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Kategorien > Weihnachten > Erinnerungen

Ein märchenhaftes Fest

von Meerestille



Aus einem Tagebuch...

Den 29. November

Von hohen Himmelsternen
auf einem blauen Band
im Glanz von tausend Sternen
kam stilles Glück ins Land
und hat in dunklen Herzen
ein Lichtlein angesteckt,
hat Sorgen, Gram und Schmerzen
ganz leise zugedeckt.

... Die Winterzeit. Unter den Füssen knirscht der Schnee und die leichte Schneeflocken fallen langsam und hüllen die Bäume sorgsam ein, damit sie leuchten und blenden. So es ist rund umher, überall schneeweiss, wie in Märchen. Die Kinder spielen lustig im Schnee, machen Schneeballschlacht und bauen einen Schneemann. Von weitem sind die Lustbarkeit, Geschrei und Gelächter der Kinder hörbar. Und man kann die Freude und Jubel in der Luft spüren. Es sieht so aus, als ob ich in in einem Märchenbuch blättern würde, das niemand schon lange Zeit in Händen nahmm. Das gehört zum Weihnachten, einem winterlichen Fest. Kaum wegzudenken aus der Weihnachten ist das alles: der Schnee, Tannenbaum, die weihnachtlichen Freude, Stimmung und Überraschung. Weihnachten ist die Zeit voller Liebe und Zaubereien und wird fast in aller Welt gefeiert. In jedem Land gibt es überkommene Traditionen, Bräuche, Traditionsessen und -trinken, Gemütswerte, mit denen die Menschen diese magische Zeit verbinden. Aber die Bedeutung und der Sinn dieses Festes für allen Völker sind einzige und einige, das ist Christi Geburt, die Geburt des Retters. Weihnachten ist das beliebteste und wichtigste Familienfest des Jahres für allen Menschen auf der Erde...
[In diesem Jahr war Weihnachten eine sagenhafte Zeit mit Überraschungen.]

Den 30. November

... Am 30. November fing die Vorweihnachtszeit, die Adventszeit an, wenn wir die Christi Geburt erwarten, die die Freude, den Frieden und das Liebe auf die Erde bringt. Es sei bemerkt, dass das Wort "adventus" "Ankunft" bedeutet, die Ankunft und die Geburt unseres Erlösers. An diesem ersten Adventssonntag, der besonders nicht winterlich war, stellte ich den Adventskranz, der aus grünen Tannenzweigen gebunden war und in den vier Kerzen gesteckt waren und der ein typisches Symbol der vorweihnachtlichen Zeit ist. Ich entzündete die erste Kerze, wie ein Sternchen auf dem Himmel erschien. An jedem Adventssonntag entzündete ich eine weitere Kerze. Das Licht und die Wärme der Kerzen beleuchteten das Zimmer und füllten es mit vorweihnachtlichen Stimmung, Gemütlichkeit und zur Zeit halte ich im Innersten des Herzen diese süsse Duft und das Gefühl...
[ Die Zeit lief so schnell, wie die Kerze brannte.]

Den 11. Dezember

In der Stadt herrschte auch vorweihnachtliche Laune. Die Strassen waren belebt und weihnachtlich mit buntem Weihnachtsschmuck, leuchtenden Lichterketten geschmückt. Am Abend war es besonders schön, wenn man aus der Vogelschau die Stadt mit tausenden Lichtlein beobachten würde. Alles war wunderschön, nur einzige fehlte es. Und was? Der Schnee. Das ist unvorstellbar, dass Weihnachten schneelos ist., darüber waren alle verzweifelt, obwohl gehen alle Wünsche am Weihnachten in Erfüllung...

Den 15. Dezember

Überall herrschte vorweihnachtliche Atmosphäre, Vorfreude in den Geschäften, Büros, Schulen usw., wo man die Adventskränze, kleinen, mit Kugeln geschmückten Tannenbäume und andere weihnachtliche Symbole finden kann.. Buntfarbige Schaufensterauslagen der Geschäften fielen in meine Augen. Mittlerweile waren alle Geschäfte unserer schönen Stadt Riga von den Weihnachtsgeschenke, dem Weihnachtsbaumschmuck, Adventskalender vollgepfropft. In den Geschäften war großes Betrieb: die Leute, die im Begriff waren für die Kinder, die im voraus in Wünschzettel geschrieben hatten, was sie möchten; für die Familie, ihre Verwandte und Bekannten die Weihnachtsgeschenke zu kaufen, eilten sich in die Geschäfte...

Den 20. Dezember

Die Zeit lief sehr schnell. Ehe ich mich's versah, ging es auf Weihnachten zu. Endlich waren Schule, Klausuren zu Ende, ich gestehe, dass ich völlig mich abmattete...

Den 21. Dezember

...Am vierten Adventssonntag brannten schon vier Kerzen, die über Nahen der Weihnachten berichteten.Ich buk die Weihnachtsstolle und die Weihnachtsplätzchen. Weihnachten war vor der Tür.

Den 24. Dezember

Am Morgen sah ich aus dem Fenster solches Bild: alles war schneeweiss, die Zweigen bogen sich unter der Last des Schnees. Unglücklicherweise war ich krank, nur Erkältung, die ich haüfig nach anstrengender Schule habe, aber ich liess mich das nicht verdriessen, weil ich viel zu tun hatte. Ich schmückte mit der Hilfe von Mutter den Tannenbaum mit Kugeln, Lichterketten und legte die Geschenke darunter. Dann verstand ich, dass es mir sehr schlecht ging und das war schon nicht eine kleine Erkältung, sondern Qual und ich machte ein Nickerchen, inzwischen meine Mutter bereitete auf Weihnachten vor. Als ich mir den Schlaf aus den Augen riebte, sah ich Hektik, Lauferei meiner Hausgenossen. Dann ging meine ganze Familie in die Kirche zum Gottesdienst, um die Geburt des Christkindes zu erleben. Dort wir beteten, sangen Weihnachtslieder und der Pfarrer erzählte eine sehr bekannte Weihnachtsgeschichte, die wir vorher auf den Deutschstunden gelernt hatten. In der Kirche war unaussprechlich schön und prächtig, diese Atmosphäre liess uns diese Geburt, die in Betlehem geschah, fühlen und mit aller Welt die Freude für die Menschheit teilen. Als Pfarrer die Wörter dieser Geschichte erzählte, ich stellte mir vor, wie Maria den Erstgeborenen in der Krippe legte. Ja, die Weihnachten war da. Alle gingen aus der Kirche in einer gehobenden Stimmung.
Ein Wind ist angekommen. Gestöber, der Schnee. Die Strassen standen verlassen. Alle Geschäfte, Büros waren geschlossen und im Dunkel versunken. Der sternbesäte Himmel. Glockengeläut verlor sich in der Ferne. Die spielenden Kinder kamen ins Haus zurück, um erfreuend die Faszination des Festes zu erleben. Die Stille herrschte auf den Strassen, aber in den Häusern war es ganz anders. Aus den Häusern roch es nach Äpfeln, Nüssen, vorführerischen Weihnachtsstollen und in Fenster, die mit Schneeflocken bedeckt waren, waren Hektik, Hochbetrieb und Tumult sichtbar. Und was war drinnen?...
Heilige Abend. Wir sassen gemütlich und bequem in Familienkreis an dem Tisch, auf dem der Adventskranz mit leuchtenden Kerzen, 12 Gerichten: Weihnachtsstolle, Weihnachtsplätzchen, die Erbsen mit Speck, gebackte Truthenne mit Reis, Glühwein, Mandarinnen lagen. Aroma der Mandarinnen, Zimtes, Glühweines bezauberte alle und verbreitete sich durch Zimmer. Die ganze Familie, die aus 4 Personen besteht, traff sich zu traditionellen Bescherung und...
wie in Märchen kam das Christkind, um die Armen und die Reichen, die Grossen und Kleinen zu bescheren. Weihnachtslieder klangen und drangen in innersten Herzen. Die freudestrahlenden Kinder beabsichtigten ihre Geschenke, die sie unter dem Tannenbaum gefunden hatten...
... Jeder in meiner Familie war mit Geschenk zufrieden. Alle lächelten sich und freuten über das Wunder, das die Weihnachten uns brachte. Plötzlich erschien ein Sternchen auf dem Himmel, das über die Geburt des Gottessohnes berichtete. So war langersehnte Weihnachten da.
Jeder Mensch fühlt in dieser Moment im Innersten diese Lust und Jubel, weil Weihnachten ein Fest der Geburt des Christkindes, des Retters auf der Erde ist.


Das Liebe, die Gemütlichkeit, der Hausfrieden und die Hauswärme fühlten wir im Familienkreis. Wir müssen sich daran erinnern, dass das Licht auf dem Tannenbaum nicht für alle Kinder, Menschen sich entzündet und nicht alle die Geschenke bekommen.

Den 26. Dezember

Die übrigen Weihnachtstage haben wir lustig gefeiert. Während dieser Zeit dachte ich über mein Leben und hoffte auf Besseres. Weihnachten wird das Fest des Friedens genannt, weil diese Zeit die Zeit der Hoffnung ist.

Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab.
Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben.
(Johannesevangelium)

Nur aus diesem Grund vergessen wir am Weihnachten alle Laster, Streiten, Kränkungen, Bitterkeiten und Feindlichkeiten, die Tugenden und Nächstenliebe machen die Menschen freundlich. Manche Leute verstehen, dass diese Erde, die ganze Welt für allen Menschen ist und man muss nicht feindlich sein, sondern brüderlich. Nur das ist gut, dass die Feindseligkeiten zum Weihnachten eingestellt werden und das Frieden herrscht in aller Welt. Leider ist das nicht so rosenrot, wie man möchte. Die Gedanken über Frieden bleibt in Seelen aller Gläubigen.

Aber wir können nicht die Welt verändern. Wir sind nur Sandkörner in grenzloser Wüste, nur ein kleines Sternchen auf dem unermeßlichen Himmel. Wir sind nur wie eilende Ameisen...
Wir freuen uns - wir quälen uns. Wir lieben - wir hassen. Wir lügen. Wir lügen uns selbst. Wir streiten.Wir kränken und wir fühlen uns gekränkt. Wir töten und ...

wir denken, wir leben

und was ist unser Leben. Was?

Wir sehen , dass unser Leben ein ewiges Einerlei ist. Man möchte sich satt Leben trinken. Schluck für Schluck, um süssen Geschmack zu fühlen.




Kommentare

Tiriki schrieb am 2009-03-16 18:19:31:
schön wär's, aber ehrlich hast du schon mal so ein Weihnachten erlebt??
Also ich nicht. Bei uns war Weihnachten vor allem Stress.
Aber wenn du es wirklich mal so erlebt hast, hast du sehr sehr sehr viel Glück gehabt.
Tiriki
fabienne@worldwideweb.com schrieb:
sie haben ein paar fehler beim schreiben gemacht, mister
keine schrieb:
geht so
*g* schrieb:
Nicht der Hit, aber lesbar.
schrieb:
stimmt lesen kann mans aber ertragen ??

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