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Kategorien > Aus dem Leben > Gefühle

Ergänzung" zu "Tage im Herbst"

von Mandrin

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Teil-1


Ich lief mit geballten Fäusten, in den Taschen meiner Jeans, die ich am besten jemanden, der einen Witz auf meine Kosten gemacht hatte, ins Gesicht verpassen wollte, den Weg hinauf durch buntes Laub, welches unter meinen Füßen knisterte. Die Sonne stand nur noch knapp über den Baumwipfeln, als jemand von der Seite aus dem Gebüsch auf mich zukam. Er war etwa in meinem Alter, also 16 Jahre, trug Jeans dazu ein dünnes helles Hemd und hatte dunkelblonde Haare. Er nickte mir zu und wir begannen ein Gespräch, zuerst über allgemeines, denn sagte er mir, daß er Thomas heißt, 16 Jahre alt ist und bei den Eltern in der Neustadt wohnt, worauf ich zu ihm sagte, daß ich Axel heiße, ebenfalls 16 Jahre alt bin und auch noch bei den Eltern auf der anderen Seite der Elbe wohnte. Wir liefen beide zusammen noch etwas durch den Wald und unterhielten uns noch über einige Dinge, an die ich mich jedoch nun nicht mehr erinnern kann.
In der Zwischenzeit war die Sonne hinter den Bäumen verschwunden und wir liefen beide zusammen den Weg hinab zur Elbe, um wieder in die Stadt zu gelangen. In der Stadt liefen uns auf der Straße viele Leute entgegen. Es wurde nun schon fast finster, als wir durch einem Hof zu seinem Haus gelangten. Ein Katze lief uns über den Weg. Wir steigen die Treppe bis ganz hinauf, als sein Vater, ein gutaussehender Mann entgegenkam. Er war so etwa 42 Jahre alt, hatte ebenfalls dunkelblonde Haare, trug eine schwarze Lederhose und dazu ein grünes Hemd. Er grüßte uns beiden zu und Thomas, wußte wohin er ging. Ich wurde etwas unruhig. Wir gingen in die Wohnung, die ganz oben lag in Thomas sein Zimmer, um uns weiterhin über einige Dinge, an die ich mich ebenfalls nicht mehr erinnern kann, zu unterhalten.
An seinen Vater konnte ich mich erinnern, aber ich wußte nicht mehr woher.
Etwas später ging ich nach Hause. Auf dem Weg nach Hause fiel mir ein, daß sein Vater ein allerdings eher unbedeutender Schauspieler war, der einige Rollen, in denen Männer mit dem Degen kämpften, gespielt hatte.
Die Nacht verbrachte ich ganz unruhig und konnte nicht schlafen, so dass ich immerzu wach war. Immerzu dachte ich an Thomas und ihn und spürte wie mein Schwengel steif wird. Auch in den nächsten Tagen, Wochen, Monat und Jahren, dachte ich neben Mandrin auch an Thomas und seinen Vater. Am nächsten Tag konnte ich das Ende der Schule nicht erwarten und ging zu Thomas. Ich machte auch keine Hausaufgaben mehr, da ich eh mit der Schule abgeschlossen hatte. Thomas war auch zu Hause und wir liefen beide zusammen zur Elbe und setzten uns auf die Wiesen an das Ufer und warfen Steine ins Wasser. Wir waren etwa an der Stelle, wo auch die eine Szene im Film „Der rote Kakadu“ gedreht wurde. Es war Abend und die rote Abendsonne stand ganz tief über der Stadt. Ich dachte, so muß Dresden nach den Angriffen im Jahr 1945 ausgesehen haben, dazu noch ein starker Wind durch das Feuer.
Ich fragte Thomas nach seinen Vater und ob es sein kann, daß er Schauspieler ist. „Ja da hast Du recht, er spielt in verschiedenen Rollen, meist sind es irgendwelche Filme fürs Fernsehen oder Theaterstücke, die in der Vergangenheit spielen. Ich fragte, „spielt nicht alles in der Vergangenheit“. Nein sagte Thomas, „er spielt eher in historischen Filmen und Theaterstücken“. Ich sah Thomas an und fragte ihn weiter, als wollte ich etwas über ein technisches Problem wissen. „Und was macht Deine Mutter?“ Er sagte „Ach meine Mutter lebt jetzt mit einen anderen zusammen, seitdem bin ich mit meinen Vater allein, er ist aber nicht viel zu Hause, wenn er keine Proben hat, verbringt er seine Zeit meist mit Richard zusammen.
Es wurde schon dunkel und in der Stadt gingen die ersten Lichter an. Wir gingen beide an der Elbe entlang wieder in Richtung Stadt.

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Kommentare

Ebony schrieb am 2006-11-13 01:10:17:
Na da haben der Axel und ich ja sehr viel gemein, mit dem wütend werden und so...

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