Eiskalt
von
Traumfänger
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Einsam zieh ich durch die Straßen
Lass die Wärme hinter mir
Bin auf der Flucht, gewissermaßen
Ich fürchte mich, hab Angst vor dir
Du willst mir die Liebe schenken
Doch dies Gefühl ertrag ich nicht
Kann nur an Hass und Kälte denken
Mein Herz ist dunkel, ohne Licht
Deine Nähe schmerzt mich sehr
Bringt das Eis in mir zum tauen
Doch neues Leid will ich nicht mehr
Hab keine Kraft dir zu vertrauen
So flücht’ ich mich in Eis und Schnee
Kälte schenkt mir Kraft und Mut
Ich spür den Schmerz, es tut so weh
Ich spür den Schmerz, es tut so gut
Eine Eisschicht liegt auf mir
Wagst du zuviel, bricht sie entzwei
Drum flüchte ich, zieh fort von hier
So hör’ auf mich und lass mich frei
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Kommentare
TJ Omar schrieb am 2009-01-28 20:50:13:
Schönes Gedicht. Mach auf jedenfall weiter mit solchen Gedichten. Denn du kannst es. Respekt.
MfG TJ Omar
Mara schrieb am 2009-01-13 10:34:39:
Schön formuliert!
Gimliy schrieb am 2009-01-12 21:22:24:
Hi. Wirklich extrem gutes Gedicht, dessen Reime nicht langweilig oder schon zu oft benutzt worden sind. Zum Inhalt: Das ist eine interessante und ganz andere Sichtweise der Liebe. Es ist eben auch so, dass Liebe nicht immer erwidert wird und sogar krank machen kann, vor allem, wenn man sie nicht will. Aber es ist besser zu gehen, als dem Verliebten etwas vorzuspielen. Und das Ende, der letzte Absatz ist echt der Hammer!
Schreib bitte so weiter, Gedichte sind auf jeden Fall eine Stärke von dir!
lg: Gimliy
Anariel schrieb am 2009-01-12 21:07:03:
Das Gefühl kenn ich irgendwoher...
Schön geschrieben.
Miot leibem Gruße
Anariel
frederik.russmann@gmail.com schrieb am 2009-01-12 19:50:40:
ich wollte eig auf dieser seite ne kurtgeschichte finden weil ich das für die schule wollte,aber i-wie kriege ich auf dieser seite nur gedichte :(
Lara-Malou schrieb am 2009-01-12 17:51:31:
Liebe(r) Traumfänger!
Ich bin sprachlos - dein Gedicht ist wirklich wunderschön! Mir gefällt, dass du einen sehr angenehmen Rhytmus in diese Zeilen hast fließen lassen, vor allem, weil sich Dichter heutzutage nur sehr selten noch um reime, geschweige denn rhytmus bemühen. dabei finde ich, dass es sehr viel anspruchsvoller ist, ein sich reimendes gedicht zu schreiben! sehr gelungen finde ich den parallelismus in der vorletzten strophe - er ist sehr bedacht gewählt, so gleich in satzbau und sinnlich doch scheinbar vollkommen gegensätzlich! ich bin wirklich beeindruckt.
ich mag auch, dass man über deine wort erst noch einmal nachdenken muss und der sinn des gedichts auf verscheidenste weise intepretiert werden kann. Gedichte, die, kurz gesagt, mit zu einfachen, umgänglichen worten geschrieben sind, erscheinen oft flach. dein gedicht ist hingegen leicht mysteriös möchte man sagen. das macht es spannend.
jetzt habe ich das gedicht so oft gelesen, dass ich es fast auswendig kann. respekt!
viele viele grüße,
ein Fan =)
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