Fortsetzung: Land der Vergessenheit
von
Debbie
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„Was tust du denn da?“, piepst ein feines Stimmchen. „Nun sag schon, was tust du denn!“, piepst es erneut. Genervt mache ich die Augen auf und blinzle in die Morgensonne. Schlagartig fällt mir wider ein wo ich mich befinde. Erschreckt über diese Tatsache, setze ich mich auf, und schlage die Hände vors Gesicht. Diese Situation ist doch einfach hoffnungslos. „Bist du traurig?“, flüsterte erneut ein Stimmchen. Verwirrt suche ich mit meinen Augen die Landschaft ab. Zum dritten Mal ertönt das feine Stimmchen: „Du bist sehr komisch, weißt du, was bist du denn?“ Ich runzle die Stirn und stehe auf. „Pass doch auf du zerquetschst mich!“, quietscht es. Und da sehe ich es endlich, neben meinem Schuh steht ein zierliches Mädchen, gerade so gross wie mein Daumen vielleicht, mit hauchdünnen glitzernden Flügeln. Irgendwie erinnert sie mich an eine Elfe, die ich einmal in einem Peter Pan Film gesehen habe, nur ist Sie viel schöner. „Nun heb mich schon hoch damit wir besser mit einander sprechen können!“, quengelt sie. Ich strecke ihr vorsichtig meine Hand entgegen, und Sie flatterte mit einer galanten Bewegung auf meinen Daumen. Langsam hebe ich sie hoch und bestaune sie. Sie zupft an einem meiner Haare und sagt: „ Kannst du eigentlich sprechen?“ Ich räusperte mich rasch: „Also entschuldige aber du hast mich sehr überrascht ein solches Geschöpf wie du ist mir noch nie begegnet.“ „Danke gleichfalls!“, zirpt sie belustigt und fügt rasch hinzu: „ Ich bin dann übrigens Nela, und wer bist du?“ „Ich, erwidere ich zögernd, ich bin Anna.“ „Na aber was bist du denn, erwidert sie fragend, ein Troll oder etwa eine etwas zu gross geratene Elfe?“ Einen Moment muss ich schweigen um mir selbst bewusst zu werden, wer ich eigentlich bin. „Ich bin ein Mensch!“, sage ich schlussendlich so überzeugend wie möglich. Nela lacht laut auf, „Ein Mensch also so was hab ich noch nie gehört, also wirklich, ein Mensch!“ Mir ist gar nicht zum lachen zumute und ich frage sie ein wenig unsicher: „ Wie heisst den dieses Land, auf dem ich mich gerade befinde?“ „Ich frage mich zwar weshalb du dass nicht weißt, aber ich werde dir ein wenig von unserem Land erzählen. Es ist das Land der Vergessenheit. Es ist das Land des Friedens und der Hoffnung, der Liebe und des Vertrauens. Aber leider ist es auch nicht mehr so wie es einmal war. In vielen Gebieten des Landes, gibt es Streit und Krieg. Die Wesen fangen an nach Macht zu streben. Aber erzähl du von dir, mir scheint du stammst von einer anderen Welt, meint sie mit einem Lächeln.“ „Da hast du Recht. Mein Land, meine Welt hat keinen besonderen Namen, dieser Name ist nicht einmal erwähnenswert. Unsere Welt heisst einfach nur Welt. Ich glaube, dass unser Land auch einmal friedlich war, ohne Streit und Krieg. Aber jetzt ist fast nichts mehr von diesem Frieden übrig.
„Aber weshalb bist du denn hierher gekommen?“, fragte Nela neugierig. „Ich kann es dir nicht genau erzählen, erwidere ich darauf, aber ich fand am Strand eine Flasche und in dieser war ein weisses wunderschön glitzerndes Röhrchen, als ich dann durch dieses Röhrchen geschaut habe, befand ich mich plötzlich auf einer Waldlichtung in eurer Welt.
„Ganz in der Nähe von hier, ist unser Elfenreich, unsere Königin wird dir sicher helfen können in deine Welt zurückzukommen, meinte Nela mitfühlend.“ Ich nicke einfach nur und hoffe das Beste, obwohl ich mir im Moment nicht mehr ganz so sicher bin, ob ich überhaupt in meine Welt zurückkehren will.
Nun sind wir auf dem Weg ins Feenreich. Es ist eine seltsame Erfahrung für mich, plötzlich in einer Welt voller Fantasiewesen zu sein. Aber zurück in meine Welt will ich nicht, vielleicht irgendwann einmal.
Nela und ich gehen und gehen d.h. Nela nicht. Sie macht es sich gerade auf meiner Hand gemütlich. Die Sonne steht schon hoch am Himmel, meine Füsse schmerzen und ich will Nela gerade darauf aufmerksam machen. Doch bevor ich ein Wort sagen kann ruft Sie unerwartet: „Wir sind da, dies ist das Reich der Elfen!“ Da ich nichts Besonderes entdecken kann, schweige ich lieber. Nela hat sich von meiner Hand erhoben und flattert aufgeregt vor mir her. Sie führt mich um ein kleines Wäldchen herum, und nun sehe ich das Reich der Elfen auch. Für einen kurzen Augenblick, vergesse ich zu atmen. Eine endlose Wiese, mit abertausenden von schönsten Blumen und Blüten, schmückt das Tal. Die Flügel der Elfen glitzern in der Sonne, es sind viele Elfen, mindestens 10000 müssen es sein. Ein breiter Fluss zieht sich durchs ganze Tal, das Wasser ist kristallklar, und am Grunde des Flusses sehe ich Muscheln glitzern die manchmal mit einer Silberglänzenden Perle verziert sind. Ich erwache aus meiner Erstarrung und sehe mich nach Nela um. Doch ich kann sie nirgends entdecken. Etwas verloren stehe ich da, und denke, dass es das Beste ist wenn ich hier auf sie warte. Ich will mich gerade ins Gras setzen, da kommt Nela wider angeflattert „Meine Königin sagt, bevor du zu ihr kommen kannst, musst du diese Flasche austrinken!“, sagt die kleine Elfe und hält mir eine kleine Flasche vor die Nase, die mit einer bläulichen Flüssigkeit gefüllt ist. Ich verziehe angeekelt den Mund. Dieses Getränk erinnert mich an diese bittere Medizin, die unsere Mutter uns immer gegeben hat, wenn wir erkältet waren. „Muss das sein?“, fragte ich genervt. Schnippisch erwiderte sie darauf: „Befehl der Königin, es muss sein.“ Ohne zu wissen weshalb, trinke ich das Fläschchen in einem Zug leer. Es wird mir schwindlig und ich muss schauen das ich nicht umfalle. Ein seltsam Kribbliges Gefühl erfüllt meinen ganzen Körper und eine Weile wird mir schwarz vor den Augen. Als ich dann etwas benommen wider zu mir komme, muss ich feststellen, dass ich mich in einem Schilfgebiet befinde. Grünes Schilf ragt Meterhoch in den Himmel. Plötzlich sagt eine Stimme „So nun passt du auch von der Grösse her besser zu uns.“
fortsetzung folgt wenn noch intresse da ist..ich habe wie immer eine abscheulicue rechtschreibung sorry:)
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Kommentare
Debbie schrieb am 2006-05-29 13:36:41:
Vielen dank...bin echt froh um tipps:)
angelika schrieb am 2006-05-26 08:15:56:
Du solltest während den gesprächen, Eindrücke beschreiben! Naja, das war dumm formuliert! Gesichtsausdrücke, irgendwas was leben reinbringt. hmmmm. Wind, andere nachsätze (also nicht immer fragte, sagte, wisperte - lass deine Fantasy spielen ich komme auch immer auf die unmöglichsten sachen), Eindrücke, klang der Stimme (wenn sie sich verändert) sehen das leben reinkommt! Vom Inhalt her gefällt mir das mal gut aber du musst noch etwas an dir arbeiten in dieser HInsicht! Hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen,
lg
sternenkind
Natürlich freue ich mich auf eine Fortsetzung! (schreib mich bitte an wenn du sie reinstellst, sonst übersehe ich sie vielleicht!)
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