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Kategorien > Fantasy > Liebe

Eleanor

von Luna

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„Ich sag euch nur eins! Wer glaubt, Mathe wäre nicht wichtig. Wer glaubt, er müsste nicht für seine Arbeiten üben, der hat falsch gedacht. Ich erwarte von euch höchst möglichste Leistung. Wir sind hier auf einem Gymnasium. Man erwartet von euch Disziplin“. Moritz flüsterte mir etwas ins Ohr: „ Oh man, ich glaube die Arbeiten sind nicht besonders gut ausgefa… „Junger Mann!“, rief Herr Schradlig und wurde dabei rot wie ein Hummer. Er fing hektisch an zu atmen und faselte: „Unerhört mich zu unterbrechen, ein Frevel, sie werden… Moritz grinste. Ich musste auch grinsen. „Simon!“, sagte nun Herr Schradlig in einen unangenehmen freundlich, ruhigen Ton: “Das Lachen wird ihnen noch vergehen. Bei ihrer Leistung…“ Nun war Herr Schradlig der jenige, der grinste. Ich wurde rot und guckte verschämt auf den Boden. Ich versuchte mich hinter meinen Pult zu verstecken, was jedoch nicht ganz hinhaute. Mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck holte er die Arbeiten aus seiner Tasche und teilte sie aus. Ich dachte an jene Nacht. Die Nacht in der ich eigentlich für die Mathearbeit üben wollte. Es fing in meinen Bauch an zu kribbeln. Eleanor! Ich musste seit unserer Begegnung oft an sie denken.
Alles begann in meinen Zimmer. Simon, also ich spielte gerade mein neustes Spiel und vergaß dabei völlig die Zeit :

…Das Licht des Computers flimmerte. Ich rieb meine Augen. Draußen war es schon längst dunkel. Prüfend schaute ich auf meine Uhr. Schon 2 Uhr. Ich fühlte den Kloß in meinem Hals. Wenn ich morgen die Mathearbeit nicht schaffen sollte… Nein, daran wollte ich nicht denken. Entschlossen schaltete ich den Computer aus und holte meine Matheunterlagen aus dem Ranzen. Oje, Mathe war noch nie meine Stärke. Aber das, was ich dort las, überstieg einfach meine Fähigkeiten. Von draußen hörte ich den Wind heulen. Nachdenklich widmete ich mich meiner Aufgabe. Meine Augen wurden schwer und die Zahlen undeutlicher. Ich gab mir einen Ruck! Nein, ich durfte nicht einschlafen. Ich musste weiter üben. Nur warum brauchte ich diese Zahlen eigentlich. Ich bin doch auch immer prima ohne sie klar gekommen. Oder wieso konnte Mathe nicht so sein wie Kunst, oder wie Geschichte. Fächer, die mir persönlich sinnvoller erschienen. Entschlossen nahm ich meinen Füller und schrieb eine Rechnung auf. Wo war ich noch mal stehen geblieben?
Plötzlich stand ich auf einer Lichtung. Es roch nach Frühling und ich spürte den erdigen Boden unter meinen Füßen. Ich guckte an mir hinunter. Ich war barfuss und verwundert stellte ich fest, dass ich meinen Schlafanzug anhatte. Erst jetzt realisierte ich das ich nicht da war, wo ich hätte sein sollen. Doch das interessierte mich nicht. Es war in diesem Moment gleichgültig. Warum, das wusste ich nicht. Plötzlich wurde die Stille von einem leisen Gesang unterbrochen. Ich ging einen Schritt nach vorne und lauschte angestrengt. Der Gesang kam von dahinten. Meine Füße gingen, wie von selbst. Ich war wie in einer Art, Trance. Ich fühlte kein Unbehagen. Ich fühlte mich eher entschlossen. Der Gesang wurde lauter und die Umrisse einer Gestalt wurden erkennbar. Ich erhöhte das Tempo meiner Schritte. Dort stand ein Mädchen. Sie schaute auf den Boden. Ich stand nun direkt vor ihr. Sie schaute auf. Schlagartig hörte sie auf zu singen und guckte mich an. Ich merkte, wie meine Hände anfingen zu zittern. Sie merkte das und nahm meine Hände in ihre. „Da bist du ja endlich.“, flüsterte sie. Sie hatte lange, blonde, gewellte Haare. Ich schaute ihr in die Augen. Ihre Augen. Sie waren so, so wunderschön. Sie waren dunkelblau und strahlten so etwas Besonderes aus, was ich nicht einzuordnen wusste. „Ich bin Eleanor!“, sagte sie und nach einem zögern: „Was hast du denn?“. Ich schaute verlegen weg. “Es ist so“, sagte ich. „So seltsam“. Sie lächelte. „ Du wirst es verstehen. Für mich ist die Zeit endlos. Aber deine Zeit vergeht und deswegen müssen wir uns jetzt verabschieden.“
Ich schreckte auf. Ich brauchte einen Moment um mich zu orientieren Vor mir lag mein Matheheft. Ich musste wohl eingeschlafen sein. Ich stand auf. Was für ein merkwürdiger Traum ... „Simon, es ist schon 7!“, meine Mutter öffnete die Tür. „Guten Morgen mein Schatz“! „Morgen“, murmelte ich. Sie sah mich irritiert an:“ Sag mal, deine Füße sind ja ganz dreckig!“ Ich musste an den Erdboden bei der Lichtung denken und mir wurde klar, dass das kein Zufall sein konnte.

Ja, so war es. Und ich glaube nicht an Zufälle. Nein, Eleanor und mich verbindet etwas Tieferes. Und das war der Grund warum sie mich zu sich geholt hatte. Und ich würde sie bald wieder sehen. Ich spürte es…




(Fortsetzung folgt...)

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Kommentare

Anariel schrieb am 2007-07-15 03:20:52:
Hallo,

also erst mal eine sehr schoene Idee.
Aber da du ja Kritik haben möchtest, bitte sehr. =)

Nun was mir auffiel ist zu einem, das du kaum Nebensaetze verwendest und viele der recht kurzen Saetze mit Ich beginnst. Versuch mal dass du mehr mit Und, Kommas und dergl. arbeitest und beginn Saetze auch mal anders, dreh ein wenig rum.

Beispielsweise.... Der Gesang kam von dahinten. Meine Fueße gingen, wie von selbst.Ich war wie in einer Art, Trance. Ich fuehlte kein Unbehagen. Ich fuehlte mich eher entschlossen.

Wo ist dahinten?
Du hast zweimal hinereinander einen Satz mit ich fuehlte begonnen.

Ok, so in etwa wuerde ich das schreiben.....Der Gesang schien aus suedlicher Richtung zu kommen. Ueberrascht bemerkte ich wie sich meine Beine wie von alleine in diese Richtung bewegten. Wie in einer Art Trance ging ich weiter, fühlte dabei aber keinerlei Unbehagen, sondern eher Entschlossenheit.

Und statt kuckte und schaute waeren Worte wie sah und blickte schoener. Auch hinaute ist ein eher seltsames Wort, funktionierte hoert sich besser an,meine ich.

Du benutzt auch oft die gleichen Worte, wie z.B Mathe, schreib doch auch mal Mathematik.

Nun, das solls auch schon gewesen sein. Ich hoffe meine Kritik hilft dir weiter.
Die Idee, die hinter dieser Geschichte steht ist auf jeden fall interessant und schoen. Ich werde die Fortzetzungen, sofern sie mir nicht entwischen gerne lesen und wenn ich dazu komm, sie auch kommentieren.

Mit liebem Grusse
Anariel

P.S.

Wundere dich nicht das ich oe, und ae usw. statt der ueblichen Schreibart verwende, aber zur Zeit vermurkst Storieparadies diese in den Kommis.
Miraply schrieb am 2007-07-14 17:18:03:
hey, ich mochte deine geschichte gerne lesen, außerdem mag ich fantasy so dolle ... hehe... HDL, Miri :D
Luna schrieb am 2007-07-13 15:40:13:
Könnt ihr mir ganz viel Kritik bitte schreiben, weil ich mich bei den nächsten Geschichten immer ein bischen mehr verbessern möchte... :P

lg, Lunichen

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