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Kategorien > Aus dem Leben > Angst

Eine Alte Rechnung

von Philipp Stops

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„Das waren diese Männer, ich bin mir ganz sicher, es sind die denen ich vor ein paar Tagen, etwas gestohlen habe, anscheinend war es sehr wichtig für sie, weil es so aussieht, als würden sie mich suchen oder vielleicht doch nicht?
Auf jeden Fall haben sie mich nicht vergessen, denn auch wenn es nicht so wichtig wäre, einen Dieb würden sie es bestimmt nicht unbestraft entkommen lassen. Ich muss mir was einfallen lassen, sonst würden sie mich entdecken, wenn sie mich nicht schon gesehen haben“. Oder soll ich mich stellen und den sonderbaren Schlüssel wieder zurückgeben? Nein, das wäre zu risikoreich gewesen.
Der Junge versuchte so unauffällig wie möglich, vor den Männern zu entfliehen, als plötzlich diese Männer hinter einem Hügel von Backsteinen auftauchten. Der Junge erschrak.
„Wie konnten sie von dahinten, so schnell hierher kommen? Sie waren doch über 100m von mir entfernt.
Der Junge zitterte, als er den Männern direkt in die Augen schaute. Als nach ein paar Sekunden nichts geschah, fragte sich der Junge:
„Warum sagen sie nichts? Und warum machen sie nichts?“
Die Frage blieb dem Jungen unbeantwortet, wichtiger war es jetzt einen Fluchtweg zu finden. Noch hatte er Zeit, so lange die Männer nichts unternahmen.
„Wegrennen bringt nichts, sie sind bestimmt zu schnell. Da die Leiter!! Ich könnte da hinauf klettern“.
Obwohl der Junge am ganzen Körper zitterte, bückte er sich blitzschnell, riss einen Büschel Brennnessel vom Boden, rieb sie den Männern ins Gesicht und kletterte die Leiter hinauf. Die Männer schrieen vor Schmerz. Der Junge brauchte lange um aufs Dach zu gelangen. Er drehte sich immer wieder um, in der Hoffnung, dass die Brennnesseln sie noch lange genug aufhalten würden, bis er auf dem Dach war. Doch die Brennnesselstiche ließen schnell nach. Die Männer guckten jetzt noch wütender und kletterten mit einem Affentempo die Leiter hinauf. Trotz seiner Kohlenhydrate die er heute Morgen zu sich genommen hatte, konnte er mit dem Tempo der Männer nicht mithalten und der Vorsprung schmolz bedrohlich.
„Ich komme zwar früher auf dem Dach an, aber was soll ich dort machen? Um runter zu springen ist es viel zu hoch, ich muss mir was anderes einfallen lassen.“








Als Hans am Dach angelangt war, waren die Männer schon fast am Ende der Leiter. Hans schaute sich schnell um und erblickte ein etwa 3m entferntes Hausdach, wenn er da hinüber springen würde könnte er sie
abhängen. Er war schon oft über Dächer gesprungen, aber eine solche Weite hatte er noch nie überwunden.
„Soll ich springen?“ Sein Herz pochte, seine Hände schwitzten.
„Werde ich auf dem anderen Dach ankommen?“ Soll ich mich doch stellen? Nein, auf keinen Fall, ich habe es schon soweit gebracht!“
Hinter ihm waren die Männer gerade auf dem Dach angekommen. Sie waren nur noch 10m von ihm entfernt, als sie sahen, wie Hans Anlauf nahm um zu springen. Die Männer erschraken. Sie wussten, dass er es nicht schaffen würde.
„ Spring nicht, spring nicht, du wirst es nicht schaffen, wir werden dir auch nichts tun“, schrieen sie ihm noch hinterher in der Hoffnung, dass Hans stehen bleibt, aber es war zu spät.
Hans sprang.

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Kommentare

Cody schrieb am 2008-11-06 14:10:24:
Simon, für Deutschlehrer vielleicht unpassend aber falls man diese Geschichte überarbeiten würde ziemlich gut

und du hast selbst Schreibstil und Fehlerquote kleingeschrieben :-)
simon schrieb am 2008-02-14 15:01:04:
sehr schlecht gelungen wegen dem schreibstil und der fehlerquote
Heino schrieb am 2007-01-02 12:39:10:
Gute Geschichte mit spannenden Erzählstil. Mach weiter so.
PrimeTime schrieb am 2006-09-19 13:13:50:
Auch ne spannende Idee! Gefällt mir! Aber wieso Brennesseln? Finde es unpassend, das die ins Gesciht gerieben werden.

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