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Kategorien > Gedichte > Religion

Freiheit des Meeres

von Daniel Scharf

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Ich stehe hier im leeren Raum,
der wirkt auf mich wie schöner Traum
Ich gleite durch die Wolken wieder
Und schau auf unsere Erde nieder

Falle und falle, der Boden kommt näher
Und hoff’ ich verfehle die Wiesen, den Berg
Lande im Meer und senke den Kopf
Ist dies’ Freiheit? Ich armer Tropf!

Das Meer kann ich fühlen, bewege mich Frei
Geschieden von Luft, man hört keinen Schrei
Wo ist die Erde, die eben noch war
Ich fliege im Wasser, es ist mir egal!

Unglaublich weit, versinke im Blau
Nichts ist hier laut, doch Wellen sind rau
Sekunden lang Kopf unter sein
Das Wasser gehört mir allein!

Ist das Freiheit? Das frage ich dich
Das Wasser ist weg, erkennst du mich?
Die wahre Freiheit, die immer war
In Blut und Holz auf Golgatha…

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Kommentare

nureindaniel schrieb am 2006-11-26 01:25:40:
Liebe Vicky,
nein, sorry, ich bin nicht katholisch... ich wollte ich wäre konfessionslos geboren, tja evangelisch (endet ja auch mit -isch von daher...). Aber wie du weißt, hat jeder sein Kreuz zu tragen =) Ich teile viele Gedanken mit dir und glaube daran, es ist mehr, als das fühlen und sehen, eher kommt's dabei an auf's verstehen. Viele sind dabei sich in ihrem Leben zu verzetteln, doch was kann ich mehr als um Gnade zu betteln. Ach scheiß auf Poesie... sie schmückt nur das, was schwer ist zu sagen mit Blumen und gibt dem Mitteilen an die Welt einen melodischen Touch... also was soll's, wenn wir hier schon von der Wahrheit reden. Mehr möchte ich nicht, von der Wahrheit reden. Ob Glauben an Gott gut ist oder nicht. Kennst du diese Schokoladenpredigten in denen alles gut ist. "Das Leben ist kein Pony-Hof". Normalerweise müsste man jeden Menschen fragen der sich bekehren möchte, ob er sich das denn auch gut überlegt hätte. Es ist nicht alles einfach... Doch Glück kann ich für dich nicht definieren. Jeder müsste es selbst herausfinden. Alles was mir bleibt ist an Seinen Füßen zu hängen und die Wahrheit zu predigen. Ob in Prosa oder Poesie, denn ich bin ein Bettler... nicht mehr.
Vicky schrieb am 2006-11-25 05:15:24:
Kann das sein , dass Du katholisch bist? Ich glaube an Gott, Jesus ist mein Bruder, Maria nur eine Frau, Heilige sind Menschengewerk. Ich finde mich in vielen Religionen wieder, weil Gott mir sagt, dass das Freiheit ist. Ich solle Regeln halten, sie dienem dem Zwischenmenschlichen. Auch er findet nicht alle Gebote gut, auch das ist Menschenwerk.
Versuche Gott zu spüren! Nicht Religionen nachzueifern! Nicht diesem Lemmingsyndrom nacheifernd, egal, meinen eigenen Kopf nehm ich nicht dazu, zu hinterfragen. Du weißt doch, wer fragt, der bekommt auch Antworten. Man muss aufpassen, wenn man in der heutigen Zeit sagt, dass man mit Gott redet. Pastoren bekommen vor Freude gleich einen Heiligenschein, Bekannte legen einem besorgt die Hand auf die Stirn, Wissenschaftler haben gleich den Überwisungsschein für die Klapse in der Hand. Wer diesen Test Gott besteht, glaub mir, der braucht nie wieder einen Test in seinem Leben. Gott ist Fragen, Antworten, Freiheit, Liebe, Schutz, Wut , Ärger, Hilflosigkeit, Hoffnung, Glauben an alles was uns lieb ist, er ist ebenso Zweifel und gleichzeitig Zuversicht. Man muss sich Gott wie eine große Wundertüte vorstellen, man weiss nicht genau was drin ist, aber man hat was in der Hand, bzw. in der Seele. Er ist so tief in mir eigebrandt, ich bin an ihm gewachsen - es mag sich komisch anhören, aber er hat mich noch nie enttäuscht. Er war immer ehrlich mit mir und hat mich ganz vorsichtig dorthin gebracht, von wo ich immer ein Stück weiter konnte. Wie ein guter, nein, der beste Freund.( Ebony würde jetzt sagen:" Mir fehlt da was!"). Dem schließe ich mich an, sonst wär ich mit 16 wohl doch ins Kloster gegangen. Gott ist für mich keine Person, sondern die Stille, der Gesang, die Musik, die Natur,das was mich halt glücklich macht. Er antwortet mir trotzdem manchmal mit entschiedener Härte,sodass ich klein beigebe, er lässt mich aber genausogut Dinge tun, über die ich später den Kopf schüttel, aber froh bin sie doch durchgezogen zu haben. Schaut, ich bin frei, Ihr nicht. Ihr quält Euch so um Euer Tun. Warum? Weil Ihr Euch entschuldigt
Wenn Ihr böse sein wollt, seid böse, das ist Eure Freiheit, wenn es verkehrt war, folgt die Strafe auf dem Fuß, das ist seine Freiheit, man nennt es auch Schicksal. Es läuft schief, Ihr fühlt Euch ungerecht behandelt, irgendjemanden gibt es bestimmt zu hacken.. Ihr solltet Eure Freiheit in Eurem positiven Genius sehen und fühlen, dann seid Ihr frei. Ich fühle INtelligenz, Sehnsucht, Verbitterung, eine Seelennot aus Euch herausrufen. Es wird im Keim erstickt, der Knebel heißt Geld und Wohlstand und Gruppenzwang - so definiert Ihr Glück, hab ich recht? LG

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