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Kategorien > Fantasie > Fantasy

Feuer Engel

von monray

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Feuer Engel




Prolog





Es begann zu regnen, und grelle Blitze durchzuckten den nächtlichen Himmel. Wie viele Tage war sie schon unterwegs um Hilfe zu holen? Hilfe von einem Wesen wovon sie nicht einmal wusste ob es überhaupt Existierte. Sie war auf der Suche nach einem Drachen. Tränen stiegen in ihre Augen als sie an das Vergangene dachte, wieso hatte er es getan, wieso gerade er? Ihr gingen die Fragen nicht mehr aus dem Kopf, alles begann sich zu drehen so dass sie aufpassen musste dass sie auf dem Schlamm nicht ausrutschte, der das vor ankommen nur noch erschwerte. Was war nur aus ihm geworden? Dragon der weiße Magier der immer mit einem freundlichem Lächeln auf den Lippen durch die Flure des Palastes gewandelt war. Sie hatte ihm vertraut: „Wieso hast du das Getan?“ Sie schrie die Frage heraus, als ein weiterer Blitz die rabenschwarze Nacht erhälte. Mit zittrigen Knien und aus Erschöpfung brach sie zusammen. Stunden über Stunden zogen ins Land. Dann näherten sich Schritte ihrem am Boden liegen dem Körper. Ein junger Mann trat ins Licht des Mondes, seine Arme waren mit Türkisfarbenen Schuppen bewachsen: „Hm, nun bist du also schon so weit gekommen...Finde mich!“ eine Raue Männer stimme hatte zu Ihr gesprochen. Vorsichtig Trug er sie Tiefer in den Wald der am andern Ende der Straße lag, er legte sie unter einen Baum, der mit seinen Langen Ästen genug Schutz vor dem nahenden Unwetter bot. Zaghaft strich er ihr eine durchnässte Haarsträhne aus dem Gesicht. Er seufzte, dann ließ er sie in der Dunkelheit der Nacht zurück. Wenige Minuten später ertönte der Schrille Schrei eines Tieres und als es sich um wand sah man einen Schwanz der Dicht beschuppt war: „Finde mich“. Der junge Mann hatte sich auf das Wessen geschwungen und flog nun Richtung Norden.
Als der erste Sonnenstrahl ihre Wangen sanft berührte öffnete Sie die Augen, ihre Kleider wogen Tonen, so kam es ihr vor, verkrustetes und eingetrocknetes Blut klebte an ihnen. Ihre Haare die sonst Golden schimmerten hingen nun verfilzten und mit Schlamm getränkt von ihrem Kopf zu Boden. Sie sah sich Verwundert um. Wie war Sie hier hingekommen? Sie wusste es nicht. Eines jedoch war sicher, wer auch immer Sie hierher gebracht hatte, er hatte ihr das Leben gerettet. Benommen sah sie sich um. Der Gesang der Vögel drang zu ihr. Plötzlich walten die Erinnerungen wieder auf und der Schmerz, der sich wie eine Woge eisigen Wassers über sie ergoss, drang wieder zu ihr durch. Verschwommen erinnerte sie sich an die Worte ihres Vaters der, der König von Drachenerd gewesen war.
„Eichelin, geh und hohle Hilfe“ „aber Vater was wird aus dir?“ Ihr standen die Tränen in den Augen: „Weine nicht. Du bist die nächste Drachenkönigin. Du bist die Hoffnung unseres Volkes.“ Er unter brach sich um Luft zu holen, die Wunde die an seiner Seite klaffte, die ihm von einem Wolfsmenschen zugefügt wurde war, war doch schlimmer als er Dachte. Er wusste dass er nicht mehr Lange Leben würde, doch seine Tochter, sein einziges Kind, sollte Leben. Egal welchen Preis er bezahlen musste. Sie sollte weiter Leben. „Was soll ich tun?“ Er lächelte Traurig, dann sagte er: „Du musst einen...“ er Hustete „...Drachen finden. Nur mit seiner Hilfe kannst du unser Land retten.“ Die Stimme des Vaters brach ab. „Vater was ist mit dir?“ Seine Augen Flackerten dann stieß er mit letzter Kraft hervor: „ Geh, Eichelin, Geh und rette unser Volk“ „ nein ohne dich geh ich nicht“ Leise schluchzte sie auf. „GEH“ dieses Mal schrie er sie an. Mit flüsternder Stimme fügte er hinzu „Und Lebe“. Dann Atmete er noch einmal aus, sah seine Tochter ein letztes Mal an und starb in ihren Armen. Sie stand von Schmerz und Trauer erfühlt auf und Lief mit schnellen Schritten durch den Thronsaal. Der vor noch wenigen Stunden prunkvoll geglänzt hatte. Doch nun war er mit rußigen und blutigen Wänden, Schränken und Leichen gesäumt. Der Boden war glitschig und uneben, immer wieder rutschte sie weg, fing sich an Gegenständen und Wänden ab. Ihre Finger Streiften die andere Seite der Wand, die sich widerlich glitschig anfühlte. Sie wusste nicht was es war, wollte es auch gar nicht wissen. Dann hatte sie den Schlosshof erreicht. An dem Torpfosten lehnte ein Soldat, wenn sie ihn erreichen würde könnte er ihrem Vater vielleicht doch noch helfen. Vielleicht war er noch gar nicht Tod. Doch tief in ihrem inneren wusste sie dass sie sich selbst belog. Als sie ihn erreichte merkte sie dass etwas mit ihm nicht stimmte. Sein blick war starr geradeaus gerichtet und ein riesiger Pfeil steckte in seiner Brust. In seinem Todes Kampf schien er noch versucht zu haben die Tödliche Waffe zu entfernen. Denn seine Hände umklammerten noch den Schaft des Pfeils. Eichelin wand sich ab und passierte das erste Tor. Es war nicht mehr weit bis zum letzten. Dort würde sie in Sicherheit sein, nur noch drei Schritte, Zwei, Eins und sie war im Freien. Mit schmerzt verzerrtem Gesicht stützte sie die linke Hand an die rechte Seite um das Seitenstechen etwas zu lindern. Dann sah sie noch einmal zurück. Ein dunkler Schatten überflog sie und ein Brechreiz durch fuhr ihren Leib. Schweiß Nass sah sie zum Himmel der ebenso rot aussah wie alles um sie herum. Der Schatten machte kehrt und war nun direkt über ihr, abermals verkrampfte sich ihr Magen. Dort über ihrem Reich flog ein gewaltiger Moor- Drache. Gift grünes Feuer drang aus seiner Kehle und Verbrannte alles mit dem es in Berührung kam. Eine Frau die gerade an Ihr vorbei lief und ihr totes Kind fest umklammert hielt, viel Röchelnd zu Boden. Der Atem des Ungetümes hatte sie beide Vergiftet.
Eichelin presste einen Teil ihres langen Ärmels gegen ihren Mund und ihre Nase. Sie durfte auf gar keinen Fall diese Gase einatmen. Als sie sich umsah vielen auch einige andere Menschen dem Tod in die knochigen Hände. Weh klagen erfüllte die Luft und Schwefel Gase trieben über den Morastigen Boden. Sie sah dem Ungetüm hasserfüllt hinterher. Sie schnappte nach Luft und presste gleichzeitig noch fester den Ärmel vor ihr Gesicht. Die Schwefel Gase brannten ihr in den Augen, und Tränen verschleierten ihr den Blick. Trotz allem erkannte sie die Gestalte des jungen Mannes der auf dem Rücken des Ungetüm sahs und wie vom Wahnsinn befallen lachte. Es war... Dragon. Er hatte dies alles gemacht. Er hatte ihre Familie und das Königreich zerstört. Ohne Vorwarnung hatte er all das Unglück herauf beschworen. Sie hasste ihn. Oh ja sie Hasste ihn Abgrund tief. Er würde für all dies bezahlen. Dafür würde sie schon sorgen. Gedanken verloren sah sie nun hinter den Zweigen hervor. Wieder und immer wieder musste sie an die letzten Worte ihres Vaters denken: „Geh, und Lebe“ ja sie würde Leben um Ihr Volk und alle anderen zu rächen. Aber zuerst musste sie Hilfe für die holen, die das Unglück überlebt hatten. Suchend schob sie ein paar Zeige, die dicht mit blättern bewachsen waren, zur Seite und eine wohlige Wärme schlug ihr entgegen. Endlich war es richtiger Frühling geworden. Eine neugierige

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