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Kategorien > Love Story´s > Liebe

Eyes like yours (Kapitel 25)

von Fullmoon

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Ich hoffe du wirst irgendwann mal wieder glücklich.
Lily sah ihr Spiegelbild wütend an. „Natürlich bin ich glücklich!“ rief sie. „Ich bin sogar sehr glücklich! Ich bin so glücklich, dass es fast weh tut! Ich könnte heulen, weil ich so glücklich bin!“
Dann stieß sie einen tiefen Seufzer aus.
Sie wusste ja selbst nicht, ob sie glücklich war.
Doch, natürlich war sie schon glücklich. Sie war glücklich, als Jeamie geboren wurde und man ihr sagte, sie sei kerngesund. Sie war glücklich, als sie laufen gelernt hatte.
Sie war glücklich als dieses unschuldige Babygesichtchen sie fröhlich angelacht hatte.
Und sie war immer glücklich wenn sie sich in Ians Armen befand.
Er gab ihr das Gefühl, dass es dort richtig war und dass sie genau dort hingehörte.
Zu ihm, in seine Arme.
Sie wollte, dass er sie festhielt, wenn sie einschlief und ihr zärtliche Worte ins Ohr flüsterte.
Sie wandte sich vom Spiegel ab, weil sie ihr Spiegelbild nicht mehr ansehen konnte.
Es erinnerte sie an eine völlig andere Frau, die sie gar nicht sein wollte.
Als es pünktlich klingelte, öffnete sie ihm die Tür und war erstaunt, dass er einen Anzug trug.
Sie selbst hatte nur eine schwarze Stoffhose und eine Bluse an, nichts besonderes also.
„Hallo.“ sagte sie schüchtern. „Komm rein.“ Sie hielt die Tür ein wenig weiter auf. „Du hättest mir sagen sollen, dass ich mich etwas schicker anziehen sollte.“
Er schenkte ihr ein kleines Lächeln. „Das hatte ich vor, das Problem war nur, dass du dich so schnell von mir verabschiedet hast, dass das nicht möglich war. Ich habe doch gewusst, dass man nicht mit dir am Telefon reden kann.“
„Du bist erst seit etwa zehn Sekunden da und schon meckerst du mich an.“
Als sie merkte, dass sie gar nicht wütend klang, räusperte sie sich.
Ian fühlte, dass sie etwas nervös war, sagte jedoch nichts. „Wir können auch hier bleiben.“
„Aber ich habe nichts zu essen gemacht. Du bist sicher am verhungern.“
„Mir reicht eine Pizza. Wir können irgendwo anrufen und eine bestellen.“
„Nein, auf keinen Fall. Warte hier unten, ich zieh mich eben um.“
„Wie du willst.“
Er setzte sich auf die Couch und faltete artig seine Hände in seinem Schoß zusammen. Damit entrang sich ihr wieder ein lächeln und sie wandte sich schnell ab, damit er es nicht sah.
Während Liliane sich umzog, machte Ian es sich bequem.
Cassandra hatte ihn gestern angerufen und ihm mitgeteilt, dass sie in zwei Tagen wieder in New York sein würde, weil sie eine Drehpause hatten.
Sie hatten sich verabredet, aber eigentlich wollte er ihr nur sagen, dass ihre Beziehung irgendwie nicht das Richtige war.
Er hatte es gemerkt, als er Jeamie in sein Haus in Angelsent gebracht hatte und sie zusammen Cinderella geguckt hatten, weil sie so verrückt nach Prinzessinnen war, obwohl Cinderella keine richtige Prinzessin war. Ja, indem er dort mit ihr saß und ihren kleinen Körper an sich geschmiegt fühlte, wusste er, dass es genau das war, was er in seinem Leben wollte.
Kinder. Eine Familie. Ein Haus. Und Cinderella gucken.
In diesem Moment war er einfach so unbeschreiblich zufrieden mit sich und der Welt gewesen, aber als er Liliane in dem Schlafzimmer fand, den Blick schmerzlich auf das Bett gerichtet, verschwand das Gefühl wieder, da er wusste, dass er Schuld an dem Ausdruck in ihren Augen war.
In den letzten Tagen war dieses Gefühl Lil gegenüber, was auch immer es war, viel stärker geworden und er hatte das Gefühl, dass es wuchs und wuchs.
Wenn er doch nur wüsste... oder besser, wenn er doch nur sicher wäre... dass...
„So da bin ich wieder.“ hörte er sie sagen und hob seinen Kopf.
Sein Unterkiefer klappte ihm herunter.
Sie stand in einem schwarzen Cocktailkleid vor ihm und er wusste auch noch genau, wann sie es das Letzte mal getragen hatte.
Es war ganz am Anfang gewesen, als sie sich gerade mal drei oder vier Tage kannten.
Sie hatte ihre Haare offen gelassen, so dass sie in sanften Wellen auf ihre Schultern fielen und sich die Spitzen am Brustansatz lockten. Ian schluckte.
„Wow.“ sagte er und stand auf. „Du siehst...wunderschön aus.“
Sie wurde rot. „Danke.“
Ihre Verlegenheit rührte ihn und er ging zu ihr hin. „Gern geschehen.“
Die Luft zwischen ihnen knisterte und sie meinte es hören zu können. Es knisterte noch viel mehr, als er sich langsam ihrem Gesicht näherte.
Ohne dass er sie überhaupt berührt hatte, erschauderte sie vor dem kommenden Kuss, doch dann fiel ihr ein, was sie eigentlich dort tat und drehte schnell ihr Gesicht zur Seite, so dass er mit den Lippen ihre Wange traf.
„Wir... wir sollten gehen.“ murmelte sie hastig.
Er nickte schweigend.
Liliane wusste nicht, wohin sie fuhren, aber sie wollte Ian auch nicht danach fragen. Die ganze Fahrt zum ‚Nirgendwo’ sprachen sie nicht miteinander. Liliane sah größtenteils aus dem Fenster und versuchte ihre Gedanken zu ordnen und Ian musste sich sowieso auf die Straße konzentrieren.
Worüber wollte er wohl mit ihr reden?
Der Wagen hielt vor einem schicken Restaurant, vor dem ein roter Teppich ausgebreitet war. Vorne stand ein Wachmann in einer Uniform und begrüßte sie freundlich.
Ian sprach kurz mit dem Ober und dieser führte sie an einen reservierten Tisch direkt am Fenster. Erstaunt stellte Liliane fest, dass sie von hier aus das Meer sehen konnte.
Das Restaurant war mit einer Mischung aus Romantik und Antike eingerichtet. Die Stühle hatten sektfarbene Polster und die Tischdecken lagen über feinstem Holz.
An der Decke hingen Kronleuchter und an den Wänden hingen riesige Bilder von verträumten Landschaften. In einer Ecke saß eine Frau auf einem Hocker und ließ ihre Finger spielerisch über eine goldene Harfe gleiten.
Sie bestellten ihre Getränke und studierten immer noch schweigend die Speisekarten.
Als Lily einen Blick auf die Preise warf, begann sie zu husten, um einen leisen Schrei zu unterdrücken. Über den Rand der Karte warf sie einen Blick auf Ian, der sie aber nicht ansah, sondern aufmerksam, aber dennoch fast gelangweilt die Karte musterte.
Sie holte tief Luft. „Ich kenne nichts was hier drauf steht.“ flüsterte sie.
Seine Augen funkelten vergnügt. „Soll ich für dich bestellen?“
„Machst du dich etwa wieder über mich lustig?“ fragte sie und hob ihre Augenbrauen.
Ian legte die Karte weg und beugte sich über den Tisch ein wenig zu ihr rüber.
„Niemals. Aber ich kann dir die Muscheln empfehlen.“
„Die sind aber teuer.“ sagte sie langsam.
„Du weißt doch, dass ich reich bin.“
„Ha, ha, ha.”
Er nahm ihr die Karte weg und griff nach ihrer Hand. „Bestell einfach was du möchtest und guck nicht auf den Preis, okay?“
„Ich sehne mich nach meiner Pommesbude.“
„Tut mir leid, aber von der bist du jetzt meilenweit entfernt.“ sagte er lachend.
„Na gut. Ich nehme die Muscheln.“
„Gute Entscheidung.“
Der Ober kam mit ihren Getränken und Ian ließ ihre Hand los.
„Als Vorspeise nehmen Sie bitte das, was ich immer nehme, dann für diese wunderschöne Lady die Muscheln und für mich die Nummer 78.“
„Sehr wohl, Sir.“ sagte der Ober und

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