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Kategorien > Romane > Abenteuer

Er, seine Brüder und die Wächterin

von Bone1979

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Prolog

Im Land der Weiten Wüste herrschte Krieg. Die Armee des Königs und Tyrannen Amodus vernichteten alle die sich Ihr in den Weg stellten. Dazu gehörte auch die Armee der Vier Volksstämme. Diesen Zusammenschluss der Stämme hatte der Stammesführer der Marterianer Savio erreicht. Mit seinen Vier Söhnen und Dreihundert Kriegern seines Stammes stellte er sich der Armee von Amodus entgegen.
Es kam wie es kommen musste. Amodus Armee metzelte das Heer der Stämme nieder. Savio verlor in der Schlacht sein Leben, wie viele seines Stammes und der anderen Stämme der Weiten Wüste. Seine Söhne überlebten, genau wie wenige andere auch.
Seit jener Schlacht schritt der Vormarsch von Amodus und seiner Armee im Land der Weiten Wüste unaufhaltsam voran. Seine Armee jagte die Reste der Stämme. Die Söhne von Savio, die mit zu den letzten ihres Stammes zählten, wurden zu Banditen der Wüste. Denn nur so konnten sie ihren Kampf gegen Amodus, dem Mörder ihres Vaters fortführen.

Die Sonne schien auf den Sand, welcher überall zu seien schien. Trotz der Trostlosigkeit lebte die Wüste. Bereits als die Sonne am höchsten Punkt am Himmel stand, war es für einen der nicht im Land der Weiten Wüste geboren wurde unerträglich. Jene Menschen die aus dem Norden kamen, überlebten meistens den Tag gerade so. Viele Nordmenschen besaßen jedoch ein Fehlurteil. Denn die Nacht im Land der Weiten Wüste stand dem Tag in nichts nach. Daher starben viele Nordmenschen in der Nacht. Meistens an erfroren sie. Obgleich die Nordmenschen Kälte gewöhnt waren. Sie unterschätzten die Nacht einfach. So was führte zum Tod. Das Leben für Fremde im Land der Weiten Wüste war der pure Überlebenskampf.
„Und, Marius?“, fragte ein groß gewachsener und stämmiger Wüstenmann.
Sie waren zu Viert. Vollkommen eins mit der Wüste. Spähten von der Düne aus hinaus. Der Wüstenmann mit dem Namen Marius war kräftig gebaut, im Vergleich zu den Drei anderen jedoch geradezu schmächtig. Er sah durch ein Fernrohr aus Leder. Vorne besaß das 30 Zentimeter lange Fernrohr eine festsitzende Linse. Der Durchmesser des Fernrohrs betrug vorne 10 Zentimeter und schrumpfte am Ende auf 5 Zentimeter zusammen. Ab der Mitte besaß das Fernrohr mehrere Einschnitte. Sie waren für die Zweite Linse da.
Was Marius durch das Fernrohr sah, sah er nicht zum ersten Mal. Eine Karawane. Welche sich jedoch von den anderen Karawanen unterschied, die die Wüste durchquerten. Vierzehn Soldaten zählte Marius. Alle Bewaffnet. Zu Pferd. Drei Kamele als Packtiere. Eine Wüstenkutsche mit einem Zugpferd und Drei Soldaten. Eine Gefängniskutsche mit einem Zugochsen. In jener Kutsche saß ein großer, mit Muskeln bepackter Aktrianer. Der mit Lederriemen an Händen und Füßen gefesselt war. Dahinter liefen Drei Soldaten mit Lanzen. Seine persönliche Leibwache.
„Zwanzig Soldaten. Drei mit Lanzen. Alle anderen haben Schwerter.“, fasste Marius alles zusammen. Einer der Drei anderen Wüstenmänner pfiff leise. Jeder wusste wieso.
Eine solche Eskorte für eine Karawane machte sie wertvoll. Gleichzeitig sollte eine solche Eskorte Banditen davon abhalten eine Überfall zu versuchen. Wahrscheinlich war diese Taktik bereits aufgegangen. Jedenfalls nach den Spuren zu urteilen, die sie gefunden hatten.
„Das nenn ich mal eine Herausforderung.“, sagte der Wüstenmann mit dem Namen Tetanus.
Marius setzte das Fernrohr ab. Dann sah er seine Brüder an. Sie trafen eine Entscheidung.

Der Aktrianer kam aus dem Süden, sehr weit aus dem Süden. Sklavenhändler hatten sein Dorf an der Küste des Großen Meeres überfallen und niedergebrannt. Wer nicht getötet wurde, war auf dem Sklavenmarkt verkauft worden. Genau wie er. Sein neuer Besitzer kam jedoch aus dem Land er Weiten Wüste. Er wurde fürs Kämpfen ausgebildet und stets gut behandelt. Schließlich war eine Investition für seinen neuen Besitzer.
Jedenfalls solange bis die Truppen von Amodus die Stadt am Schlangen Fluss in Schutt und Asche legten. Seit her zog der Aktrianer, mit der Figur eines Bären, durch die Wüste. Von Stadt zu Stadt. Seine momentane Situation verdankte er einem Hinterhalt. Bei dem er 4 Soldaten von Amodus umbrachte. Deshalb sollte er dem König höchstpersönlich vorgeführt und hingerichtet werden.
Er war lange Zeit in der Wüste gewesen und kannte die Gefahren. Karawanen waren beliebte Ziele für Banditen. An dieser hingegen hatte sich noch keiner gewagt. Obgleich es einige Interessenten gegeben hatte. Woran es lag, das sie keinen Versuch unternahmen, wusste er. Bei dieser Karawane handelte es sich um keine gewöhnliche Handelskarawane. Manche der Banditen hatte er gesehen. Was den Soldaten entgangen war. Seit einiger Zeit hatte er wieder das Gefühl das man sie beobachtete. In der Regel täuschte ihn sein Gefühl nicht. Das er die Banditen nicht sah, bedeutete nicht das sie nicht da waren. Sie waren gut, sehr gut sogar. Denn die Karawane tappte in deren Hinterhalt ohne das er Anzeichen dafür sah.
Wie aus dem Nichts sausten Armbrustbolzen umher und töteten Zwei der Drei Kutscher. Anschließend wurden Zwei Soldaten durch die Armbrustbolzen von ihren Pferden geworfen. Bevor überhaupt jemand von der Eskorte wusste was Sache war, hatten ein Halbes Dutzend Soldaten bereits ihr Leben verloren. Dann tauchten die Angreifer mitten aus dem Wüstensand auf…

Marius hatte sein Schwert bereits in der Hand. Schlitzte dem verdutzten Soldaten, der ihm am nächsten stand, den Bauch auf. Seinem Kamerad durchbohrte er mit der Klinge.
Seine Brüder waren ebenfalls dabei die Eskorte zu dezimieren. Der noch verbleibende Kutscher wollte gerade ausscheren, als ein Armbrustbolzen in seinen Hals drang. Tetanus, der zweitjüngste der Vier Brüder, schwang ein Seil mit Zwei Hülsen an den Enden und schleuderte es zu dem Kutschenpferd. Die Hülsen waren mit Sand gefüllt. Aufgrund dessen fesselten das Wurfgeschoss dem Pferd die Vorderhufe. Ein Entkommen der Kutsche war nun unmöglich. Tetanus stürzte sich in das Kampfgetümmel.
Sein kleiner Bruder Marius wich mit einer schnellen Drehbewegung am Lanzenkämpfer aus. Während dieser Bewegung wurde der Bauch des Soldaten aufgeschlitzt. Da stürzte sich die anderen beiden Lanzenträger auf ihn. Marius nahm sich die Lanze des toten Soldaten und benutzte sie als Zweitwaffe. Mit dem Schwert wehrte er die Attacke an, rammte die Lanze in den Körper des Soldaten. Dessen Augen glasig wurden. Dann schlug er mit dem Schwert den Schaft in Zwei, machte einen Schritt zur Seite und entkam der Stahlspitze im letzte Moment. Denn geteilten Schaft schlug Marius dem Soldaten in die Kniekehle. Wodurch der Mann auf seine Knie sank und vor Schmerzen schrie. Eine Rechtsdrehung und das Schwert ließ den Soldaten für immer verstummen.
Seine Brüder waren allesamt sehr gute Kämpfer. Die Soldaten besaßen keine Chance.

Kapitel Eins

Um sie herum lagen Leichen. Ihr jüngster Bruder holte einen Breitdolch hervor und gab ihn dem Aktrianer durch die Gitterstäbe. Mit dem Dolch durchschnitt er die Lederfesseln. Ebenso den Lederriemen an der

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Kommentare

jenny schrieb am 2010-02-04 19:19:15:
teilweise ein bisschen unverständlich, aber ansonsten super!!
mach weiter so=)
lg

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