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Kategorien > Vampire > Liebe

Ein ungewöhlicher Wunsch Teil 3

von malli

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aufwiesen.
Sybilla wandte sich ihm zu. Aber all diese Punkte sind nichtig, dachte Caleb, sie ist schön - das unterscheidet sie von allen Menschen dieser Erde.
„Ich muss etwas trinken.“, stellte Sybilla fest und zog die Luft um sich herum ein.
Caleb sprang auf: „Ich möchte dich darum bitten, nicht hier zu jagen!“ Er schaute sie entschlossen an und plötzlich kam ihm der eine Gedanke – der Gedanke, der alles zusammenbrechen ließ. Sie konnte jagen und er war nicht fähig das zu verhindern! Sybilla war stärker als er. Er selbst hatte nur die Macht sich in der Nacht zu verwandeln, sie besaß ihre überdimensionalen Kräfte Tag und Nacht; der eine Unterschied, der zwischen ihr und den alten Vampiren bestand, machte sie gleichzeitig zu einem größeren Feind. Ein Feind, den er nicht besiegen konnte.
„Reh.“, zischte Sybilla plötzlich und ihre Augen wurden zu kleinen Schlitzen; sie stieß sich mit einer unglaublichen Kraft vom Boden ab und war weg, bevor Caleb etwas sagen konnte.
Er blieb stehen und starrte auf seine Hände – Sybilla war ein größerer Feind als all die alten Vampire im Norden. Caleb hielt die Luft an, wenn es wirklich war ist, dass diese neuartigen Vampire keine Ahnung von dem Nordkrieg hatten, dann besaßen die Werwölfe dort noch eine Chance – würden jedoch nur wenige dieser Vampire zu ihren alten Gefährten hinzu stoßen, wäre der Krieg für die Wölfe verloren.
Caleb fuhr erschrocken hoch, als Sybilla hinter einigen Bäumen hervorkam und sich die Finger leckte – ein rotes Rinnsal lief ihr am Kinn hinunter und tropfte auf ihr Kleid. Sie sah kurz zu ihm, glaubte, dass sein Gesichtsausdruck von ihrem Blutdurst rührte und wischte sich kurzerhand den Mund ab.
„Ich hasse Tierblut – es ist schlechtes Blut.“, sagte sie und verzog das Gesicht.
Caleb versuchte zu lächeln, stattdessen bekam er nur eine Grimasse zustande, die Sybilla etwas irritierte; sie konnte jedoch nicht ahnen, wie es in Calebs Kopf aussah. Fieberhaft versuchte er Sybilla nicht merken zu lassen, dass er sie als potenzielle Feindin seiner Familie ansah – seine Gefühle ihr gegenüber hatten sich schlagartig verändert.
„Wohin gehst du als nächstes?“, fragte Caleb um zu erfahren, welche Kreise ihr neues Wissen über Werwölfe und den Nordkrieg ziehen würde.
„Ich weiß nicht.“, Sybilla sah ihn hart an. Will er mich loswerden? Wieso ist er mir dann gefolgt? , dachte sie. Sybilla kräuselte die Lippen, eine Geste, die sie noch von ihrem Leben als Mensch kannte.
Caleb machte sich steif, er beobachtete jede ihrer Bewegungen: „Nach Westen? Oder vielleicht nach Süden?“ Wo würde sie mehr Vampire ihrer Art treffen? Wo würde das Unglück seinen Lauf nehmen?
Sybilla zuckte mit den Schultern: „Ich weiß es noch nicht; ich lasse mich einfach treiben, den Weg kenne ich meistens nicht.“
Caleb versuchte in ihrer Antwort eine Lüge zu erkennen.
Sybilla jedoch wandte ihr Gesicht ab, denn sie hatte bemerkt, dass das Gespräch in eine völlig anderer Richtung verlief als vorher. Wann hatte Caleb sich so verändert? Wieso war er plötzlich so hart?
Sybilla versuchte den Schmerz in ihrer Brust zu lokalisieren, dann zischte sie, als sie sich bewusst wurde, dass Caleb für jede Regung ihres Herzens verantwortlich war.



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Kommentare

malli schrieb am 2009-03-05 10:35:12:
Ja, es wird eine Fortsetzung geben!
Danke für die Kommentare :)
lg
malli
Kyouyama schrieb am 2009-03-04 14:31:28:
oh wow ganz toll viel besser als das letzte kapitel einfach toll
wirklich gefällt mir riesig =)
jenny schrieb am 2009-03-04 14:21:27:
wahnsinnig gute geschichte!!!!
freue mich riesig auf den nächsten teil!!!

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