Es ist
von
Anariel, die Nomadin
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Es ist
Es ist die Stille, die mich schlägt.
Es ist der Wille, der mich trägt.
Es ist die Leere, die mich bricht.
Es ist die Härte in meinem Gesicht.
Es ist die Kälte, die mich erfüllt.
Es ist der Schmerz, der in mir wühlt.
Es ist die Gleichgültigkeit, die mich lässt erstarren.
Es ist der Stolz, den es gilt zu wahren.
Es sind die Tränen, die Spuren ziehen.
Es ist die Liebe, die will fliehen.
Es ist das Herz, das will schweigen.
Es ist die Vernunft, die will bleiben.
Es ist der Tag so seltsam leer.
Es werden der schlaflosen Nächte immer mehr.
Es ist das fehlen der Freude in allen Dingen.
Es ist Verbundenheit, die niemand kann wieder bringen.
Es sind die Stunden, die kriechen im Ticken der Uhr.
Es sind so oft ganz kleine Dinge nur.
Es ist die Wärme, die verschwunden.
Es sind die Seelischen Wunden.
Es ist Verzweiflung, die mich plagt.
Es ist der Geist, der nichts mehr wagt.
Es ist die Sehnsucht, die mich verzehrt.
Es ist ein Herz, das sich nicht mehr wehrt.
Es ist die Angst vorm Alleine Sein.
Es ist der Wunsch, fort zu sein.
Es ist das Schweigen bei Tag und bei Nacht,
das die Kriegerin in mir mürbe macht.
Anariel´21.05.05
(ich hatte keine Ahnung wo das nun hinpasst. Im Notfall immer "Zum nachdenken" denk ich mal.)
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Kommentare
Leeloo schrieb am 2006-06-28 14:12:46:
Liebe Anariel
ich mag dieses Gedicht ganz besonders gern, ich weiß was für ne "Menge" dahintersteckt und es wirklich wirklich aus Herz und Seele kommt
Es ist...DU
es läßt teilhaben, reinfühlen, miterleben, hoffen und beten
umarmdich
Deine Leeloo
Anariel schrieb am 2006-06-27 02:20:15:
Hallo Errive,
es geht tatsächlich um den Widerspruch zwischen Herz und Geist.
Und es freut mich, das dies durchkommt.
Hallo Sternenkind,
huch, ich werd ja ein wenig verlegen.-leiselach-
dieses Gedicht ist, genauso wie "Der Geist im Baum" und die "Rhapsodie" eines jener Gedichte,
die mir einfach so aus dem Gefühl heraus aus der Feder fliesen.
Ich hab mir das Gedicht von dir durchgelesen und ja
es stimmt, da sind eindeutige Parallelen da.
Mit liebem Gruße
Anariel
sternenkind schrieb am 2006-06-26 09:50:22:
Es erinnert mich an mein Gedicht! "Die Hoffnung verstummte!
Vielleicht magst du es ja lesen! LG
sternenkind
sternennkind schrieb am 2006-06-26 09:43:48:
Wow!!! Das ist ja mehr als nur gut geschrieben!!!!
Die Kategorie ist auch richtig getroffen! Wow, mich hauts von meinem Hocker!!! Das ist ja wirklich absolute spitze!!
Wahnsinn, einfach Großartig geschrieben!!!!
Wirklich mein aufrichtiges und uneingeschränktes Kompliment!!!!
Ganz, ganz toll!
LG
sternenkind
Errive schrieb am 2006-06-25 17:55:47:
Die Liebe gefangen in der Vernunft. Doch nur in der Liebe findet man die wahre Freiheit und natürlich sich selbst! Das Leben ist ein einziger Widerspruch. Ich könnt jetzt ewig weiter philosophieren, aber für diesen Mal reicht es ;)
Schönes Gedicht, hat mich berührt.
Errive
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