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Kategorien > Liebeskummer > Schmerz

Ende

von Marlies M.

1

6 Tage ist es mittlerweile her,
fast eine Woche
Und immer noch kann ich es nicht glauben
Kann mein Kopf es einfach nicht begreifen
Ich bin in ein Loch gefallen das so tief ist
das ich kein Licht von oben mehr erkennen kann
Hab keine Kraft etwas zu tun
Aber auch nicht die Ruhe diese Kraftlosigkeit zu akzeptieren
Du bist gegangen, vielleicht sind die Gründe für dich sogar richtig.
Aber mir hast du damit so viel genommen.
Nicht nur den Teil meines Herzens,
der in den letzten 2,5 Jahren immer größer geworden ist.
Sondern auch den Glauben, und die Hoffnung die ich durch dich hatte.
Wollten nächstes Jahr heiraten.
Der Tag an dem du mich gefragt hast war der glücklichste seit langem.
War das alles nicht ernst gemeint?
Nur getan weil ich es mir gewunschen hatte?
Ich habe dich als meinen Partner fürs Leben gesehen.
Mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen wollte.
Wollte mir dir Kinder haben.
Eine eigene Familie.
Wollte lernen wie es ist eine Familie zu haben.
Du hast mir Sicherheit gegeben.
Und hast sie mir ohne Vorwarnung wieder weg genommen.
Hast mir deine Familie genommen.
Den wie soll ich weiter Kontakt halten können?
Ich hatte bei deiner Familie das erste mal ein Zuhause.
Es war so unendlich schön.
Jetzt stehe ich wieder da.
Heimatlos, ohne Hafen.
Ohne Platz an den ich gehöre.
Vor dir war es egal.
Ich kannte es nicht anders.
War immer für mich alleine.
Aber nun?
Ich habe mich geöffnet.
So weit geöffnet.
Habe so viel an Gefühlen zu gelassen.
Zugelassen das mir Menschen so nahe kommen.
Und du hast mir genau das zum Verhängnis gemacht.
Wie soll ich jemals wieder dies Nähe zulassen können.
Ich habe angst nicht mehr in mein altes Leben zurück zu können.
Weil ich jetzt weiß wie es ist nicht allein zu sein.
Natürlich hatte ich vorher auch Beziehungen.
Und Trennungen
Aber ich habe nie jemanden so an mich heran gelassen wie dich und deine Familie.
Meine Partner haben immer mehr geliebt als ich.
Und das hat mich beschützt.
Aber du hast mir diesen Schutz weg genommen.
Und das schlimmste ist ich hasse dich nicht einmal dafür.
Ich kann es einfach nicht.
Weil mein Herz noch immer so an dir hängt.
Mein Herz wird zum Verräter an mir selbst.
Sehnt sich immer noch nach deinen Berührungen.
Jeder Atemzug, jeder Schritt ist so schwer.
Habe nicht die Kraft weiter zu machen.
Aber auch nicht den Mut mein Leid zu beenden.
Bin stundenlang auf Internetseiten herum gesurft.
habe mich über Selbstmordmethoden informiert.
Und trotzdem fehlte mir am Ende der Mut
Warum?
Ich sehe keinen Sinn darin weiter zu leben.
Um das selbe wie jetzt noch einmal durch zu machen?
Und das alles nur für die Hoffnung das es VIELLEICHT irgendwann einmal klappt?
Mir jedes mal aufs neue das Herz heraus reissen lassen?
Da kann ich es doch gleich beenden.
Habe Freunde um mich herum.
Aber keiner kann mir helfen.
Jeder hat sein eigenes Leben
Seine eigenen Sorgen
Und auch ihre Worte sind mir keine Hilfe
Sie lindern nicht den Schmerz in mir
Schaffen es nicht mir Hoffnung zu geben

Aber eine Hoffnung habe ich
Die Hoffnung ihm zu zeigen wie falsch es war
Was für eine Idiot er ist
Die Hoffnung ihn irgendwann hassen zu können
So lange hassen zu können bis er mir egal ist

Doch momentan streiten sich Hoffnung und Hass in mir
Mein Herz hofft immer noch das er zurück kommt
Auch wenn mein Verstand sagt nein
Mein Verstand mir sagt und jetzt erst recht.

Ich werde das schaffen
Ich muss das schaffen
Muss mich an die Hoffnung klammern
Aber an die das es irgendwann aufhört weh zu tun
Mehr wage ich momentan nicht zu hoffen

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Kommentare

lisa grießbach schrieb am 2009-06-03 08:21:53:
traurig =( aber gut gemacht...

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