Ein ungewöhnlicher Wunsch Teil 6
von
malli
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eine Vergewaltigung von Vampiren musste noch einiges schrecklicher sein, als bei Menschen.
Sybilla sprach weiter, sachlich und in schnellen Sätzen versuchte sie Caleb auf das Zusammentreffen mit Razvan vorzubereiten: „Dieser Vampir ist besessen von dem Gedanken die Welt zu beherrschen. Er will sich eine Armee von Vampiren erstellen, die ohne weiteres alle anderen Vampire töten; denn das würde jegliche Konkurrenz ausschalten, was wiederum mehr Beute für Razvan bedeuten würde.
Du fragst dich jetzt sicher, wieso er grade mich wählte; ich denke es lag daran, dass ich während meiner Verwandlung schwanger war, aber das Baby hat diesen schmerzlichen Prozess nicht überlebt. Trotzdem sah Razvan darin eine einzigartige Möglichkeit.“
Caleb schauderte, diese Geschichte wurde ihm langsam etwas zu gruselig; nicht einmal in seinen tiefsten Albträumen hätte er sich so etwas ausdenken können; er fühlte mit Sybilla, die ihr Baby verloren hatte und Opfer von schrecklicher Misshandlung geworden war.
„Vor 39 Jahren bemerkte ich dann, dass ein Vampir mich verfolgte. Ich kannte seinen Geruch nicht, aber bald war ich mir sicher, dass es besser wäre zu fliehen, was sich als ziemlich schwierig erwiesen hat. Nachdem ich den Unbekannten jedoch abhängen konnte, bin ich ziemlich weit gereist. Als ich jedoch 1974 durch Polen zog, stieg mir dieser faulige Geruch von Razvan in diese Nase und ich war mir sicher, dass er immer noch hinter mir herjagte und mich suchte, obwohl ich ihm 14 Jahre nicht gesehen hatte. Mir wurde sofort klar, dass ich fliehen musste und beschloss mich nie wieder mit anderen Vampiren zu treffen aus Angst sie könnten mit Razvan zu tun haben. Ich folgte nur noch meinen Instinkten und ließ mich treiben. Und jetzt bin ich hier, denn Razvan will mich entweder zu neuen Experimenten benutzen oder töten, weil ich um sein Geheimnis weiß. Und auch du schwebst in Gefahr, denn er hat gerochen, dass wir zusammen waren und ich dir alles erzählt habe.“
Caleb nickte, jetzt hatte Sybilla ihm alles erzählt und er steckte mitten drin.
Plötzlich zuckten die beiden zusammen und steckten die Nase in den Wind. Sie stellten sich in Kampstellung auf und sahen an das Ende der Lichtung. Ein leichter modriger Wind wehte aus nördlicher Richtung zu ihnen herüber und Calebs Fell sträubte sich vor Ekel.
Der Gestank wurde immer intensiver und nach wenigen Minuten sahen sie zwei dunkle Schatten im Wald, die in rasender Geschwindigkeit auf sie zukamen.
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Kommentare
Hunney schrieb am 2010-04-02 20:03:50:
Deine Geschichte ist einfach toll ich lese sie schon den ganzen Tag aber ich seh das du nur neun Kapitel hast und das ist ja vor einem halben jahr schon reingestellt worden... ich hoffe du schreibst weiter... ich würde mich echt riesig freuen :)
stormraven schrieb am 2009-12-07 20:24:44:
Sehr, sehr schön, die ganze Geschichte, aber wie geht's weiter? Erlöse Dein Publikum, bitte! :)
prinzessin schrieb am 2009-07-05 16:24:01:
bittebitte schreib schnell weiter...deine geschichte ist einfach DER hammer
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