Furchtlos
von
Audrey-Moondance
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Im Bett dort schläft ein kleines Kind
und draußen tobt ein starker Wind
Der Donner grollt am Himmelszelt,
dunkel ist die ganze Welt
Aus der Schwärze fallen Blitze,
die Luft pfeift durch die Fensterritze
Das Kind im Bett liegt friedlich dar,
ahnt nichts von der nahen Gefahr
An der Wand erscheint ein Schatten,
kriecht runter, zu den Bodenplatten
Das Wesen richtet sich empor,
es steht vorm Bett und beugt sich vor
Das Kind erwacht und blinzelt noch,
sieht den Geist, der zu ihm kroch
Es greift nach ihm und Lächelt nur,
von Angst nicht die geringste Spur
Das Wesen weicht erschreckt zurück,
Erstaunen steht in seinem Blick
Das Kind steht auf, will es umarmen-
dies sprengt des Wesens schwarzen Rahmen
Der Geist beginnt sofort zu bleichen,
er wendet sich, um zu entweichen
Schwebt so schnell er kann hinfort
An einen andren, finstren Ort
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