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Kategorien > Paranormal > Parapsychologie

Fiktion oder Wahrheit ?

von Luna

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Fiktion oder Wahrheit?

Das ist die Geschichte einer Frau, die mich schon inspirierte in des Zornes Liebe. Sie ist eine alte Seele die ihr Leben immer hinterfragt hat und noch ein wenig von sich preis geben möchte.
So erkennt man, wie sehr diese Geschichte und des Zornes Liebe zueinander passen.
Ich habe es in der Ich- Form geschrieben, weil sie es mir so erzählt hat und weil es ihre Geschichte ist.


Wer bin ich?
Was ich jetzt aufschreibe ist eine einzige Frage. Bis auf drei gute Freundinnen,die mein vollstes Vertrauen besitzen, weiß niemand davon. Wobei eine von ihnen das gleiche fühlt , erlebt und denkt. Die anderen fühlen ähnlich, können es aber nicht definieren. Noch nicht.
Viele von euch werden am Ende dieser Geschichte nachdenken oder den Kopf schütteln und mich anschließend bedauern. Aber ich weiß nicht, warum ich gerade heute meine, ich müsste alles aufschreiben und an euch weiter geben.

Wie alles begann
Eigentlich war ich ein ganz normales Kind, bis zu meinem sechsten Geburtstag. Da geschah etwas, was mir aber als junge Frau erst wieder einfiel. Eigentlich fiel mir da alles wieder ein und auf. Veränderte mein Leben, machte mir Angst, löste Unglauben in mir aus und Selbstzweifel. Angst, im wahrsten Sinne des Wortes. Und doch ließen mich die Erinnerungen nicht los. Aber mein Leben wurde auf einmal lebenswert und ich wurde getragen von Wundern.

In meinem sechsten Lebensjahr hatte ich ein Nahtod – Erlebnis. Ich ertrank fast im Schwimmunterricht, verlor jeder Orientierung im Wasser, bekam Panik und tauchte schließlich in ein Meer von Farben ein, in dem sich die Angst auflöste. Ebenso schnell stand ich plötzlich am Beckenrand,aber nicht als Kind, sondern als junge Frau. Ich sah mich, obwohl so etwas unmöglich ist. Mir gegenüber stand ein Mann, der mich von nun an immer begleiten würde. Ich wäre so gerne zu ihm gegangen, aber das ließ er nicht zu. Er sagte mir so viel, aber was, das weiß ich heute immer noch nicht. Nur ein paar Sätze, die habe ich nie vergessen. Er sagte:“ Spring zurück. Du verstehst das jetzt alles noch nicht,aber später. Spring jetzt.“
Ich blickte neben mich und sah ein kleines Mädchen, über das sich der Lehrer beugte und sagte:“Ich dachte sie spielt nur, aber das sie mir fast ertrinkt, dass habe ich nicht bemerkt.“ Na ja, so ganz weg kann ich ja nicht gewesen sein, denn ich landete später auf der Bank und durfte zugucken.
Aber wie ich diesen Blick auf mich warf, erkannte ich mich gar nicht, aber ich sprang und verlor jede Erinnerung an dieses außergewöhnliche Geschehen. Erst 20 Jahre später erinnerte ich mich wieder an alles.
Aber an diesem besagten Schwimmunterricht, veränderte sich auch mein Leben, das weiß ich heute mit ziemlicher Gewissheit.
Ich fühlte mich plötzlich ungeliebt, oft zurück gestoßen und nicht beachtet. So gesehen, bekam ich zu Hause die ganze Misere meiner Eltern mit und beschloss schon früh , so nie leben zu wollen. Und je stiller ich wurde und mich in mich zurück zog, umso angreifbarer wurde ich für sie.Ich hatte Angst vor ihnen und meinem Leben.
In dem gleich Jahr geschah noch etwas. Ich spielte mit meinem Bruder auf der Dachterrasse, die nur von Maschendraht gesichert war. Von dort blickten wir auf die Dächer einer großen Fabrik und Steine darauf zu schmeißen, war unser Spiel. Plötzlich schwebten vor uns zwei schwarze Kugeln, die kein Band und keine Kette hatten, sich aber komischerweise auch nicht von der Stelle bewegten. Sie waren einfach nur schwarz, so groß wie ein Luftballon und es sah so aus, als wären kleine viereckige Steinchen auf ihnen geklebt, die in der Sonne grau-schwarz schimmerten.
Diese Sache hätte bei Erwachsenen Unbehagen ausgelöst, aber nicht bei Kindern.
Kinder rennen los und erzählen aufgeregt von ihrem Erlebnis.Aber auch das taten wir nicht, wir standen einfach nur da und guckten. Drehten uns später um, spielten und schwiegen.
Mit zehn oder elf Jahren, sah mein Bruder diese Kugeln oft und bekam Angst. Ich dagegen, sah sie nie mehr. Frage ich meinen Bruder heute danach, hat er keine Erinnerung mehr daran. Diese Kugeln wurden erst wieder ein Thema, als vor zehn Jahren meine Großmutter starb und ich erkannte, dass meine Eltern ein Geheimnis, wie soll ich es sonst ausdrücken ,mit sich herum getragen hatten. Auf jeden Fall etwas, was sie nicht verstehen konnten und sich schämten darüber zu reden.

Es war es so, das wir zusammen auf ihrem Balkon saßen und irgendwie auf den Sterbetag meiner Großmutter kamen und meine Mutter anderthalb Jahre später das Bedürfnis hatte uns mitzuteilen, dass der Tag vorher, seltsam war.
Einen Tag vor dem Tod meiner Großmutter saßen sie auch auf ihrem Balkon, als plötzlich ein Wind aufkam und eine schwarze Kugel durch die Straße fegte. Als sie wieder verschwand, legte sich auch der Wind. Das alles war ja schon merkwürdig genug, aber noch merkwürdiger war, dass die Leute die in ihren Gärten saßen, von alle dem nichts mit bekommen hatten. Einen Tag später starb meine Großmutter.
Ihr Geist öffnete Türen in meiner Wohnung und ab und zu roch ich sie. Das alles geschah auch bei meinen Eltern, aber noch intensiver, da sie dort auch gepflegt wurde. Meine Mutter hörte sie sogar rufen, weil sie ihren Weg nicht fand und Angst hatte.
Aber die geheimnisvoll Kugel tauchte vor sechs Jahren noch einmal auf. Mit meinem jetzigen Mann war ich ins Sauerland gezogen. Wir saßen auf unserem kleinen Balkon und unterhielten uns, als wir bemerkten, dass das halbe Haus draußen stand und in den Himmel guckte, wir anschließend auch. Eine weit entfernte , kleine schwarze Kugel stand regungslos am Himmel und blieb wo sie war. Stunde um Stunde und das war merkwürdig.

Ich sah zwar keine Kugeln, so wie mein Bruder es kurze Zeit tat, aber ich sah in meinen Träumen Schiffe am Himmel. Keine Raumschiffe, sondern richtige Schiffe. Große und kleine zogen ihre Bahnen über den Nachthimmel. Da ich mit sechs Jahren bestimmt noch nichts von Raumschiffen gehört hatte, nehme ich an, das ich in kindlicher Bildsprache geträumt habe. Was trotzdem ungewöhnlich ist, da meine Eltern sehr spät einen Fernseher ihr Eigen nennen durften, der für uns Kinder tabu war. So wäre noch die Möglichkeit gewesen, dass ich von UFO`s gehört hatte. Aber in diesen Träumen kam auch der Mann vor, der mir damals am Beckenrand gegenüber gestanden hatte. Heute denke ich, er wurde zu meinem Beschützer, damit ich das, mir auf gebrummte Leben ertragen konnte.

Ab meinem 14 Lebensjahr träumte ich regelmäßig von ihm. Dann folgte eine lange Zeit des Vergessens, denn die lustigen Jahre begannen und ich interessierte mich für andere Dinge. Jungen, Musik, Disko und so weiter, aber mein Leben wurde dadurch auch nicht leichter. Irgendwie hatten meine Eltern es sich eingeredet, dass ein Mädchen bei seinem ersten Freund bleiben muss.

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