Eine Party mit Folgen
von
Jürgen Haidvogl
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viel.“
„Wem sagst du das. Der arbeitet ja heute auch.“
„Hat er denn nie frei?“
„Doch, aber nur dann, wenn nichts los ist. Und wenn er mal frei hat, dann hat er zu nichts Lust.“
„Arbeitet er denn noch beim Roten Kreuz?“
„Ne.“
„Genau, er ist ja jetzt in diesem einen Hotel, oder?“
„Jap.“
„So ein vier Sterne Hotel, oder?“
„Jap.“
„Da verdient er sicher eh gut?“
„Darauf kannst du einen lassen!“
„Er hat ja dann noch einen Job, nicht wahr?“
„Ja, in einer Buchhandlung.“
„Wozu braucht er denn zwei Jobs?“
„Er ist ein Arsch. Deswegen!“
Ich stand auf und holte mir einen Gin Tonic. Allerdings setzte ich mich nicht zu Helmut, sondern blieb bei den Getränken stehen und trank in schnellen Schlücken mein Getränk aus. Daraufhin schenkte ich nach.
Ich zündete mir eine Zigarette an und ging auf den Balkon. Man konnte die Sterne nicht sehen. Typisch Großstadt. Ich liebte die Sterne und hasste es, wenn ich in der Nacht diese nicht sehen konnte. Denn ich empfand nichts schöner als die unendliche Schönheit einer dunklen Nacht, wo das einzige Licht von den Sternen her kommt.
Ich trank aus und verspürte ein leichtes Gefühl von Hunger. Am besten ich esse etwas, dachte ich mir. Allerdings gab es hier nichts zu futtern außer Chips und auf die hatte ich echt keinen Bock. Also entschied ich mich schnell zum McDonalds zu gehen.
Ich verließ das Gebäude und eilte Richtung Josefstädterstraße, diese entlang bis ich zur Filiale kam. Dort angekommen, musste ich feststellen, dass dieser längst geschlossen hatte. Deswegen ging ich weiter, bis ich zum Gürtel kam. Ich überquerte die Straße, stand vor der U-Bahnstation und eilte sofort nach rechts. Ein paar Meter darauf kam ich zu einer Eisenkette und kletterte darüber. Aber ich schaffte es nicht. Ich blieb hängen und der Sturz erschien mir wie in Zeitlupe. Der Aufprall war hart und tat ein wenig weh. Aber zum Glück hatte ich schon einiges Getrunken.
Am Tag darauf erkannte ich die wahren Schmerzen. Ich war einige Tage unfähig richtig zu gehen und hatte einen riesigen blauen Fleck auf meinem Knie. Beide Ellbogen waren vollkommen aufgerissen und ich hatte meine Bettdecke voll geblutet.
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