Fahrt
von
Demeter
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Das gelborange Licht huschte in regelmäßigen Abständen an mir vorüber.
Es holte alles, was eigentlich pechschwarze Nacht war, für einen kurzen Moment in die Gegenständlichkeit zurück.
Ich hatte es wohlig warm unter der Decke und die Sitze des Autos waren gepolstert.
Trotzdem konnte ich nicht schlafen.
"Wie hast du deine Ellis überzeugen können, dir das neue Autili zu überlassen?", fragte ich mit einem Zwinkern da seine Eltern wirklich streng waren.
"Ich bin ganz allein aus der Ausfahrt gefahren.", lautete die trockene Antwort.
Ich stieß geräuschvoll meinen Atem aus und schüttelte den Kopf.
"Kann ich den Sitz hier nach hinten stellen?"
"Gott bewahre, fass bloß nichts an!", platzte er mit deutlich vernehmbarem, sarkastischem Unterton heraus. Ich runzelte nachdenklich die Stirn: "Was hat denn der alte Mann auf der Wolke damit zu tun?"
Wenn man ein wenig tiefer rutschte, konnte man auch ohne Sitzverstellen leben, entschied ich.
"Dafür, dass es Samstagabend ist, ist die Autobahn aber noch ziemlich voll.", kam eine Bemerkung von der Seite.
"Schätzelein..." rollte ich hinter geschlossenen Liedern mit meinen Augen, um sie dann gewaltsam aufzuzwingen: "Hier ist durchaus mehr Verkehr als in deiner kleinen Provinzstadt. Wir sind ja bald da."
"Ach weißt du," entgegnete er ">bald da< ist so ein relativer Begriff."
Ich musste lachen.
Ich zog die Decke bis zur Nasenspitze und sah noch, dass weiße, wollene Schafe auf einem dunklen Hintergrund herumtollten.
Dann fielen mir die Augen zu.
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