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Kategorien > Fantasy > Hass, Liebe, Abenteuer, Enttäuschung und Freude

Fey

von Becki Raaberlaren

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Das ist meine erste Geschichte, die ich hier veröffentliche und deswegen ist auch konstruktive Kritik, Meinungen, Verbesserungsvorschläge und andere Ideen ausdrücklich erwünscht.
Dann viel Spaß beim Lesen

Fey blickte hinauf zu den Wolken, die sich immer dunkler färbten und verzog das Gesicht. Es sah ach einem Unwetter aus.Unschlüssig warf sie einen Blick auf das Feuer, das sie gerade entzündet hatte. Alles umsonst. Sie kramte nach ihrem prunkvoll verzierten Messer, um die Erde um das Feuer herum zu lockern. Früher oder später musste sie sich sowieso einen neuen, geschützteren Rastplatz suchen. Also warum nicht jetz, bevor der starke Regen einsetzte.
Während Fey mit tränenden Augen von Rauch umgeben auf dem feuchten Boden saß verfluchte sie innerlich die Route, die sie gewählt hatte. Sie hätte das De Rano Tal zu Regenzeit meiden sollen und stattdessen in die Nähe ihres Heimatortes zurückkehren sollen. Dort hätte sie sicher ein warmes Winterquartier bei Freunden gefunden. Man hätte sich an sie erinnert... sicher! Doch etwas in der jungen Frau weigerte sich an diesen Ort zurückzukehren und in ihr breitete sich großes Unbehagen aus. Fey verwarf diese Gedanken, indem sie sich darauf konzentrierte, die Feuerstelle unter einigen morschen Ästen zu verbergen und ihre wenigen Habseligkeiten zusammen zu packen. Fey besaß nur das, was die am Körper trug. Die ehemals weichen Wildlederstiefel, deren helles Braun der Farbe des Drecks und des Schlamms gewichen war, sowie die dunkelgrüne Hose und das weite Hemd, dass sie beim Glückspiel von einem Jäger gewonnen hatte, und ihren dunkelgrünen Jägerhut, mit der langen Fasanenfeder, den sie sich vom gleichen Mann geborgt hatte, als dieser neben seinem Becher eingeschlafen war. Das weite Männerhemd das sie trug , hatte sie mit einem Ledergürtel gebändigt, an dem ein Säckchen mit einigen Erinnerungsstücken aus ihrer Heimat hing und der sorgfältig gearbeitete Dolch, dessen Griff aus Elfenbein und Gold gefertigt war. Ihn verbarg sie jedoch meistens unter ihrer Kleidung, damit niemand ihr das wertvolle Erinnerungsstück entwendete. Zwar meidete Fey Dörfer und vor allem Städte meistens, aber falls es doch einmal von Nöten war um ihre Vorräte aufzufüllen, so zog sie es vor ihren wenigen Reichtum, den sie besaß geschickt zu verbergen.
Sie hasste die Dörfer in der Umgebung und deren Bewohner.Erst vor wenigen Tagen hatte sie sich gegen einen aufdringlichen Knecht zu Wehr setzten müssen. Ihre Schläfe schmerzte jetzt noch bei jeder schnellen Bewegung und die bereits zum Teil verheilte Wunde zeugte von der Heftigkeit der Attacke.Je Näher sie in Richtung des Gebirges unterwegs war, desto rauer wurden die Sitten.
Fey überraschte das nicht sonderlich, die Gebirge erhoben sich dunkel und bedrohlich vor einem und die Gegend rund herum war karg und unfruchtbar. Es gab kaum Menschen, die in der Nähe des Gebirges wohnten, aber die die dort waren, waren Überlebenskünstler, grausame Überlebenskünstler! Sie wusste nicht, warum sie sich ausgerechnet den Weg zum Gebirge hin ausgesucht hatte, aber sie zog es unweigerlich gen Norden- hinter das Gebirge! Sie kannte nur einen Mann der es gewagt hatte, das gewaltige Faulan- Gebirge zu überqueren und das war ihr Vater gewesen! Er hatte, gegenüber ihr, kaum ein Wort über seine Reise dorthin verlauten lassen, wollte aber, dass sein ältester Sohn Izan es ihm nachtat. Izan war bei der letzten Sommersonnenwende aufgebrochen und bis zu Feys Abreise nicht zurückgekehrt. Fey war erleichtert, dass ihrem Bruder das tragische Ende ihrer Familie erspart worden war. Und auch sie wünschte sich nichts sehnlicher, als die Vergangenheit zu vergessen. Fey seufzte auf und blickte zum Faulan- Gebirge auf, das bedrohlich und dunkel am Horizont darauf wartete von ihr überquert zu werden. Die Bezwingung der Bergkette, bereitete ihr große Sorgen. Nur mit einem guten Reitpferd konnte sie überhaupt daran denken, ihren Plan zu verwirklichen. Vorsichtig fühlte Fey nach ihrem Lederbeutel. In ihm klimperten nur wenige Münzen, zu wenig um sich ein gutes Reitpferd zu beschaffen. Mittlerweile spürte sie schon die Schmerzen und die Müdigkeit, die langsam ihre Beine hinaufkrochen. Seit vielen Tagen war sie nun schon unterwegs und hatte sich kaum eine Rast gegönnt auf der Flucht vor etwas, dessen gewaltige Ausmaße sie nicht erahnen konnte.
Es dämmerte bereits und die Wolken waren bereits merklich dunkler geworden. Fey hatte in der Nähe einer Felsenwand, einen geschützten Platz gefunden, an dem sie ihr Nachtquartier aufschlagen konnte. Vorsichtshalber verzichtete sie auf ein Feuer. Heute Nacht hatte sie nicht mehr die Kraft sich zu verteidigen. Ihre pochende Schläfe erinnerte sie daran, dass sie sich in dieser Nacht eine Pause gönnen sollte,.. nein musste! Gähnend rieb die junge Frau ihre geschundenen Füße, die an vielen Stellen bereits offene, blutende Wunden hatten. Morgen, so schwor sich Fey, würde sie sich einen Tag Rast in einem Wirtshaus gönnen und einen Heiler aufsuchen! Und bei dem Gedanken an eine warme Mahlzeit und ein weiches Bett, fielen Fey die Augen bereits zu.
Trotz ihrer Müdigkeit schlief sie unruhig in dieser Nacht. Bedrohliche Träume quälten sie, doch als Fey schweißgebadet die Augen aufschlug, konnte sie sich an keinen der Träume mehr erinnern. Zitternd griff sie nach ihrem Messer, dessen Griff sie fest umschloss.
Auf einmal hörte sie ein leises Rascheln neben sich und fuhr herum. Ein kleines Feuer prasselte, nur wenige Fuß von ihr entfernt. Ihr stockte der Atem- jemand hatte sie gefunden!! Leise schälte sie sich aus ihrer Decke und wich in den Schatten der Felswand zurück. Dort verweilte sie einen Augenblick, um sich zu orientieren und entdeckte einen Schatten, der leise beim Feuer saß und in die Ferne sah. Die junge Frau seufzte erleichtert und lockerte ihren eisernen Griff um den Dolch. Eine Gefahr stellte dieser Mensch nicht dar, sonst hätte er sie schon im Schlaf überwältigt. Fey war ihrem Großvater dankbar für die Kampfausbildung. Auch wenn sie als junges Mädchen nie verstanden hatte, warum sie unterrichtet wurde, aber nie ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen durfte. Ihr Großvater hatte ihr verboten, ihre Fähigkeiten anzuwenden oder gar darüber zu sprechen. Und sie hatte sie solange schon nicht mehr angewendet, dass Fey dachte, sie habe sie schon vergessen. Doch als es darauf ankam, konnte sie sich an jeden Kniff erinnern, den ihr ihr Großvater eingebleut hatte.
Fey spannte ihr schmerzenden Muskeln an, um sich wieder auf den Schatten am Feuer zu konzentrieren. Nach ihrer ersten Einschätzung drohte ihr keine Gefahr, dennoch konnte es nicht schaden, ihm einen kleinen Schrecken ein zu jagen. Barfuß tastete sich Fey über den Waldboden, dessen morsche Äste und Laub, sie durch vorsichtiges Tasten umging. Selbst ein leises Knacken konnte sie verraten. Sie näherte sich dem Schatten konzentriert von hinten an, die rechte Hand um den Dolch, zeigte in Richtung des Schattens. Fey konnte einen schmalen Männerrücken

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Kommentare

thrustworthy schrieb am 2010-05-24 22:07:02:
hey, die story ist toll... wenn ich morgen nicht um 4 aufstehen müsste, würde ich jetzt weiterlesen.
kleiner tipp: lies es dir selbt laut vor, wenn du fertig bist, damit vermeidest du fehler, oder unverständliche, oder verdrehte sätze
Becki Raaberlaren schrieb am 2010-05-14 22:47:16:
Zu Befehl der 2. Party ist schon gepostet ;) und der Rest bereits in Arbeit
Finde ich gut dass es dir gefällt :)
liebe grüße
lulu schrieb am 2010-03-24 19:02:51:
Eine tolle Geschichte,bitter weiter

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