Ein ungewöhnlicher Wunsch Teil 4
von
malli
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hindurch schon sein Auto, als Sybilla plötzlich neben ihm herlief.
„Was…Wo…Wo kommst du her?“, Caleb sah Sybilla an, die jetzt eine schwarze Röhrenjeans trug und ein weißes T-Shirt, eine Strickjacke hatte sie lässig über den einen Arm gelegt.
„Ich hab mich umgezogen. Ich hoffe es sieht erträglich aus, weil ich mich nicht mit der neusten Mode auskenne.“, Sybilla sah an sich herunter und rümpfte die Nase.
Caleb konnte nur nicken und sie mit großen Augen ansehen; es sah wirklich gut aus und Sybilla hatte plötzlich wieder etwas so menschliches an sich. Grinsend sah Caleb auf Sybilla dreckige Füße, die Flip Flops, die Sybilla in der Hand trug, wollte sie wohl gleich anziehen.
„Wo gehen wir hin?“, fragte Sybilla als die beiden an dem Auto ankamen.
„Wir fahren zur nächsten Tankstelle, da ist ein Bistro, glaube ich.“, Caleb schloss auf und setzte sich, während Sybilla noch etwas unwillig neben dem Auto stand. Sie hatte keine große Lust noch einmal in dieses enge Gefährt einzusteigen.
Nachdem Sybilla schließlich eingestiegen war, fuhr Caleb los und hielt nach der nächsten Tankstelle Ausschau.
Er fuhr auf den Parkplatz eines kleinen Bistros und versuchte zu schätzen wie viele Menschen wohl bereits hier waren. War es für sie gefährlich?
Sybilla stieg aus und zog sich die Flip Flops an, gemeinsam gingen die beiden in das kleine Bistro. Als Sybilla den Raum betrat, wurde es augenblicklich totenstill und alle Augen waren auf sie gerichtet.
„Die Menschen spüren mich. Sie wissen nicht was es ist, aber sie können fühlen, dass sie jetzt besser verschwinden sollten.“, erklärte Sybilla ihrem Begleiter flüsternd.
Caleb nickte und bemerkte, wie zwei ältere Leute das Bistro verließen, nachdem die beiden sich in die hinterste Ecke gesetzt hatten.
„Und sie finden dich schön.“, schloss Caleb und beobachtete einen Mann, der sich fast den Hals verrenkte, um einen weiteren Blick auf Sybilla werfen zu können.
Sybilla lachte glockenhell: „Danke, und auf dich sind sie wohl alle eifersüchtig.“
Caleb musste unwillkürlich grinsen. Ja, sie waren eifersüchtig, denn er war es, der mit der schönsten Frau an einem Tisch saß; er war es, dessen Begleiterin dieses schmutzige Bistro zu einem Laufsteg gemacht hatte.
Sybilla beobachtete Caleb und er sah ihr fröhlich in die Augen. Caleb wusste, dass das Glück, das er in diesem Moment spürte, vergehen würde. Heute Nacht würde er selbst dieses Glück zerstören.
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Kommentare
Vampi schrieb am 2009-03-08 18:15:59:
Ich freu mich schon auf den nächsten Teil
Kyouyama schrieb am 2009-03-08 12:59:50:
mal wieder ganz toll ich liebe deine geschichte =)
ich hoffe sie wird noch lange weiter gehen
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