Einsamkeit = Zweisamkeit Teil 2
von
Aoi Black
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Einsamkeit Teil 2
Ich stieg umständlich aus dem Wagen und schaute mir mein neues Heim garnicht so genau an. Ersteinmal streckte ich mich ausgiebig, um einen strengen Blick von meiner Stiefmutter zu ernten. Als ich dann langsam auf das überdimensionale Tor zuging, blieb mir der Mund fast offen stehen. Neben dem dreimeter hohen Tor aus glänzendem Metal, prangte ein großes Schild Mit dem Familiennamen. Nicht der Name der auf dem Schild stand versetze mich in diese fassungslosigkeit, sonder das was nicht darauf stand.
Hier wohnt Familie
Pumpernickel
bestehend aus
Magret, Friedrich und Adelbert
So wurde mir wiedermal gezeigt das ich offensichtlich nicht zur Familie gehörte. ich Hieß ja nur seit vier Jahren jetzt schon Gwendolin Sophie Pumpernickel. Allein für den nachnamen hätte mich schon die ganze Welt ausgelacht. Nun gehörte ich also blos noch zur Einrichtung. Obwohl es ungeheuerlich war, schien ich zumindest nicht gekrängt zu sein. Lag bestimmt an der Abneigung die ich mein ganzes Leben schon ertragen musste. Ganz zufällig folge der Blick von margret Pumpernickel meinem und entdeckte mit gespielter Überraschung das mein name auf dem Schild fehlte. ,,Ach Schatz das tut mir leid! Da muss wohl ein Fehler passiert sein. ich werde das gleich ändern.", rief sie mit zukersüßer Stimme, wobei ihre Lippen wieder nur bebten, statt sich richtig zu öffnen wie es normale Lippen getan hätten. Sie holte einen Edding, der hundertprozentig nicht Wasserdicht war, aus ihrer Minihandtasche und schrieb mir geschwungener und gekringelter Schrift ,+G' auf das Schild. Nun lächelte sie mich mit ihrem Botoxlächeln, freundlich an. Nur ich empfand es nicht als freundlich und so war es bestimmt auch nicht gemeind. Mein lächeln war nur ein hochgezogener Mundwinkel, aber es schien zu reichen. Stolz holte mein Vater einen Schlüssel aus seiner jackentasche und schloss erführtig das Kleine Schloss auf, das fasst migrikk wirkte im gegesatz zum tor. Gerade fragte ich mich zu meinem großen bedauern ob meine Stiefmutter mit ihren High Heals über den Kiesweg kam der zum Hauseingang führte. Doch sie bekam es ausgesprochen gut hin. Nun sah ich mir die Viller genauer an. Sie war groß. Ohne Frage. Schön war sie auch, mit dem antik wirkenen Vordach das von zwei Seulen getragen wurde, die man oft auf Bildern aus der Römerzeit sah. Auch die Fasade war in diesem Stil gehalten und es sah ausgesprochen modern aus. Doch wirklich wie zu Hause fühlen konnte ich mich nicht. Der Eingangsbereich war in lindgrün gehalten und auf einem Tischen aus Mamor, das ebenfalls im Römerstil gehalten war stand eine größe grüne Pflanze. Auch der Boden war mit mamor ausgelegt und eine mamortreppe führte nach oben in den ersten Stock. Rechts ging es wohl ins Wohnzimmer. Aber asl uns mein Vater stolz durch das haus führte, war ich schon längst am rechnen wie lange ich wohl brauchte um mir ein anständiges bett leisten zu können. Doch als wir dann alle in unsere Zimmer gehen durften, war ich angenehm überrascht. ich hatte zwar ein kleineres Zimmer bekommen als ich vorher hatte, aber es befand sich ein anstendiges Bett und ein masiv ausender Schrank darin. Der Schrank war mit schönen Muster verziehrt, die aus einer anderen Welt zu stammen schienen. Auch einen Schreibtisch hatte ich bekommen. ich legte meine Sachen in eine freie Ecke und legte mich auf das bett. Morgen war also mein erster Schultag. Es gab eigendlich keinen Grund darüber nachzudenken. er würde genauso anfangen wie jeder andere auch und es würde alles so sein wie immer. Nur mit anderen gesichterm. Erschöpf machte ich meine Augen zu.
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