Ein letzter Abend
von
L' actrice
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Der Regen donnerte an diesem Abend besonders stark gegen das alte Fenster unseres Gartenhaeuschens. Der Mond schien zwischen die Wolken hindurch und erhellte den Raum ein wenig. Es sollte ihr letzter Abend sein. Wir lagen auf dem roten Sofa in der Ecke. Das Sofa meiner Eltern. Sie hatten es sich zur Verlobung gekauft und pflegten es von da an wie ein wertvolles Schmuckstueck einer Juwiliersammlung. Doch heute waren es nur noch wir beide, die das Sofa besetzten und in die in die Nacht durch das Fenster schauten. Ich fuehlte ihre nasskalte Stirn und der Husten brach aus ihr heraus. Nochmal.....und nochmal. Sie fluesterte mir ins Ohr sie wolle das Fotoalbum mit Papa sehen. Ich stand auf uns holte es. Der Anblick meiner Mutter liess mich fuer einen Moment starr im Raum stehen. Ihr Husten jedoch brach mich aus meinem Tagtraum und ich setzte mich wieder zu ihr. Die Decke ueber ihre Schultern und mit mueden Augen, sah sie in die staubigen Seiten des alten Albums. Ich selbst konnte nur schwer meine Traenen unterdruecken als ich sah wie sich ihre Augen langsam schlossen und ihr Atem verschwand.
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Kommentare
zOe schrieb am 2007-10-07 22:46:51:
mir kommen schon vom lesen die tränen... ich hoffe sehr, dass du das nicht wirklich selbst erleben musstest!
sehr bewegend und wunderschön geschildert.
Kevin Scharr schrieb am 2007-09-28 01:22:24:
Sehr ernstes und bewegendes Thema, in einer schönen und respektvollen Kurzgeschichte.
sina franke schrieb am 2007-09-27 18:02:11:
wunderschoen und traurig geschrieben. ich werde mehr von dir lesen,
ganz liebe gruesse
sina
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