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Kategorien > Alltag > Depressives

Ein trauriger Abend

von Ömmel

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Ein trauriger Abend

Es war beeindruckend dunkel. Überall war die Nacht, in ihrer ganzen Schwärze im Raum. Durch die Fenster drang kein einziger Lichtstrahl.
Leise raschelte es in der Zimmerecke. Das Geräusch verstummte aber sofort wieder. Es starb in der Dunkelheit.
Ich atmete tief ein. Die Luft war kalt und abgestanden. Ein kleiner Schauer überlief mich.
Hatte ich Angst?
Es war dunkel und eine absolute Stille. In mir dagegen war eine leise Unruhe und ich fühle Traurigkeit in mir aufsteigen.
Wieder sog ich die abgestandene Luft in meine Lunge und ließ den Aus-Atem mit einem Pfeifen entweichen.
Mir war langweilig und nichts konnte mich bewegen aus dieser selbst gemachten Situation auszubrechen. Ich fühle mich wohl in dieser Abgeschlossenheit.
Mein Gemütszustand wollte kein Licht zulassen und die Dunkelheit gab mir Schutz mich vor mir selber zu verstecken.
Mein Kopf war angefüllt mit der Schwärze die mich umgab. Eine scheinbare Ruhe begleitet meine leeren Gedanken. Ich dachte nicht. Mein Gehirn war ausgeschaltet.
Die schwarze Umgebung ließ keine Gefühle zu. In kurzen Momenten meinte ich Angst zu fühlen. Nicht vor dem Raum, vor der Dunkelheit, eher vor mir selber. Vor dem was ich als totalen Rückzug in mir spüren konnte.
Doch dieses Gefühl wollte ich nicht wahrhaben und ließ es von der Dunkelheit verschlucken.

Plötzlich machte irgendjemand Licht.

Es war wie in meiner Kindheit, wenn ich die Augen zumachte, konnte mich keiner sehen und daran habe ich geglaubt. Und jetzt war überall Licht und ich musste mich zeigen.

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Kommentare

rita fischer schrieb am 2006-03-12 16:57:52:
Ein trauriger Abend

Es war beeindruckend dunkel. Überall war die Nacht, in ihrer ganzen Schwärze im Raum. Durch die Fenster drang kein einziger Lichtstrahl.
Leise raschelte es in der Zimmerecke. Das Geräusch verstummte aber sofort wieder. Es starb in der Dunkelheit.
Ich atmete tief ein. Die Luft war kalt und abgestanden. Ein kleiner Schauer überlief mich.
Hatte ich Angst?
Es war dunkel und eine absolute Stille. In mir dagegen war eine leise Unruhe und ich fühle Traurigkeit in mir aufsteigen.
Wieder sog ich die abgestandene Luft in meine Lunge und ließ den Aus-Atem mit einem Pfeifen entweichen.
Mir war langweilig und nichts konnte mich bewegen aus dieser selbst gemachten Situation auszubrechen. Ich fühle mich wohl in dieser Abgeschlossenheit.
Mein Gemütszustand wollte kein Licht zulassen und die Dunkelheit gab mir Schutz mich vor mir selber zu verstecken.
Mein Kopf war angefüllt mit der Schwärze die mich umgab. Eine scheinbare Ruhe begleitet meine leeren Gedanken. Ich dachte nicht. Mein Gehirn war ausgeschaltet.
Die schwarze Umgebung ließ keine Gefühle zu. In kurzen Momenten meinte ich Angst zu fühlen. Nicht vor dem Raum, vor der Dunkelheit, eher vor mir selber. Vor dem was ich als totalen Rückzug in mir spüren konnte.
Doch dieses Gefühl wollte ich nicht wahrhaben und ließ es von der Dunkelheit verschlucken.

Plötzlich machte irgendjemand Licht.

Es war wie in meiner Kindheit, wenn ich die Augen zumachte, konnte mich keiner sehen und daran habe ich geglaubt. Und jetzt war überall Licht und ich musste mich zeigen.

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