sich endlich die Tür und Kenji kam heraus.
"Geh schnell-"
Irgendetwas stimmte mit seinem Gesicht nicht, doch Uriko war zu aufgelöst um ihn zu fragen.
Sie betrat den Raum und schloss die Tür.
Es war ein kleines Zimmer. Auf dem Tisch standen ein paar Gegenstände: Blumen, Zeitschriften und Bücher, allsamt Mitbringsel von Kenji und ihr bis auf den Wasserkrug und einem Becher.
Und im Bett saß Nicci.
Sie hatte dunkle Schatten unter den Augen und schien blasser als sonst. Die Freundinnen begrüßten sich.
"Kenji sah seltsam aus als er rauskam. Ist etwas passiert?"
Nicci schüttelte den Kopf. "Au... ich sollte das nicht tun..." Sie massierte sich die Stirn. Inzwischen waren auch die Schmerzmittel nutzlos. "Sie sagten ich habe nicht mehr lange Zeit, darum wollte ich mich heute von euch verabschieden"
Uriko steckte irgendetwas schweres im Hals. Sie konnte ihrer Freundin weder ins Gesicht sehen, noch etwas sagen.
"Ach ich bin doch noch nicht tot, also schau nicht so", Nicci lächelte und umarmt sie zärtlich "Danke dass ihr bis jetzt bei mir wart."
Jetzt sah sie ihr in ins Gesicht. "Das ist doch..."
Nicci taumelte kurz aber fasste sich schnell wieder.
"Ich bin müde, bitte geh jetzt"
Mit Tränen in den Augen umarmte
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