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Kategorien > Spannung > Action

Engel der Rache

von Bone1979

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Engel der Rache

Der Regen prasselte auf das Dach der Mercedes Limousine. Seit zwei Stunden stand das Auto in der Seitenstrasse, zwischen zwei Gebäuden. Im Mercedes saß ein Mann der das Gebäude beobachtete, das einen der Angesagtesten Nachtclubs von Miami beherbergte; den Flame-Club.
Trotz des Regen bildete sich eine Schlange von jungen Leuten, die in den Club wollten. Unterhalb des Autoradios befand sich ein 7-Zoll Bildschirm. Das Bild zeigte die Rückseite des Nachtclubs, aus einer erhöhten Perspektive. Niemand war zusehen.
Warten war für den Mann kein Problem. Es gehörte zu seinem Job, obgleich das hier kein Auftrag war. Einen grossteil seiner Jugend hatte er in Miami verbracht.
Immer wieder hielten Autos vor dem Club. Leute stiegen aus, gingen an den bulligen Türstehern vorbei oder mussten sich anstellen.
Der Regen ging in Nieseln über.
Da erschien eine schwarze Strechtlimousine, hielt am Club. Aus dem Club traten Drei breitschultrige Männer, deren Äußeres schon einschüchternd genug war. Einer öffnete die hintere Autotür. Zwei sexy gekleidete Frauen verließen den Wagen. Nach ihnen folgte sein Ziel. Der Besitzer des Clubs!
Mit einer eiskalten Ruhe sah er, wie der Mann in den Club ging, flankiert von den Frauen und abgeschirmt von den Leibwächtern. Nachtclubbesitzer zu sein musste sehr gefährlich sein.
Seit sein Ziel in den Club gegangen war, waren einige Minuten verstrichen. Warten war für ihn kein Problem. Selbst nach so vielen Jahren.
Mit einer stahlharten Selbstbeherrschung und einer angemessenen Professionalität verließ er den Mercedes. Ging ohne jede hast über die Strasse. Verschwand in der Seitenstrasse am Club.
Auf dem Bildschirm sah man ihn wenig später auftauchen. Vorsichtig, aber direkt näherte er sich der Hintertür des Clubs. Da die Überwachungskamera der Hintertür vor ihm lag, blieb er unbeobachtet. Außer von seiner eigenen Überwachungskamera.
Er stöpselte das Übertragungskabel aus und trat auf die andere Seite. Wenige Sekunden danach wurde die Hintertür geöffnet, ein Mann trat heraus. In einer Hand hielt er ein Walkietalkie.
Es gab nur drei schwache Mündungsblitze, dann fiel der Mann tot zu Boden. Sein Mörder huschte durch die offene Hintertür und verschwand.

Detektiv Mike Santos traf wie angefordert am Nachtclub Flame ein. Der 39jährige Polizist wusste nur zu gut wem der Club gehörte. Der Besitzer war beim Miami Police Department längst kein Unbekannter mehr.
Emilio Sanchez, ein mexikanischer Gangster, war im Alter von 16 Jahren von Mexiko in die USA geflüchtet. Zusammen mit Fünf Freunden kamen sie über Umwege nach Miami. Sie etablierten sich in der Unterwelt seiner Stadt.
Santos hatte den Anruf von der Zentrale erwartet.
Vor Sanchez waren zwei der damaligen Fünfer-Clique getötet worden. Schon beim ersten Opfer; Ortega Ramirez, ihm gehörte der Glücksspielsektor von Miami, war für Santos klar, das der Täter ein Profi gewesen war. Er hinterließ keine eindeutigen Spuren, außer Fünf Toten.
Opfer Zwei; Diego Ernesto, Besitzer mehrerer Werkstätten, befand sich ebenfalls unter einem der Toten fünfer Gruppe. Erneut hinterließ der Täter keine Spuren.
Selbst das CSI konnte keine finden.
Auf den Strassen von Miami machte es schnell die Runde, dass Zwei Männer aus der Unterwelt und enge Vertraute des Paten getötet wurden. Von einem Profi.
Verschiedene Gerüchte kamen auf.
Santos, der sonst nicht viel auf Gerüchte gab, interessierte sich vor allem für das Gerücht um einen Profikiller. Bei seinen Recherchen fand Santos heraus, das der Profikiller von außerhalb kam. Also hörte er sich um.
Immer wieder wurde gesagt, der Profikiller käme aus New York. Dazu kam dass der Pate eine Anfrage nach New York geschickt hatte. Alles deutete daraufhin, dass der Profi-
Killer für eine der dortigen Familien arbeitete.
Für die Salvatore Familie- eine der mächtigsten in New York.
Überrascht war Santos erst, als er erfuhr das der Profikiller nicht im Auftrag der Salvatore Familie handelte, sondern auf eigene Rechnung.
Von den Kollegen aus New York hatte Santos alles wichtige zu der Person des Profikillers erhalten.
Der Profikiller hieß in Sean Costello.
> Vater Italiener
> Mutter Irin
Sein Vater war ein Cousin der Salvatore Familie. Sie bekamen Fünf Kinder:
> Drei Mädchen
> Zwei Jungs
Vor 25 Jahren wurden Mutter, Vater und Drei der Kinder auf grausame Weise in Mexiko ermordet. Zwei der Kinder überlebten.
> Sean, 6 Jahre
> Samantha, 4 Jahre
Beide Kinder wurden vom Oberhaupt der Salvatore Familie aufgenommen und wuchsen bei ihm auf.
Die Täter wurden nie gefunden.
Von dem Versteck der beiden Kinder aus, sahen sie zwar die Ermordung ihrer Familie, nicht aber die Täter. Zumindest stand es so in dem Protokoll das sich Santos besorgt hatte. Fünf Täter sollen es gewesen sein.
Der Engel der Rache, wie passend dachte Santos als er durch den Club ging. Er ging die Treppe hinauf. Sie führte zum oben liegenden Büro. Erst kam ein Vorraum, wo drei tote lagen. Sanchez Leibwächter. Der Vorraum war mit teurem Samtteppich- Farbe Blau- ausgelegt. Es gab eine edle Bar aus Mahagoniholz. Die Bar war mit dem teuersten ausgestattet dass es zu kaufen gab. Eine Ledergarnitur bestehend aus einer Couch und Zwei Sesseln. Sie waren auf den Plasmabildschirm, der Heimkinoanlage und der Playstation2 ausgerichtet. Dann gab es ein wandlanges Aquarium, zur Clubseite. Auf der anderen Seite konnte man den Clubbereich erkennen.
Nur einer der Leibwächter war dazu gekommen seine Waffe zu ziehen, eine israelische Desert Eagle. Alle Drei Leibwächter wiesen je zwei Schusswunden im Brustkorb auf. Präziser Doppelschuss.
Sean Costello war ein hervorragender Schütze.
Das war einer der Gründe warum er Killer Nummer Eins der Salvatore Familie war.
Santos sah sich kurz um.
Die Leute vom CSI suchten und sicherten die Spuren.
Sanchez engster Vertrauter lag mit zwei Schusswunden in der Brust vor der Tür. Die Beretta und Patronenhülsen lagen in seiner nähe. Santos sah die Einschüsse in der Tür. Anscheinend hatte Sanchez Vertrauter durch die geschlossene Tür geschossen. Ohne Erfolg wie man sah.
Sanchez selbst schien nicht so viel Glück gehabt zu haben. Wie bei seinen beiden Freunden war Costello äußerst brutal vorgegangen. Von der Brutalität hatte nichts in den Berichten aus New York gestanden. Seine Jobs erledigte er sauber, schnell und effizient. Ohne je handfeste Beweise zurück zulassen. Das hier war jedoch kein Job, sondern Rache. Er rächte den Mord an seinen Eltern und den Geschwistern. Auf nicht weniger brutale Weise.
Santos hatte schon viel gesehen. Dieser Anblick war selbst für ihn nicht ohne. Sanchez Gesicht war angeschwollen, voller Blut und wirkte wie eine aufgeplatzte Melone. Die Hände waren mit Kabelbinder an die Stuhllehne gefesselt. Ein Gürtel, wohl der von Sanchez, fesselte den Hals an der Stuhllehne. Der nackte Oberkörper war übersät mit blaugrünen Flecken und etlichen

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Kommentare

bamboo schrieb am 2006-08-02 12:01:13:
Da du schon mehrere Stories geschrieben hast, wirst du über ein wenig kritik sicher nicht böse sein...:)
Zuerst einmal die positiven Dinge:
Deine Geschichten sind recht spannend. Man hat wirklich Lust weiterzulesen und die Idee, aus mehreren Perspektiven zu schreiben ist ziemlich gut. Leider (und nun zu den negativen Dingen, die mir aufgefallen sind) ist der Perspektivenwechsel nicht ganz gelungen. Ich finde aus der Sicht des Costello hätte man mehr machen können. Du beschreibst bloss was passiert ist mit seiner Familie. Aber wie er sich bei der Ermordung gefühlt hat und was ihn letztendlich dazu veranlasst hat zum Racheengel zu werden kommt irgendwie nicht richtig rüber. (Ist aber bloss meine Meinung.)Und woher weiß Detektiv Santos das Alles wenn Sean Costello doch noch nie wirklich in Erscheinung getreten ist, ausser, dass er von der Mafiafamilie Salvatore aufgenommen wurde???Wird nicht ganz klar....
Außerdem ist die Rechtschreibung nicht die Beste. Da spiele ich vorallem auf Groß- und Kleinschreibung an. Ansonsten sind die Sätze, wie sie geschrieben sind, gut. Nicht so viele Hauptsätze aneinander, und doch keine komplizierte Nebensätze, also gar nicht schlecht.
Ich hoffe meine Kritik hilft dir vielleicht ein bisschen, auch wenn ich selbst wahrscheinlich noch nicht so viele Erfahrungen habe im Schreiben, wie du...:)Viele Grüße.

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