Einer der schönsten Tage meines Lebens
von
franzi ggg
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Es war Freitag der 4.August 2006, genau, Sommerferien und nicht nur irgendwelche Sommerferien sondern es waren die Sommerferien meines Lebens, endlich mal den ganzen Schulstress hinter sich lassen und am Strand in der Sonne relaxen. Ich befand mich nämlich auf den Malediven und erlebte einen der schönsten Urlaube meines Lebens, ich war zwar schon öfters dort jedoch hatte ich noch nie das vergnügen gehabt dort zu tauchen und ich kann nur sagen, dass das Meer dort unbeschreiblich ist, Ägypten ist schon fantastisch, aber die Malediven sind unübertreffbar. Wie gesagt an diesem Freitag war es zunächst wie jeden morgen, wir sind um 8:00 aufgestanden, nicht allzu spät, zum essen gegangen und nach dem essen sofort zur Tauchbasis, wo Chef, der Leiter der Tauchbasis, schon auf uns wartete. Er teilte uns einem Boot zu mit der Nummer 11, es war nicht ganz voll nur ca. 10 Taucher machten sich mit uns auf den Weg zum Manta Point, ein anderes Boot der Tauchschule machte sich gleichzeitig mit uns auf den Weg, um 10:15 waren wir start klar und um 10:45 kamen wir endlich an unserem Tauchplatz an, an Deck wurden wir noch einmal aufgeklärt was uns Unterwasser alles erwarten kann, jedoch hatten wir sehr starken Seegang, was dazu führte, dass uns allen ziemlich schlecht war, aber wir sprangen trotzdem erwartungsvoll und gespannt ins Wasser. Ich bildete ein Buddysystem mit meinem Vater und meinem Bruder, wir tauchten nun endlich gemeinsam ab und was sahen wir da gleich zur Begrüßung, meine Herz schlug schneller und schneller, es raste förmlich, aber nicht weil ich Angst hatte sondern weil ich mich so riesig gefreut hatte, es begrüßten uns nämlich gleich zwei ausgewachsene Mantas, es war ein unbeschreibliches Gefühl als diese Riesen ihre Kreise um einen zogen und dabei das Plankton aus dem Wasser filterten. Nun dachte ich, dass wir schon den Höhepunkt des Tauchganges erreicht hätten, jedoch wurde es noch besser, wir tauchten dem Manta Pärchen hinterher und sahen dann von weitem gleich eine weitere Manta Traube auf uns zu schwimmen, es waren vier Stück, einfach unglaublich. Mein Vater, mein Bruder und ich schwebten über den Korallenblöcken hin und her von der Strömung gerissen und beobachteten die nun sechs Mantas, mein Vater drehte einen Film nach dem anderen mit seiner Unterwasserkamera und mein Bruder und ich genossen einfach nur den Anblick, doch leider wie es immer ist endet jeder schöne Augenblick irgendwann, nicht weil die Mantas weg geschwommen sind, sondern weil unsere Luft langsam nach 50 min in 18m tiefe knapp wurde also tauchten wir langsam in flachere Tiefen auf wo wir noch eine Schildkröte beim fressen beobachten konnten, nun bis auf fünf Meter aufgetaucht und drei minütigen Sicherheitsstopp eingelegt und dann ab zur Wasseroberfläche, wo das Tauchboot schon auf uns wartete um uns aufzusammeln. An Bord war ein wildes Gespräch in Gange, alle mussten von den Mantas schwärmen und konnten das was sie eben gesehen haben noch nicht so richtig begreifen. Um 12:30 kamen wir dann wieder an der Tauchbasis an wo meine Mutter uns schon Sehnsüchtig erwartete und da mussten wir ihr natürlich erstmal genau Schildern was wir da eben alles gesehen haben, nun noch die Tauchausrüstung waschen und zum trocknen aufhängen, dann erstmal ab ins Hotelzimmer die Bilder und Videos entladen, boa, wir kamen gar nicht mehr aus dem staunen raus, die Aufnahmen sind echt gut geworden, nun noch schnell den Tauchgang ins Logbuch eingetragen und dann ab in den Pool und erstmal Entspannen. So gegen 18:00 wird es dann leider schon dunkel und deswegen sind wir dann noch mal an den Strand gegangen um uns den Sonnenuntergang vom Wasser aus anzusehen, es sieht einfach immer wieder fantastisch aus wie die Sonne zwischen den Inseln verschwindet und sich der ganze Himmel rot verfärbt, nun kann man auch die Fledermäuse betrachten wie sie aus ihren verstecken kriechen und die Geckos sich auf den Weg machen um zu jagen. Um 19:00 knurrte dann schließlich unser Magen und wir sind dann zusammen zum essen gegangen und konnten von dem köstlichen Buffet speisen. Noch ein bisschen Musik von der Band anhören, die an dem Abend eingeladen wurde und dann ist man von dem Tag so fertig und schmeißt sich um 22:00 freiwillig in die Feder um von den wunderschönen Erlebnissen zuträumen.
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