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Kategorien > Gedicht > Lebenslyrik

Ewiges Prinzip

von Demeter

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An Orten,
an denen Wege wie Straßen keine Namen haben,
bringt man den Göttern seine Gaben.

Zu einer Zeit,
in der man den Wind noch wehen hört
und auf das menschliche Element Feuer schwört.

Dort gelten Gesetze,
seit uralter Zeit,
die befolgt werden, weit und breit.

Die Strafe,
für Vergehen jedweder Art,
nur der Tod, durch des Henkers Tat.

Der Kreislauf,
er reißt nicht ab,
seit Großmutter das Leben gab.

Wer dieses Leben aushaucht,
kehrt zurück in der Mutter Schoß,
die Erde, das ewige Floß.

Und auf Erden,
eine Kraft, die sacht
und doch zugleich Verwüstung macht.

Die Wasser,
die Leben löschen und schenken
und Felder und Wälder verrenken.

Und auch,
wenn die Zeit für Einen gefriert,
das Große und Ganze nichts verliert.

Ein Feuer erlischt,
dessen Glut ein andres entfacht;
doch die Zeit nur lacht.

Aus dem Grund,
dass jede Blume einmal verblüht,
ob etwas später oder verfrüht.

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