Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Horror > Unheimliches

Finstere Nacht

von black angel

1

Es war finstere Nacht. Der Mond war hinter einer mächtigen Wolkenfront verborgen, sodass kein Lichtstrahl hinunter auf die Straßen drang. Hinter den Fenstern der Häuser war es dunkel und still. Sie lag in ihrem Bett. Unruhig wälzte sie sich hin und her, warf sich von der einen, auf die andere Seite. Alpträume. Sie hatte sie in letzter Zeit oft. Ein beängstigendes Gefühl überkam sie jeden Abend, wenn sie sich nieder, ihre Augen schloss. Am nächsten Morgen würde sie wieder schweißgebadet erwachen und das wahrscheinlich nicht in ihrem Bett. Sie hatte die Angewohnheit zu schlafwandeln, wenn sie schlecht träumte. Nun waren die Albträume wieder da. Ihr Körper verkrampfte sich und ihr Atem ging schneller. Das ticken der Uhr gab dem ganzen etwas Unheimliches. Ein beißender Geruch setzte sich plötzlich in ihrer Nase fest. Es stank fürchterlich. Mühsam öffnete sie die Augen und erschrak. Ihr Kleiderschrank stand völlig in Flammen, die bedrohlich näher kamen. Rauch. Er war überall. Ihre Augen brannten, fingen an zu tränen. Sie musste husten, wobei sich ihr Hals schrecklich trocken anfühlte. Torkelnd stürzte sie aus ihrem Bett, sie musste raus hier. Ihre Mitbewohnerin warnen, den Hund retten. Keuchend kam sie in den Flur, sie betätigte nervös den Lichtschalter. Nichts geschah. Stromausfall. In der Küche lag eine Taschenlampe, dass wusste sie. Aber hatte sie noch Zeit um diese zu holen? Sie überlegte kurz, entschied sich dann aber doch für die Küche. Sie trat durch die Tür und tastete nach der Lampe. Fest umklammert ließ sie den schwachen Lichtstrahl durch den Raum streifen. Sie schrie auf. Fast hätte sie die Lampe fallen lassen. Eine dunkle Gestalt saß aufrecht am Küchentisch. Sie merkte wie sie panisch wurde. Im ersten Moment wollte sie schreiend davon rennen, doch sie konnte sich nicht bewegen. Ihr Lichtkegel fiel in das Gesicht der Person am Tisch. Es dauerte nicht lange und sie erkannte ihre Mitbewohnerin. Doch schon im nächsten Moment wurde ihr schlecht und sie schrie erneut auf. Ihre Freundin schien alles andere als lebendig zu sein. Die Augen waren ihr herausgetrennt worden und ein langes Messer steckte ihr tief in der Stirn. Sie konnte nicht aufhören zu schreien, rannte aus der Küche in Richtung Wohnungstür. Im matten Licht konnte sie etwas vor der Tür liegen sehen. Sie schritt näher heran und beugte sich hinunter. Sie stöhnte auf, ihr Magen drehte sich noch einmal um und sie musste sich übergeben. Es war ihr Hund der dort am Boden lag. Ihm war der Kopf abgetrennt worden und der Boden schimmerte rot von seinem Blut. Angewidert riss sie die Tür auf und lief hinaus auf die Straße. Sie hatte das Auto nicht kommen sehen.
Ihr letzter Schrei zerriss die Stille der Nacht. Kurze Zeit später kam eine Frau im Nachthemd aus dem Haus gestürzt. Als sie der leblosen Gestalt näher kam, brach sie in Tränen aus. Meinte,s es sei ihre Mitbewohnerin. Weshalb sie aus dem Haus gerannt sei wisse sie aber nicht. Im Haus heulte ein Hund, scharrte an seiner Tür und wollte hinaus. Weit in der Ferne konnte man den Klang von Sirenen vernehmen. Die Nacht ging vorüber und der Morgen kam. Doch diesmal würde sie nicht irgendwo aufwachen und sich fragen weshalb sie wieder im Schlaf gewandert war. Überhaupt würde sie sich das nie wieder fragen können, denn aus diesem Albtraum konnte sie nicht wieder erwachen.

1

Kommentare

Anne Gorcy schrieb am 2008-11-12 19:37:19:
Super Geschichte! Mir gefällt deine Art zu schreiben ;)
Nicole schrieb am 2008-04-21 12:55:36:
wirklich eine tolle Geschichte!
Hört sich absolut gut an!
Kompliment *gg*
lg nici
cold angel schrieb am 2006-12-26 18:43:47:
hammerhart
Dominik schrieb am 2006-10-23 10:59:31:
Errinert mich ein bischen an Dom (so heiß ich ja auch xD) in Schwarzer Mond von Dean Koontz. Nicht schlecht.
Lexa schrieb am 2006-10-17 14:54:50:
Prima Kurzgeschichte - böse Albträume. LG Lexa

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.