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Kategorien > Love Story΄s > Begegnungen

Fynn-Kapitel 4

von Yve

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Okay.. erstmal vorweg.. ^^ es tut mir wirklich leid wegen den vertauschten Titeln, dass war nicht geplant, das hier ist jetzt wirklich die Fortsetzung von "Fynn"
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Langsam schlenderten sie auf dem Kopfsteinpflaster entlang. Ab und zu blieb Anna vor einem Schaufenster stehen und sah sich etwas darin an. Sie deutete mit ihrem Zeigefinger auf ein Kleid, dass ausgestellt wurde.
,,Guck mal, ist das nicht schön?“
Prüfend sah sie zu ihm hoch.
,,Ja, das finde ich auch.“
Er lächelte ihr zu.
Langsam bekam Anna Hunger.
,,Könnten wir in irgend einen Imbiss gehen? Ich hab Hunger.“
Anna sah ihm wie ein kleines Mädchen, dass mal dringend die Toilette benutzen musste ins Gesicht.
,,Meinetwegen.“
Irgendwann nach diversen Geschäften, kam ein Stehimbiss in Sicht. Anna deutete auf den kleinen Laden.
,,Was hältst du davon?“
Skeptisch und irgendwie angewidert sah er erst den Imbiss an und dann wieder Anna.
,,Also, da können wir ja gleich aus einer Mülltonne essen.“
Vorwurfsvoll fixierte sie ihn.
,,Man kann ja nicht immer in einem 5 Sterne Restaurant essen.“
,,Was kann ich dafür, wenn du nichts anderes kennst?“
,,Wenn dir das Lokal nicht gefällt, dann such du doch eins aus.“
Ernst schweifte er mit seinem Blick über die Straße, bis er ein Restaurant ins Auge gefasst hatte, das sich 15 Meter entfernt befand. Es war kein Kunststück für ihn, den Laden klar und deutlich zu erfassen.
,,Komm mit.“
Schweigend lief sie hinter ihm her. Ihre Augen fixierten ihn noch immer, so als wollten sie Löcher in seinen Kopf brennen.
,,Das nenne ich ein Restaurant.“
Stolz wies er auf ein Restaurant, das ziemlich teuer aussah.
,,Na gut, wir gehen da essen, wenn du bezahlst.“
Na wie passt dir das?
Verschmitzt lächelte sie ihm zu. Er sah nicht mehr so stolz aus. Gleich würde er sich bereit erklären zurück zu laufen.
,,Na gut“. Erwiderte er kühl.
Jetzt stand Anna der Mund offen. Das war doch nicht sein Ernst?
,,Bist du denn verrückt? Das Ding ist bestimmt ziemlich teuer.“
,,lass das mal meine Sorge sein.“
Selbstbewusst schritt er vor ihr in das Restaurant, Anna sah verschämt zu Boden, gelegentlich stolperte sie über ein Stuhlbein. Dann endlich hielt er an einem Tisch für zwei Personen.
,,setz dich.“
Er wies, nachdem er sich gesetzt hatte, auf den anderen Stuhl. Anna fühlte sich ganz und gar nicht wohl in ihrer Haut. Sie sah ihm kein einziges Mal ins Gesicht.
,,na los, such dir was zu essen aus.“
Fynn hatte bereits eine Karte in der Hand und ging die Reihen durch. Anna nahm sich die andere Karte und entschied sich für das am billigsten scheinenden Gericht, Spaghetti und eine Cola. Als der Kellner kam, zündete er zu aller erst, die Kerze in der Mitte des Tisches an. Es dämmerte draußen und in dem Lokal wurden jetzt überall die Kerzen angezündet. Hatten die denn hier überhaupt keine Lampen?

Da lud man sie schon in ein teures lokal ein und sie bestellte das Billigste auf der Karte. Er konnte sie nicht verstehen. Während sie auf das Essen warteten, musterte er sie etwas genauer. Er hatte sich nicht getäuscht. Eigentlich war sie wirklich hübsch. Ihre grünen Augen fingen das Kerzenlicht auf und leuchteten dadurch nur noch mehr. Ihre Wangen hatten eine natürliche Röte. Einzelne Haarsträhnen fielen ihr ins Gesicht und ihre vollen Lippen waren leicht geöffnet. Plötzlich wandte sie den Blick von einem der Bilder ab und sah ihm ins Gesicht, wieder durchströmte ihn dieses seltsame Gefühl. Sie lächelte, es sah so schön aus, wenn sie lächelte. Fynn lächelte zurück.
,,Wie alt bist du eigentlich Anna?“
,,16.“
16 also, er war in Menschenjahren gerechnet 3 Jahre älter. Er hatte den Blick anscheinend noch nicht abgewandt, denn Anna sprach ihn darauf an.
,,Was ist?“
,,Nichts, nichts.“
Sie hatte ihn ertappt. Nun keimte in Fynn wieder die Wut auf. Er mochte sie, ja das musste er zugeben, aber er war nicht in sie verliebt, ganz ausgeschlossen. Schließlich kam das essen, samt Getränken. Schweigend saßen sie sich gegenüber.

Anna aß schweigend ihre Nudeln. Ob er sie immer noch beobachtete? Vorsichtig sah sie zu ihm hinüber. Seine blonden Haare, waren in das Licht der Kerze getaucht, sie schimmerten wie Gold. Eigentlich sah er gar nicht mal so schlecht aus. Warum war ihr das nicht schon früher aufgefallen? Sie war so verhasst gewesen, sie hatte eigentlich gar nicht auf ihn geachtet. Er war bestimmt einen Kopf größer, als sie und erst jetzt fielen ihr, seine breiten Schultern auf. Wie er wohl unter dem Hemd aussah? Geschockt kniff sie die Augen zusammen. So etwas konnte sie doch nicht über ihn denken. Nachdem sie fertig gegessen hatten, verfielen sie komischerweise in ein Gespräch. Und sie konnte merkwürdigerweise mit ihm lachen und er konnte zu ihrer Überraschung auch lachen. Irgendwann sah Fynn auf seine Armbanduhr. Er musste zweimal drauf gucken. Es war bereits fast 11 Uhr. Verzweifelt sah er Anna an.
,,Was ist denn los? Wie spät ist es?“
,,Soll ich lügen oder die Wahrheit sagen?“
,,Lüg mich an.“
,,Wir haben noch sehr viel Zeit.“
Anna schluckte.
,,und jetzt die Wahrheit.
,,Es ist schon fast 11.“
Anna sprang vom Stuhl.
,,Ich muss sofort nach Hause, los geh bezahlen.“
--,,Ja geh du doch schon mal vor, ich komme dann nach.“
Anna nickte. Sie hatte es ziemlich eilig. Es war bereits ziemlich dunkel, was ja auch logisch war, es war fast 11. Sie wartete nicht auf Fynn und rannte sofort in die Richtung des Parkplatzes. Die Straßenlaternen beleuchteten die Straße vor ihren Füßen, das war auch gut so, sonst wäre sie bestimmt hingefallen. Es hatte geregnet und es war ziemlich kalt. Anna fröstelte es. Ihr Atem wurde immer lauter, lange konnte sie nicht mehr so laufen. Sie musste eine Pause machen. Ihre Hände auf die Knie stützend, stand sie da und keuchte. Fynn war ihr bereits gefolgt, sofort blieb er bei ihr stehen.
,,Was ist? Kannst du nicht mehr?“
Anna schüttelte, völlig außer Atem den Kopf. Fynn schien gar nicht außer Atem zu sein.
,,Es…es …ist jetzt sowieso…egal…ich komme ohnehin…zu spät.“
Fynn nickte. Langsam gingen sie nebeneinander her, bis sie das Auto schließlich erreicht hatten. Fynn fuhr ziemlich schnell, vielleicht ein bisschen zu schnell.
Anna blieb unschlüssig vor ihrem Haus stehen.
,,was ist denn?“
,,Ich bereite mich nur auf den Ärger, der mir bevorsteht vor.“
,,kann nicht so schlimm werden, komm, ich bin ja auch noch da, du bist nicht allein.“
Zögernd ging sie zu Fynn und blieb neben ihm stehen. Fynn betätigte die Klingel.
Die Tür wurde sofort aufgerissen und da stand ihr Vater.
,,Ihr seit viel zu spät!!“
Ihre Mutter stand neben ihrem Mann und schien das nicht so eng zu sehen.
,,Beruhig dich Liebling.“
,,Das kannst du vergessen!! Los hol das Gewehr!“
,,das werde ich sicherlich nicht.“
,,dann hole ich es eben.“
Während ihr Vater ins Haus verschwand, bat Annas Mutter die beiden freundlich herein.
,,Wollt ihr eine Tasse

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Kommentare

Melchen schrieb am 2008-01-05 22:13:19:
ich mag deine geschichte auch sehr gerne und freue mich auch schon auf die fortsetzug, nur für mich fehlt ein stück in der reihe und ich würde mich freun wenn man mir sagen könnte, wie die andere geschichte oder das andere kapitel heist. Danke!^^

LG Melchen
steff schrieb am 2007-12-20 18:58:52:
booooah schreib schnell weiter bitte

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