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Kategorien > Gedicht > Liebesgedicht

Für Christian

von malli

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Mit diesen Zeilen kann ich’s besser sagen
Und so werde ich es wagen.

Kann ich wirklich noch mit dir leben?
Ich hab versucht dir alles zu geben.
Ich fühl’ mich nicht gut,
manchmal wertlos und klein,
will dich nicht stören und nervig sein.
Langeweile ist der Liebe Tod.
Die Entfernung war wohl ihr Brot.
Du hasst das Heute und weißt nichts von morgen
Und beide machen wir uns Sorgen,
dass der Unterschied die Gemeinsamkeit trennt
und man sich bald gar nicht mehr kennt.

Es ist wahr, Liebe ändert sich immerzu,
doch sind wir nicht immer noch Ich und Du?
Auch wir werden anders, das ist mir klar.
Doch unsre Liebe erschien mir stets wahr.

Ich habe mich sehr geborgen gefühlt,
war ich auch noch so aufgewühlt.
In schlimmen Zeiten, sie waren hart,
hast du mich vor dem Absturz bewahrt.
Und jetzt in den Guten, wo alles scheint leicht,
da denken wir plötzlich, dass es nicht reicht.

Wenn ich dich jetzt sehe, bin ich froh,
doch deine Kälte stört mich so.
Früher waren deine Blicke wärmer.
Jetzt sind Gesten und Worte ärmer.

Wenn du zu mir kommst, ist es ein Muss?
Genießt du immer noch jeden Kuss?
Nehm’ ich deine Hand, berühr ich dein Herz?
Ist unser Abschied stets ein Schmerz?
Scheint die Sonne, wenn ich bei dir bin?
Siehst du in uns noch einen Sinn?

Hast du in Gedanken das „Ja“ gesprochen,
ist unsre Liebe noch nicht gebrochen!

Wenn du jedoch „Nein“ sagst, so ist es gut.
Beende alles, fass den Mut.
Du denkst vielleicht, ich kette dich an mich;
Hast du Angst, so trenne dich!
Dann sieht dein Leben anders aus
Und du kannst in die Welt hinaus!
Doch bin ich dann für immer weg!
Nur einmal gab es ein Come-Back.
Eine Chance gab es nach zwei Jahren,
sag mir, ob sie sinnlos waren.
Noch will ich nicht sagen: Ich hab’ mich geirrt!
Doch bin ich nach einem Jahr verwirrt.
Über Hochzeit sprachen wir sogar schon,
ja es klingt wie blanker Hohn.
Die Tränen unterdrück ich jeden Tag,
weil ich die Sorgen mit mir trag.
Überdenke alles ganz genau,
ob ich mit dir in die Zukunft schau.
Deine Antwort soll ehrlich sein,
ich ertrage auch dein „Nein“.

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