Eisige Kälte
von
K. B.
1
Eisige Kälte,
schreckliches Schweigen,
Streit.
Sie denken ich weiß nichts davon,
denken ich bin zu klein um das zu verstehen.
Sie versuchen mir das perfekte Leben vorzuspielen,
können es aber nicht.
Diese Kälte,
diese eisige Stille.
Unsere Herzen sind starr vor Kälte,
ich kann kaum noch etwas spüren.
Sie brüllen sich an,
schweigen sich an,
verletzen sich…
das alles hinter verschlossenen Türen.
Wollen nicht dass ich es merke,
wollen mich schützen,
wollen mir eine schöne Kindheit schenken.
Ich stehe an der verschlossenen Tür,
lausche.
Habe Tränen in den Augen
und merke wie mein Leben zerbricht.
1
Kommentare
Christoph Schlüter schrieb am 2006-05-24 19:07:59:
Gefällt mir bislang von Dir am besten. Wenig Worte und große Gefühle. Berührt und macht nachdenklich.
Was ich an Deinen Texten mag ist deine Ehrlichkeit!
Und deine Fähigkeit die Sache auf den Punkt zu bringen.
Kommentar hinzufügen