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Kategorien > Fantasy Abenteuer > Soll mal ein Buch werden

Eine Fantasiegeschichte

von Julian Wust

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Vorwort
Hallo. Mein Name ist Walker. Andrew Walker. Ich bin 35 Jahre alt und wohne mit meiner Familie in New York. Von Beruf bin ich Privat-Detektiv. Meine Frau ist 34 Jahre alt und von Beruf Sekretärin. Ihr Name ist Jacqueline. Unsere Tochter, die Eileen heißt, ist 16 Jahre alt und besucht zur Zeit die zwölfte Klasse des "Oxford College of New York".

Kapitel 1
Alles beginnt an einem ganz normalen Dienstagmorgen. Ich sitze gerade am Frühstückstisch, als plötzlich das Telefon klingelt. "Kannst du gerade dran gehen?", rufe ich Jacqueline zu. "Klar, kein Problem." Jacqueline hebt ab und meldet sich mit: "Walker, Jacqueline. Mit wem bin ich verbunden?"
Mehr bekomme ich von dem Gespräch nicht mit, denn ich muss mich jetzt für die Arbeit fertig machen. ich bin schon ziemlich spät dran. Kurz sehe ich auf die Uhr und stelle fest, dass es schon 8.30 a.m. ist. Ich packe meine Sachen zusammen, gehe noch einmal kurz zu Jacqueline und gebe ihr einen Schmatzer auf die Backe. Sie lächelt mich an und winkt mir zu. "Jetzt muss ich aber wirklich los", geht es mir durch den Kopf. Ich gehe in die Garage, öffne das Garagentor, steige in den Wagen, lasse den Motor an und fahre los. Als ich auf dem Parkplatz ankomme, sind genau zwanzig Minuten vergangen. Ich sehe noch einmal sicherheitshalber auf die Uhr: 8.40 a.m.! Meine Wagen parke ich in der Tiefgarage. Nachdem ich alle Sachen, die ich brauche, aus dem Wagen genommen habe, gehe ich gemütlich zum Bürogebäude Nr.562. Als ich im 3. Stock ankomme, sehe ich gerade, wie mein Chef, Mr. Coulot in sein Büro geht und die Tür schließt. Mein Büro liegt am Ende des Ganges. Auf dem Weg dorthin treffe ich die freundlichen Mrs. Backer, die gerade am Kopierer steht und einige Kopien anfertigt. An ihr gehe ich freundlich grüßend vorbei und betrete kurz darauf mein Büro. Das Erste, was ich immer machen, wenn ich mein Büro betrete, ist die Fenster öffenen. Auch heute Morgen gehe ich wieder zum Fenster und mache beide Flügel weit auf und lasse die kühle Morgenluft in mein Arbeitszimmer strömen. Gerade will ich mich an meinen Schreibtisch setzen und mir eine Tasse Kaffee machen, da klopft es an der Tür. "Herein", rufe ich laut und deutlich. Wer tritt herein? Es ist mein Chef, Mr. Coulot. "Was will der denn schon wieder von mir?", geht es mir durch den Kopf. Er kommt herein und schließt die Tür. Setzt sich in meinen Ledersessel und beginnt sich mit mir zu unterhalten. Er beginnt das Gespräch mit einer Frage. "Mr. Walker, ich hätte da einen Auftrag für Sie in Australien. Ich wollte Sie nur fragen, ob Sie daran Interesse hätten?" Ich überlege kurz und gebe ihm folgende Antwort: "Mr. Coulot, wie Sie wissen, habe ich für solche Sachen immer Interesse aber ich kann das nicht alleine entscheiden. Ich muss mich da zuerst mit meiner Frau unterhalten. Sie hat da schließlich auch noch ein Wörtchen mitzureden." "Ach ja, was ihre Frau angeht, das ist auch schon geklärt. Wir haben da für ihre ganze Familie ein Nobelhotel ausgesucht, in dem Sie übernachten können. Die Kosten gehen natürlich auf das Konto des Unternehmens. Das ist klar." Mr. Coulot steht auf und will gehen, wendet sich kurz darauf wieder zu mir um und drückt mir einen Stapel mit Blättern in die Hand. "Wenn Sie mir diese Formulare bitte barbeiten würden, das wäre Klasse." Ich nehme die Blätter in die Hand und lege sie auf den Schreibtisch zu den anderen Aufträgen, die ich heute noch bearbeiten wollte. Jetzt verlässt Mr. Coulot mein Büro und ich bitte ihn, hinter sich die Türe zu schließen. Nachdem er gegangen ist, mache ich mein Radio an und habe Glück: Gerade werden die neuesten Nachrichten gesendet. "Und nun kommen wir zu den Sondernachrichten", sagt der Radiosprecher. Ich mache das Radio etwas lautern, denn un werden neuesten kriminellen Vorfälle gemeldet. Aber die Meldungen, die heute morgen gesendet werden, kenne ich schon. Es sind seit tagen die selben. Sofort wird das Radio von mir leiser gedreht. Ich schalte meinen PC an und gehe als erstes nach meine E-Mails gucken. Und was stelle ich fest? Ich habe zwölf ungelesene Nachrichten. Ich öffne die erste. Sie ist von Jacquelines Eltern, die uns schöne Grüße aus Mallorca schicken. Die zweite Mail wird geöffnet. Sie ist von einem Gesprächspartern in New Orleans, der mir einige Daten zugesendet hat. Gerade will ich die dritte Mail öffnen, da klingelt mein Telefon. Ich hebe ab. Melde mich mit "Andrew Walker". Am anderen Ende ist ein gewisser Herr mit dem Namen Arnold Marcolla. Er meldet einen Mord, den ers gestern beim Einkaufen beobachtet hat. Ich frage ihn, wo er diesen Mord beobachtet hat. Er gibt an, ihn in der 56. Straße von einer Kneipe aus gesehen zu haben. Bei dem Täter handle es sich um eine männliche person, ungefäh 1,90m groß, dunkelhaarig, die bei der Tat einen schwarzen Pullover, eine blaue Jeans und schwarze Stiefel trug. Ich notiere alle Daten, bedanke mich bei dem Herrn und gebe ihm mein Wort, mich sofort um den Fall zu kümmern. Nachdem ich den Hörer aufgelegt habe, sezte ich mich an meinen PC und öffne das Textverarbeitungsprogramm Word. Eine leere Seite wird aufgerufuen und ich schreibe ein Formular nach Vorschrift. Zwischendurch trinke ich einen Schluck von einem wirklich guten Cherry, der allem Anschein nach von Mr. Coulot stammt.

Zwei Stunden später ist das Formular verfasst, die New Yorker Police ist alarmiert und kümmert sich derweil um alles Nötige. ich sitze wieder an meinem PC und kome endlich dazu, meine dritte E-Mail zu lesen. Es ist eine Mail mit Bildern von meinem Freund Michael, der für zwei Wochen auf den Frisischen Inseln Urlaub gemacht hat. Im unteren Teil der Mail folgt ein kurzer Text, indem Michael ein wenig von seinem Urlaub erzählt. Ich schließe die Mail und öffne die nächste. Ich kann es nicht fassen. Da werden dir doch tatsächlich Werbemails auf deinen Dienstcomputer geschickt. Ich schließe die Mail und lösche sie. Die fünfte E-Mail beinhaltet einige Aufträge aus der obersten Etage von Mr. Backer. Er schreibt, dass es in den letzten Tagen mehrere fehlgeschlagene Anschläge auf New York gegeben hat. Ich soll mich nun darum kümmern, dass der Luftraum ausreichend geschützt wird. Da fällt mich doch gleich Amber ein. Sie ist eine Freundin von Jacqueline und arbeitet bei der Luftschutzbehörde. Krampfhaft beginne ich, nach ihrer Telefonnummer zu suchen, kann sie aber nicht finden. Dann fällt mir ein, wo ich die Nummer aufbewahre. Ich habe sie, meine Meinung nach in einem der alten Termin-Planer in meinem Safe. Das was jetzt folgt, ist noch nervenaufreibender: Die Suche nach dem Schlüssel des Safes. Zum Glück erinnere ich mich bald und finde ich an meinem Schlüsselbrett. Ich gehe an meinen Schreibstisch zurück und öffne das Schloss zu meinem Sicherheitssafe und entnehme ichm wenige Minuten später sämtliche alte Termin-Planer. Den halben Vormittag verbinge ich damit, den richten Planer herauszusuchen und die Nummer zu finden. Als ich alle Planer durchgesehen habe, stelle ich fest, dass sich die

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