Er und Sie
von
Cryptic misery
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Er ging über die Straße, stillschweigend, neugierig umherschauend.
Sie ging über die Straße, die Augen verweint, der kajal verschmiert.
Er achtete auf jede bewegung, beobachtete jede Person genau.
Sie war völlig von der aussenwelt abgeschlossen, sie wollte sie nicht sehn.
Er begann leise eine fröhliche Melodie zu pfeifen, hatte ein verschmitzes Lächeln auf den Lippen.
Sie sank wieder in ein leises Schluchzen, Tränen rannen ihr Gesicht hinunter,die Lippen zusammen gekniffen.
Er ging gerade wegs auf den Park zu, wollte sich auf einer Bank niederlassen, die Natur genießen.
Sie ging in Richtung Park, wollte in ruhe, auf einer Bank alles überdenken.
Er kam in den Park, nur noch wenige Bänke frei, eine unter dem Kastanienbaum.
Sie erreichte den Park und suchte nach einer freien Bank, eine war frei, unter dem Kastanienbaum.
Er sank langsam nieder, immer noch das lächeln auf den Lippen, bemerkte er das Mädchen das sich setzte.
Sie kam zu spät zu der Bank, ein Junge saß schon darauf, sie setze sich trotzdem neben ihn.
Er betrachtete sie vorsichtig, sie war hübsch, aber unglücklich, sie hatte geweint.
Sie schaute in die Ferne, spürte seine Blicke neben sich, ignorierte sie.
Er fragte sich warum sie geweint hatte, vielleicht hatte ihr Freund schluß gemacht?
Sie verzog das Gesicht, bei dem Gedanken ihren Freund wiederzusehen, es war aus.
Er schaute weg, schaute wieder schmunzelnd die Leute an, die alten, die jungen, die hübschen die hässlichen.
Sie wendete den Blick auf ihn, er sah so glücklich aus, so zufrieden und fragte leise: wie kannst du nur so glücklich sein.
Er spürte ihre Blicke und hörte ihre Stimme, ganz leise:Wie kannst du nur so glücklich sein.
Sie vollendete den Satz: Bei all dem Leid auf dieser Welt.
Er antwortete leise: Wie kannst du nur so traurig sein, bei all den schönen Dingen auf der Welt.
Sie hörte seine Antwort, seine Rauhe Stimme und sagte: Ich sehe sie nicht.
Er lächelte :Ich sehe die traurigen Dinge auch nicht, er dachte seinen Teil: dann musst du blind sein.
Sie antwortete nicht, dachte sich nur ihren Teil: dann musst du blind sein.
Er erhob sich, schaute sie noch kurz weg, und verließ den Park verschwand im Leid der Welt.
Sie stand langsam auf, wechselte die Richtung und verschwand unter der Menge der glücklichen Menschen.
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Kommentare
ich schrieb am 2006-12-02 21:42:18:
das ist eine so schöne geschichte
Rookie schrieb am 2006-11-28 11:54:34:
Die Geschichte hat was ;)) weiter so!!
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