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Kategorien > Love Story´s > Humor

Folgeschwerer Wellnesstag

von Hiatamadl

1


Ich, 17 Jahre alt, blond und noch immer solo. Ein Umstand der sich an diesem Tag ändern würde.
Es war ein lässiger mittelwarmer Freitag im Monat April. Draußen wurde es langsam warm, und zur Feier des Tages beschlossen meine beste Freundin Julia und ich in die Therme zu fahren.
Entspannung war genau das Richtige um den Einstieg in ein, wie sich später herausstellte großartiges Wochenende zu genießen.

In meinem patriotisch rot-weißen Bikini und mit Julia an meiner Seite entspannte ich mich in der Salzwasserlagune.
Ein Blick auf meine rechte Seite verwandelte mein entspanntes Wellness-Gefühl in ein aufgewühltes Oh-Mein-Gott-wie-geil-Gefühl.
Eigentlich dachte ich, das gibt es nur im Film, aber anscheinend befand ich mich gerade in solch einem. Andreas Kofler, der fescheste Schispringer im ganzen Schizirkus saß seelenruhig zu meiner rechten, gemeinsam mit Thomas Morgenstern.
Während ich noch über den Titel des wohl jetzt laufenden Film rätselte, entdeckte mich der äußerst gut gebaute Dunkelhaarige. Wir sahen uns tief in die Augen und ganz ehrlich gesagt, legte ich es schon zu diesem Zeitpunkt darauf an mit ihm zu flirten, was auch gelang. Einige Minuten später sprach mich eine tiefe, männliche Stimme an. Der 1. Teilerfolg war also geschafft.

Wir scherzten über Gott und die Welt und auch Thomas und Julia lachten mit uns, über tollpatschige, knuddelige, oder einfach nur skurrile Badegäste.

Der Abend verging und wie ich herausfand, waren Thomas und Andi mit ihren Springerkollegen, einerseits zur Entspannung, andererseits aber auch zum Training da.
Um 23 Uhr wurde die Therme geschlossen und wir gingen noch ein bisschen in ein kleines nettes Lokal, names Badewanndl.
In genanntem Lokal war heute Karaoke-Abend. Perfekt für mich, eine leidenschaftliche Hobbysängerin.
Jetzt konnten unsere beiden Sportler ihren wahren Mut beweisen. Andi ließ sich auch nicht lange bitten und sang, wie mir an diesem Abend vorkam, nur für mich „Let the sun shine“.
Nun musste ich nachlegen und eroberte mit DER österreichischen Ballade „Weust a Herz hast, wia a Bergwerk“ sein Herz.
Bald dämmerte es schon und Julia und ich machten uns, nach dem Austauschen der Handynummern auf den Heimweg.

Noch während der Heimfahrt erklang der SMS-Erhalt-Ton auf meinem Handy. Andi wollte mit mir auf einen Kaffee gehen. Am Nachmittag gingen wir ins Fellini, ein kleines Kaffee in der Metropole des Innviertels, Ried i. I.
Nach stundenlangen wunderschönen Unterhaltungen, fuhren wir in seinem silbernen Audi A3 wieder in die Therme.
Noch ein bisschen entspannen, wobei angesprochene Entspannung in Andis Zimmer endete. Am nächsten Morgen wachte ich auf. Er der bekannte, erfolgreiche Sportler und ich, die siebzehnjährige eigentlich ganz normale Schülerin, in seinen Armen.
Frühstück im Bett – der Traum jeder Frau, und das ganze mit dem Mann meiner Träume, zumindest seit letzter Nacht.
Es war nicht nur die sexuelle Anziehung und die prickelnde Erotik, die uns aneinander band, es war auch eine ungewohnte Vertraut- und Geborgenheit die bestand, als ob wir uns schon seit Jahren kennen würden.

Nach dem Frühstück, lagen wir noch immer eng aneinander gekuschelt im Bett. Und plötzlich wurde Andi ganz still, darauf hin fragte ich ihn was er denn habe.
Er stand auf und nahm mich in den Arm, schaute mir in die Augen und sagte mir, dass er mich liebe!!!!! Oh, mein Gott wie schön, schöner als jede Hochzeitsszene in einem Rosamunde-Pilcher-Film.
Es was also fix und offiziell, Andi Kofler und ich waren zusammen. Der Sonntag war ein wahrer Sonnentag, die Sonne selbst und die Sonne in mir strahlten um die Wette, obwohl meine Innere Sonne klar gewann. Zumindest kam es mir so vor. Ich war so glücklich wie noch nie.
Der gemeinsame Tag verging wie im Flug, aber je näher das Ende des Tages rückte, desto klarer wurde mir, das unser Glück nicht jeden Tag so sein konnte. Ich musste wieder in die Schule gehen, und auch Andi musste zurück nach Innsbruck.

Dennoch kam Andi mich jedes Wochenende besuchen und auch ich besuchte ihn manchmal im heiligen Land Tirol. Wir waren glücklich, um nicht zu sagen überglücklich.


18 MONATE SPÄTER


Andi und ich hatten uns getrennt, nach 18 Monaten, wir hatten einfach keine Zeit mehr für einander gehabt, obwohl ich genau wusste, dass ich ihn noch liebte, machte ich Schluss. Es war nicht mehr auszuhalten nur mir ihm zu telefonieren und ihn einmal im Monat zu sehen. Unsere Beziehung ging unter zwischen Trainingslager, Leistungsdruck und Schulstress. Nach der Trennung hatten wir absolut keinen Kontakt mehr zueinander und manchmal wenn ich traurig war, wünschte ich mir er würde ganz einfach zur Tür rein kommen und mich in die Arme nehmen.


10 MONATE SPÄTER


Die Zeit war vergangen und es wurde wieder Winter, und auch die alten Wunden waren geheilt. Ich hatte erkannt, dass auch andere Mütter schöne Söhne hatten.
Ich hatte die Matura längst in der Tasche und studierte Publizistik in Salzburg. Als ich eines Tages in einer kleinen Modeboutique meine beste Freundin Julia modetechnisch beriet, traute ich meinen Augen nicht, wer da rein schneite – Nein nicht die Liebe meines Lebens Andi, sondern Rainer Pariasek, Sportchefredakteur beim ORF. Er beobachtete mich einige Zeit und bot mir ein Praktikum beim ORF an. Ich sagte natürlich sofort zu, da es erstens eine geniale Chance für mich als Journalistin war und mir das ganze sicher sehr viel Spaß machen würde.
Wenige Tage später war ich bereits in Wien, am Küniglberg und da der heurige Winter ein Olympiawinter war, mussten viele Sportler-Portraits gemacht werden, unter anderem von Andi. Am nächsten Tag ging die Reise nach Innsbruck, wegen einer Homestory von Andi. Die Crew war fast vollständig in Andis Wohnung, bis auf den Kameramann, auf den ich derweil vor der Wohnung warten sollte.
Wen sah ich da daherkommen? – Andi, es war als ob wir uns nie richtig getrennt hätten. Es war als würde die Welt um uns herum still stehen. Wir sahen uns in die Augen und es war geschehen, wir wussten beide, dass wir zusammen gehörten. Es war wunderschön. Wir gingen erst langsam aufeinander zu und fielen uns schließlich sehnsüchtig in die Arme. Das Happy-End war perfekt. Ohne ein Wort wussten wir, dass wir wieder zusammen waren.


ENDE


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Kommentare

bea schrieb am 2010-02-27 21:54:19:
mag ja eine ganz nette idee sein (auch wenn ich persönlich das eher nicht finde), aber gut. sowas zieht geschichten runter. es ist schon in ordnung geschrieben und das so gut wie keine rechtschreib oder zeichenfehler drin sind, kann man dir nur zugute halten. von der form und dem rahmen her nicht schlecht - wirklich net
aber die story gefällt mir nicht. sehr sehr unrealistisch und ganz ehrlich - wenn ich das lese, dann muss ich mich beinahe etwas schämen. ja fremdschämen ist echt schrecklich :( und bin etwas traurig, weil solche sachen wie das hier - mit einer etwas fragwürdigen story im hintergrund - die geschichten anderer autoren mit runterziehen :(
etwas ausführlicher und etwas mehr länge hätten das ganze meiner meinung nach etwas "entzündet" und auch etwas realisitischer gemacht. beim nächsten mal etwas mehr länge - dein stil an sich ist ja nicht schlecht :) so wars nur leider a bit to short & ein bisschen zu irreal... ;)
pinoccio schrieb am 2010-01-27 22:47:08:
OHNE WORTE!!!!
Es is echt a Hammer wos leit fia a Fantasie hom!!!
... schrieb am 2010-01-17 21:39:25:
naja nette geschichte, habs grad mal dem Andi geschickt und bin sehr gespannt was er dazu sagt
Gräfin Mia schrieb am 2009-12-30 19:03:06:

muahahahahaha
U. S. schrieb am 2008-12-28 14:41:04:
wenn das wirklich stimmt dann hast ja glück gehabt aber ich glaube das andreas kofler keine freundin hat, weil er schreibt immer ledig in den Steckbrief und nicht vergeben. Wie ist das wohl wenn das stimmt ? mit einen Sportler zusammen zu sein sicher echt cool
die neugiriege schrieb am 2008-10-27 18:34:58:
hallölleeeee!!
ich muss sagen, nette idee. aber etwas weit hergeholt.
vllt. eine nr. kleiner und dafür ein paar seiten länger?? ;) :D
dein schreib stil gefällt mir, du hättest nur deine geschichte um EINIGES ausweiten können.

ach und: kopf hoch, wegen den anderen komentaren :)

grüßleee
Annabel schrieb am 2008-02-07 17:08:08:
Ohne dir zu nahe treten zu wollen, deine Geschichte klingt sehr unglaubwürdig und ziemlich weit hergeholt! Ich bin der Meinung das jedes anständige Mädchen niemals damit prahlen würde mit wem sie zusammen ist! Mag sein, dass die Story stimmt, ich glaube jedenfalls kein Wort davon. Falls es doch stimmen sollte, kann ich nur sagen, Armer Andi, treist von einem damals kleinen, pubertierendem Mädchen so vorgeführt zu werden. Also ehrlich, das hat mit Liebe nichts zu tun! Das einzige, was du damit erreichen willst ist, im Mittelpunkt zu stehen und von anderen Bedneidet zu werden... Das ist ein echtes Armutszeugnis! Hoffe, dass die Geschichte -wie ich vermute- nur reine Fantasie ist, denn das hat Andi nicht verdient!
Daniela schrieb am 2008-01-21 10:04:30:
Oh mein gott wie schnulzig! Komisch ich dachte andis Freundin sei brünett und hat zwei Sportgeschäfte???????? Naja, träum dann mal weiter.............
alex schrieb am 2008-01-18 23:05:30:
na gott sei dank ist er jetzt wieder glücklich verliebt...und muss sich solche geschichten nicht mehr durchlesen!
Tami schrieb am 2008-01-03 14:00:09:
Die Geschichte is ja wohl sehr nett aber leider nicht glaubwürdig!!! Aber auch Träume können wahr werden oder?
martin schrieb am 2006-04-02 10:13:46:
siebzehn jahr, blondes haar....über was haben sich denn deine heldin und andi stundenlang schön unterhalten? über sms handy empfangs klingeltöne? träume die alle frauen haben, allen voran frühstück im bett (vielleicht noch verliebt in berlin 4 stunden am stück gucken) und die nächsten 18 monate? weisst du was: manchmal verstehe ich warum gott die arbeit erschaffen hat. damit die hohle birne nicht so schnell merkt wie leer sie ist. und wenn sies doch merkt ist die viele arbeit schuld. irgendwie genial
Leanyka schrieb am 2006-03-31 19:24:52:
Bin zwar nicht gerade ein Fan solcher Geschichten (schon gar nicht mit Happy-End), doch ich finde, sie
ist ganz nett geschrieben.
;-)

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