Eye of Wolves
von
Shaona
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Oft beobachtete er mich. Dann saß er einfach nur still da, den Rücken an einem der Bäume, die beine angezogen. Dann habe ich mich möglichst schnell von ihm entfernt, aus Angst, er könne angreifen. Doch er tat es nie. Immer lies er mich in Ruhe, nannte mich freundlich 'Yin' und streckte seine Hand nach mir aus. Doch ich wich immer zurück. Ich hatte Angst, aber, was kann man von mir erwarten? Auch jetzt habe ich sie noch. Doch damals hatte ich Hoffnung. Heute ist sie vergangen. Ich möchte euch meine geschichte erzählen, wieso ich jetzt in Ketten liege, und wieso ein Vogel mit flammenfarbenem Gefieder neben mit sitzt und auch die Kette pickt. Es ist die Geschichte von mir und ihm- von Yin und Yang.
Sicherlich kennt jeder von euch das Zeichen von Yin Yang, der Kreis, der halb schwarz, halb weiß ist, mit dem Punkt der anderen Farbe in der Mitter. Ihr werdet euch sicher nicht wundern das er mich Yin nennt, wenn ihr wisst dass mein Fell weiß ist und ich einen schwarzen Fleck auf meinem Hals, auf der linken Seite, habe. Er selbst hatte schwarze Haare, eine dunkle Hautfarbe und eine lange, weiße Narbe am Hals. Jaja, es passt wikrlich perfekt.
Nun, ich lebte mit meinem Rudel in einer Höhle hinter einem Wasserfall. Wir hatten die große Probleme mit den Menschen, wir hielten uns einfach nur von ihnen fern.
Aber ich, das kleine weiße Wollknäul mit Pfoten, war zu neugierig. Immer und immer wieder schlich ich mich aus meiner Höhle und spionierte den Menschen nach. Ich hatte mich oft gefragt wie es wohl wäre als Mensch zu leben. Das hieß nicht das ich mich gefreut habe als aufeinmal er zu mit kam und mir davon erzählte.
Nie sprach ich zu ihm, doch er schien zu wissen das ich es konnte. Deshalb saß er wohl auch Tag für Tag bei mir und hat mich nicht angegriffen. Es war wirklich ein lieber Junge. Aber zurück zum Thema. Gehen wir ein paar Jahre vorran zum Frühling in dem ich 3 wurde und der Zeit der Paarung.
"Shaona!",wurde ich freundlich gerufen und mein Bruder Eyon kam zu mir.
Freundlich leckte er mir über die Schnauze und blickte dann sorgenvoll zum Horizont.
Und dort stand er.
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