Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Love Story´s > Liebe

Eyes like yours [ENDE]

von Fullmoon

1 2 3 4 5 6 7 8 9




Jane stand auf. „So, ich glaube, ich muss Nicholas vom Kindergarten abholen. Bitte überleg es dir noch mal mit Dad. Er würde sich wirklich freuen.“
„Ich überlege es mir.“
„Ruf ihn noch heute Abend an, denn morgen kommt er schon vorbei.“
„Ja, mach ich.“
Lily begleitete ihre Schwester in den Flur.
„Gut.“ sagte Jane und zog sich die Jacke an.
In diesem Moment klingelte es Sturm.
„Erwartest du etwa Besuch?“
„Eigentlich nicht. Obwohl ich nur einen kenne, der so klingelt.“
Liliane ging zur Tür. „Jass, wie oft soll ich dir sagen-“ Als sie sah, wer an der Tür war, hielt sie inne. „Was tust du hier?“
„Klappe!“ zischte Ian sie an und drückte ihr Jeamie in den Arm.
„Ist was mit ihr passiert?“ fragte Liliane besorgt und vergaß ihre Feindseligkeit Ian gegenüber für einen Moment. „Jeamie? Liebling?“
„Weck sie bloß nicht auf!“
„Was ist denn los, Ian?“ mischte sich Jane ein.
Ian musterte sie voller Abscheu. „Und so was nennt sich beste Freundin!“
Jane blieb vor Entrüstung der Mund offen. „Was?“
„Tu nicht so, als wenn du es nicht wüsstest!“
„Wenn ich was nicht wüsste?“
„Das weißt du ganz genau! Genauso wie du, Lil!“
Liliane hatte ein mulmiges Gefühl im Bauch. „Jane, es ist wohl besser, wenn du gehst.“
Jane nickte. „Okay. Wir sehen uns. Und vergiss Dad nicht.“
Sie warteten bis die Tür ins Schloss fiel.
„Ich will dich hier nicht sehen.“ sagte Liliane und drehte sich um.
Ian folgte ihr. „Das interessiert mich einen Scheißdreck. Bring Jeamie nach oben.“
„Warum?“
„Tu es einfach!“ rief er und der Ausdruck in seinem Gesicht veranlasste sie seiner Aufforderung nachzukommen.
Er wartete im Wohnzimmer auf sie.
Als er sie hereinkommen sah, erdolchte er sie mit seinem Blick.
Liliane verschränkte die Arme vor der Brust. „Also?“
„Warum hast du mich angelogen?“
„Wie angelogen?“ fragte sie.
Ian stieß ein verächtliches Schnauben aus. „Tu nicht so unschuldig, du weißt ganz genau was ich meine. Oder soll ich es noch deutlicher machen?“
„Bitte.“
Seine Augenbrauen zogen sich zusammen. „Weißt du, ich hab nie den Drang verspürt eine Frau zu schlagen, doch jetzt juckt’s mir in den Fingern.“
„Wenn du nur gekommen bist, um mir zu sagen, dass du mich schlagen willst, kannst du auch gleich wieder verschwinden.“
„Ich verstehe einfach nicht, wie du mir noch unter die Augen treten kannst.“ fuhr er fort und ignorierte ihre Bemerkung. „Wenn du ein Mann wärst, hätte ich dich schon längst windelweich geprügelt.“
„Kannst du nicht vernünftig mit mir reden, anstatt nur zu drohen?“
Er funkelte sie an. „Wir hätten schon vor vier Jahren vernünftig reden sollen, als du gemerkt hast, dass du ein Kind von mir bekommst.“
Liliane zuckte zusammen und diese Reaktion befriedigte ihn zutiefst.
Sie ließ ihre Arme sinken und starrte ihn nur an. Alles drehte sich.
Natürlich war es naiv und töricht von ihr zu glauben, dass Ian nie erfahren würde, wer Jeamie in Wirklichkeit war, doch sie hatte sich immer daran festgeklammert.
„War es so schwer zu sagen: ‚Hey Ian, hör mir mal zu, ich bin schwanger’?“
„Als wir uns das letzte Mal sahen, hab ich es noch nicht gewusst.“ antwortete sie aus zusammengebissenen Zähnen.
„Ach, du wusstest es noch nicht? Aber du bist doch wieder nach Amerika geflogen, oder? Du lebst doch hier, hab ich Recht? Wenn mich mein Verstand nicht täuscht, dann ist Jeamie Amerikanerin, was heißt, dass sie hier geboren wurde. Das wiederum sagt mir, dass du lange vor der Geburt hier warst. Also warum hast du mich nicht angerufen? Warum hast du mir nichts gesagt? Denkst du, ich bin dumm? Denkst du das wirklich? Das Mädchen sieht genauso aus wie ich, als ich so alt war!“
„Ich wollte es dir nicht sagen.“ sagte sie trotzig.
Er schnaubte. „Ja, das hab ich gemerkt.“
„Du verstehst mich nicht!“
„Dann e r k l ä r es mir doch, verdammt noch mal!“
Angesichts der Lautstärke zuckte sie wieder zusammen. „Erinnerst du dich noch an die Worte, die du an unserem letzten Abend gesagt hast?“ fragte sie. „Du hast gesagt, dass ich aus deinem Leben verschwinden soll. Das habe ich getan.“
Ian fuhr sich aufgebracht durch die Haare. „Aber du warst s c h w a n g e r! Das ist etwas ganz anderes! Großer Gott, wie kannst du nur so blöd sein?“
„Hör auf mich als blöd abzustempeln!“
„Tut mir leid, aber ich kann einfach nicht anders, weil du mir nicht den geringsten Beweis für das Gegenteil gibst, Miss Polite-Tussi!“
Ihren ‚Spitznamen’ sprach er mit so viel Verachtung aus, wie er nur konnte. Es schien, als würde er ihr jede Silbe ins Gesicht spucken.
Weil sie darauf nichts erwiderte, fuhr er fort sie zu attackieren. „Väter haben in Amerika bestimmte Rechte! Ich als Anwalt kenne sie nur zu genüge und ich könnte rechtliche Schritte einleiten, gegen das was du getan hast!“
Sie sah ihn geschockt an. „Das tust du nicht.“
„Ach ja? Bist du dir sicher?“
„Ian, wir können vernünftig darüber reden.“
„Ich will jetzt aber nicht vernünftig reden!“ rief er. „Ich bin im Moment so wütend, dass es ein Wunder ist, dass ich dich noch nicht angeschrieen habe!“
„Vielleicht verwechselst du ‚anschreien’ ja mit ‚Stimme heben’?“
„Wag es bloß nicht frech zu werden, Liliane! Ich bin dazu nicht in der Stimmung!“
„Ich lasse mich nicht in meinem eigenen Haus anschreien, hast du gehört?!“
„Wie schön für dich! Ich will, dass du mir sofort alles von Anfang an erzählst!“
Sie blitzte ihn an. „Nein.“
Ian schloss für einen kurzen Moment die Augen, damit er ihr nicht an die Gurgel sprang.
„Liliane, Jeamie ist auch mein Kind.“
„Du hast sie nie gewollt!“
„Wie kannst du so etwas sagen?“ fuhr er sie an. „Hätte ich von ihrer Existenz gewusst, dann hätte ich sie vielleicht gewollt!“
„Du hast keine Ahnung was für ein Arschloch du damals warst! Gratuliere, denn anscheinend bist du zu einem noch größeren Arschloch geworden!“
„Wie bitte?!“
„Du weißt doch gar nicht wie ich mich gefühlt habe, nachdem du mir gesagt hast, dass unsere Affäre dir nichts bedeutet. Meinst du, dass ich darüber einfach nur die Schultern gezuckt habe? Du hast überhaupt keine Ahnung von meinen Gefühlen!“
Beide funkelten sich an.
Schließlich fuhr Liliane fort: „Erinnerst du dich noch an Thorsten? Ich dachte, wenn ich mit ihm schlafe, dann würde ich dich vergessen. Aber ich hätte nie gedacht, dass es danach noch schlimmer werden könnte.“
Ian musste an die vielen Prostituierten denken, mit denen er sich abgegeben hatte.
„Und während man den Freispruch an Cassandra Jenkins feierte, der nur dir zu verdanken war, saß ich hier mit einem Baby, das schrie, weil es gefüttert werden wollte. Sollte ich da etwa zu dir kommen und dir sagen, dass ich ein Kind von dir bekommen habe? Hätte ich das tun sollen, wo du dich doch gerade in deinem Ruhm gesuhlt hast?“
Ian sah sie lange an und sie hielt seinem Blick stand.
„Du warst nicht die Einzige, der es schlecht ging, Lil.“ sagte er dann.
Sie erwiderte darauf nichts.
„Ich nehme Jeamie heute mit zu mir.“
„Was?“ rief sie. „Das kannst du nicht einfach so bestimmen!“
Liliane begegnete seinem kalten Blick und

1 2 3 4 5 6 7 8 9

Kommentare

frankie schrieb am 2009-02-14 01:32:33:
unglaublich, ich hab alles an einem stück gelesen und davon mindestens die letzte halbe stunde geheult :)
sehr viele wendungen ín der geschichte, es wird nie langweilig.
Isabella.Cullen@t-online.de schrieb am 2008-09-20 14:11:30:
Ich hab die Geschichte in einem Zug durchgelesen, ich konnte gar nicht mehr aufhören, zu lesen.
Du schreibst wunderbar, man kann sich total in die Personen und in die Situation versetzten.
Man lebt und fühlt mit und ich kann dir wirklich nur raten, mal etwas an einen Verlag zu schicken.
Du hast wirklich Talent.
Gibt es die Möglichkeit, dass du mir die ganze Geschichte per Mail zu schicken könntest?
LG,
Bella
Aline schrieb am 2007-08-21 08:08:53:
Ein ganz großes Kompliment!! Super geschrieben, man konnte richtig mitfühlen (schnief). Mach weiter so und ich hoffe, es kommen noch mehr solcher Geschichten?!
Fullmoon schrieb am 2007-08-19 11:40:29:
Ganz ehrlich: Keine Ahnung ^^ War wohl eine meiner impulsiven Aktionen... :)
Lisa.H1@web.de schrieb am 2007-08-05 23:40:01:
wenn ich dich fragen dürfte, was hat dich inspririert do eine tolle geschichte zu schreibn. ich hab die geschichte schon länger fertig gelesen, aber hier meine frage...
Citygirl schrieb am 2007-08-03 09:16:32:
Eine wunderschöne Story. Großes Kompliment an dich. Habe schon viele Geschichten gelesen, aber die gefällt mir bis jetzt am besten.

lg
Freddi schrieb am 2007-08-02 21:39:21:
An alle die ihr Kommentar hier schreiben: Diese eigenartigen Woerter entstehen nur wenn ihr a mit punten schreibt (auch bei den u und o)!!!
Beweis: Aehnlichkeit - Ähnlichkeit
Bonita schrieb am 2007-08-02 21:33:55:
So viele Teile wie du geschrieben hast, daraus koennte man ein buch machen!!!
tioz schrieb am 2007-08-02 14:14:43:
wirklich sehr schön...
Leny schrieb am 2007-08-02 02:05:41:
TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLL

O.o

Boah
^^
ui ui hoffe du schreibst irgendwann wieder so ne tolle Geschichte^^
+hoffen+^^

uiiiiiiii
boahhhhh xDD
ich weiß ned was ich sagen soll xD

Lg
leny
princetongirl8189 schrieb am 2007-08-02 00:18:52:
schön.....ich liebe happy-ends also das ist eine der besten storys die ich jemals gelesen habe(und das waren immerhin sehr viele) Ich könnte wetten das du mal eine berühmte schriftstellerin wirst.
naja lass mal was von dir hören
ganz liebe grüße
princetongirl8189
kaseopeia schrieb am 2007-08-01 21:31:24:
Einfach nur fantastisch....
schade das die geschichte schon vorbei ist, sie war einfach zu schön......
sheireen schrieb am 2007-08-01 19:59:26:
*hach* die geschichte ist sooooooooooooooooooooooo schön *träum*
und das ende erst *schnief* xd
jedenfalls das war echt eine tolle story, großes lob an dich!!!^^
lg

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.