Ein wahrer Freund (Untot 3)
von
Seth
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Noch immer trauerte er innerlich um seine Liebe, aber sein Körper tat, was von ihm verlangt wurde tötete weiter und fügte sich wieder und wieder in sein Schicksal.
Eines Tages ging die Sonne in einem seltsamen blutroten Ton unter und lies den Mond rötlich schimmern.
Es war wieder Zeit, auszurücken, weitere Leben zu zerstören, doch diesmal war es anders. Bisher hatte ICR-704-Ds Geschwader immer nur Zivilisten angegriffen, immer nur unschuldige, nichtsahnende Bürger von Cygnar und Ord geschlachtet. Diesmal zogen sie in den Krieg. Das Königreich Cygnar hatte eine neue Bastion an der Küste ausgehoben und das gefiel den Nekromanten gar nicht. Also wurden die Kampfgeschwader ausgesandt, um sie zu vernichten.
In der Dämmerung kammen sie aus den Schiffen, schlichen auf die Feste zu. Als sie die Aussenmauer beinahe erreicht hatten, gellte ein Alarmruf von den Zinnen.
Die Dronnen stürmten vorwärts, griffen das Tor an. Von den Mauern regnete Gewehrfeuer. Ein Kettengewehr zerlegte einen gesamten Infanteriezug der unheiligen Armee zu Schrott. Dann wurde die Nekrotitmörser herangeschafft: schwere Artillerie. Unter ihrem andauernden Feuer gab das Haupttor bald nach. Die Dronen von ICR-704-Ds Geschwader schwärmten in den Hof. Dort warteten bereits die cygnarischen Soldaten. Etwa eine Stunde kämpften die beiden Parteien, ohne dass eine einen Vorteil erringen konnte.
Als die Leichen sich zu Bergen stapelten, stürmte ICR-704-D, Leutnant seines Geschwaders, nach vorne und führte seine Einheit zu einem Ausfall an.
Dann sah er ihn: Da stand Efedrel, ein alter Freund, mit dem er zusammen im Heer gedient hatte. Efedrel blickte auf das Amulett und erkannte ihn daran auch. Von der unheiligen Kraft wurde ICR-704-D auf ihn zugetrieben und holte aus.
Kurz bevor er zuschlagen konnte, stolperte er. Efedrel schlug zu, sein Schlag prallte aber an ICR-704-Ds Panzerung ab. Dieser stand wieder auf und führte einen Schlag gegen Efedrel, den er gerade noch parrieren konnte.
"Oh, Yuweth, erinnerst Du Dich?" Der Klang seines Namens sorgte dafür, dass ICR-704-D sich für einen kurzen Moment unter Kontrolle hatte.
Er lies die Deckung fallen.
Efedrel stiess zu.
Yuweth war frei! Seine Seele trennte sich von dem unheiligen Körper, entkam auch den Seelenkäfigen der Necrotechniker und schwebte fort, in die unendlichen Weiten von Urcaen.`
'Danke, Efedrel', dachte Yuweth.
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Kommentare
Lexa schrieb am 2006-10-18 12:48:48:
Na, da freu ich mich für Yuweth, allerdings hoffe ich, dass damit die Passagen des Kampfgeschehens vorrüber
sind. Steh nicht auf nochmehr Kriegserzählungen. LG Lexa
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