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Kategorien > Fantasie und Liebe >

Entscheidung.

von Cathy

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Ich ging schon seit gefühlten 3 Stunden diese Straße entlang. Ohne Wasser. Ohne Essen. Ohne alles, außer meiner Kleidung am Leib.
Ich sah kein Ende. Geschweige denn ein Auto. Die brühtende Hitze prallte mir auf den Kopf. Vielleicht war das der Grund warum ich Ihn sah. Ihn..Der aus dem Nichts kommende Junge. Ich erkannte auf den ersten Blick nicht wie Er aussah oder was Er trugund das war mir egal. Ich sah nur diese grünen glitzernden Augen. Sie waren unglaublich..Erst dann bemerkte ich, dass Er auf mich zu kam. Ich erstarrte innerlich. Ich ging auf ihn zu. Meine Füße führten mich. Ich konnte garnicht mehr klar denken. Seine Augen, Er machte es unmöglich... Er blieb direkt vor mir stehen. Keiner von uns sagte etwas. Er nahm meine Hand und ziehte mich mit. Ich ließ es zu. Werte mich nicht. Ich wusste nicht wie viel Zeit vergangen war, als Wir an dieser Höhle ankamen. Wir gingen durch einen tunnelartigen Gang. Ich sah nichts. Ich spürte nur Seine Hand die mich leicht ziehte, ins Ungewisse. Es verging wieder eine Weile bis wir in in einer anderen Höhle ankamen. Es war heller als in dem Gang. Ich blickte mich um.. Die Lichtquelle schienen ..Steine zu sein. Mein Blick schweifte durch die ganze Höhle. Dieser Ort..Er kam mir bekannt vor. Als wär ich schon mal dort gewesen.. Und dann sah ich Ihn. Er ließ meine Hand los und verschwand hinter einer Felswand. Ich schaute ihm nach. Ich war nicht im Stande etwas zu sagen oder zu fragen. Ich stand einfach nur da. Nach nur wenigen Minuten kam Er wieder. Er hatte etwas in der Hand was nach Essen und Trinken aussah. "Setz dich." Ich blickte mich noch einmal um und entdeckte einen Tisch mit zwei Stühlen. Als ich saß stellte er den Teller vor mir hin. "Iss." Ich begann zu essen. Ich gehorchte ihm. Warum weiß ich nicht. Ich bemerkte erst in dem Moment, dass ich sehr hungrig war. Er saß gegenüber von mir und schaute einfach zu. Ich war satt und der Teller war leer. Er stand auf, nahm meine Hand und führte mich weiter in die Höhle hinein. Auch diesmal ließ ich es zu. Er blieb stehen. Es war dunkel. Ich erkannte nur seine Umrisse. "Mach die Augen zu." Ich gehorchte. Er küsste mich. Ein Gefühl von Glück und Freude durchdrang meinen Körper. Gefühle die ich lange nicht mehr gespührt habe. Für mich schien die Zeit still zu stehen. Ich macht die Augen langsam auf. Es war hell geworden. Es standen viele Leute um mich. Ich kannte sie nicht. Dann erblickte ich meine Mum und meinen Dad. Ich lag auf dem Boden. Ich richtete mich langsam auf und sah wie der Junge ging. Er ging einfach. Ich konnte nichts sagen. Obwohl ich den Drang verspürte ihn zu rufen. Es kam einfach nichts aus meinem Mund. Ich machte die Augen zu. Denkte nach. Es schien als würde nur ich Ihn sehen..Mir wurde bewusst : Ich wollte nicht mit ansehen wir Er ging. Ich wollte nicht Leiden. Ich wusste ich kann nicht ohne Ihn. Ich dachte an Ihn und an Schutzengel, an meine Eltern und an meine Schmerzen. Ich konnte nicht mehr. Dieses Bild in meinem Kopf brannte sich ein.. Ich wacht erneut auf. Ich stand auf einer Wiese und es regnete. Ich sah meine Eltern. Ich sah mich. Meinen Körper, da liegend, leblos. Ich ging langsam zu meinen Eltern. Ich küsste sie und betrachtete sie. Ich redete nicht auf sie ein. Ich wusste dass sie mich nicht hören konnten. Ich drehte mich um und sah Ihn. Er stand da neben einer tristen Buche. Ich ging zu ihm rüber und er nahm mich in Arm und küsste mich. Ich begriff fast alles. Er war mein Schutzengel. Ich lief durch die Wüste, weil mein Auto kein Benzin mehr hatte. Er rettete mich. Er führte mich durch die Höhle zu meinen Eltern. Mein Körper war schwach und das Bild von Ihm, wie er fort ging, schwächte ihn noch mehr. Ich musste mich entscheiden. Das Leben oder Er. Ich hatte mich entschieden als ich die Augen schloß, für Ihn. <3

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