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Kategorien > Love Story´s > Begegnungen

Fynn 13

von Yve

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Anna fühlte sich ein bisschen verwirrt nach diesem Kuss. Sie wollte nur weg von Fynn. An einer Tür, die vermutlich in den Keller folgte blieb sie stehen. Was John und Fynn wohl in ihrem Keller versteckten? Neugierig öffnete sie die knarrende Tür und trat die in Dunkelheit getauchten Treppen hinab. War hier nirgends ein Lichtschalter? Tastend suchte Anna die Wand ab und fand schließlich etwas, auf das sie draufdrückte. Und siehe da es ward Licht. Zufrieden ging sie weiter. Sah aus wie ein ganz normaler Keller. Dunkel, ein wenig modrig, aber überraschend sauber. Anna stellte bald fest, dass sämtliche Türen verschlossen waren. Das war ja langweilig, dachte sie enttäuscht. Doch dann bemerkte sie eine weitere Tür, die sie glaubte noch nicht geöffnet zu haben. Also schritt sie darauf zu und drückte auch diese Klinke hinab. Und sie war tatsächlich offen. Neugierig ging sie in den extra abgedunkelten Raum. Anna konnte rein gar nichts erkennen und stieß gegen etwas Hartes. Bei genauerem Betasten, musste es so was wie ein Bett sein. Vorsichtig ging sie um das Bett herum und taste vorsichtig weiter. Sie stellte fest, dass eine Person in dem Bett lag. Sie konnte aber keine Atemgeräusche wahrnehmen und auch der Körper schien ganz kalt zu sein. Erschrocken zog sie ihre Hände zurück. Als sie einen Schritt rückwärts ging, stieß sie gegen etwas und es fiel etwas scheppernd zu Boden und machte einen furchtbaren Krach. Anna hatte sich erschrocken und einen kurzen Schrei ausgestoßen, als plötzlich eine kalte Hand sich um ihr Handgelenk schloss, Anna schrie noch mehr. Plötzlich war Licht im Zimmer und Anna erblickte mit weit aufgerissenen Augen John, der lächelnd und verschlafen vor ihr stand und ihr Handgelenk um griffen hatte. In der Tür stand Fynn, der den Lichtschalter angemacht hatte. John ließ Anna los und setzte sich auf sein Bett, wobei er gleich das Kissen aufschüttelte.
„Hört mal ihr beiden. Ich kann nicht schlafen, wenn ihr mich die ganze Zeit belästigt.“
Er setzte einen vorwurfsvollen Blick auf, lächelte danach aber wieder.
„Aber das erschrockene Gesicht von Anna zu sehen, war es wert einmal kurz aufzuwachen…“
John konnte sich nun kaum halten vor lachen.
„Sie dachte bestimmt hier liegt ein Toter.“
John wischte sich lachend über das Gesicht.
„Ihr macht mich beide irgendwie richtig fertig.“
„John? Du bist tot, also konnte Anna sich ja nicht großartig getäuscht haben, als sie dachte hier liegt eine Leiche.“
„Das stimmt allerdings, aber ich bin immer noch müde, also schnapp dir deine Freundin und zack, zack weiter turteln. Aber oben, nicht hier bei mir.“
„Ich bin nicht seine Freundin!“
„Ach, nein?“
John zog eine Augenbraue skeptisch in die Höhe.
„Na ja, wie schon gesagt ich will jetzt schlafen.“
Fynn nahm die wütende Anna bei der Hand, knipste das Licht wieder aus und nahm sie wieder mit nach oben.
„Der kann doch nicht im ernst behaupten, dass wir zusammen sind!“
Fynn lächelte.
„Reg dich nicht darüber auf.“
„Tu ich aber! Lass mich los!“
Energisch entriss Anna ihre Hand Fynn.
„Ich werde jetzt darunter gehen und John die Meinung sagen!“
„Lass ihn schlafen Anna. Du kannst ihn immer noch nach Sonnenuntergang meucheln.“
Eingeschnappt schritt sie an Fynn vorbei zurück in die Küche, wo sie sich wieder auf den Stuhl setzte.
„Was hast du eigentlich da unten im Keller gemacht?“
Anna sah verlegen auf den Tisch.
„Nun ja…“
„Ja?“
„Ich war neugierig und ich wollte wissen was ihr da unten liegen habt.“
„Das Einzige was da unten liegt ist John.“
„Ja, das habe ich auch festgestellt.“
Anna lächelte.
„Ich dachte wirklich erst, da unten würde eine Leiche liegen.“
„So was lagern wir nicht unten im Keller, obwohl, John liegt ja auch da unten.“

Anna hatte diese Nacht keinen furchtbaren Albtraum, was sie wirklich als sehr beruhigend empfand. Sie wusste, dass John über sie wachte und auch das war eine ungemeine Beruhigung. Am nächsten Morgen, ging Anna wieder den gewohnten Schulweg, an Fynn und Johns Haus vorbei. Die erste Stunde verlief reibungslos, auch wenn Anna sich sichtlich unwohl in der Gegenwart von Gwen fühlte. Diese schien sie ständig zu beobachten. Jedes Mal, wenn Anna zu ihr hinüber blickte, erntete sie einen bösen, giftigen Blick. Dabei kannte sie dieses merkwürdige Mädchen überhaupt nicht. Jedes Mal, wenn Gwen sie so feindselig ansah, machte Anna sich Vorwürfe. Sie wusste nicht warum, aber ständig suchte sie einen Fehler an sich selbst, dabei wusste sie dass es nicht an ihr lag.
In der Pause, war sie eine der ersten, die aus dem Klassenzimmer stürmten. Sie ertrug diese Blicke einfach nicht. Auch wenn sie Gwen nicht ansah, spürte sie ihre stechenden Blicke in ihrem Rücken.
„Was ist denn los? Du wirkst so aufgewühlt.“
Sisilia hatte sich zu Anna gestellt.
„Es ist diese Gwen. Ich glaube sie hasst mich. Ihre Blicke jedenfalls geben mir das deutlich zu verstehen.“
Sisilia sah sie amüsiert an.
„Sie kennt dich doch überhaupt nicht und na und? Wenn schon, Anna. Diese Gwen ist ein ganz eingebildetes Früchtchen.“
Aufmunternd lächelte Sisilia ihrer besten Freundin zu.
„Es lässt mir aber keine Ruhe.“
„Dann werden wir halt mit ihr sprechen.“
Sisilia war schon im Inbegriff loszustürmen. Anna jedoch hielt sie mit einer Handbewegung auf.
„Ich weiß nicht, ich hab irgendwie Angst vor ihr.“
„Warum Anna?“
Sisilia stützte ihre Hände in die Hüften und sah ihre Freundin ernst an.
„Warum hast du Angst vor ihr? Du hast doch gar keinen Grund dafür. Sie ist schließlich auch nur ein Mensch. Und mit Menschen kann man über seine Probleme reden und das musst du sogar, wenn du dich von ihr bedroht fühlst. Also?“
Sisilia bot Anna einen Arm an, in dem sie sich einharken sollte und Anna tat es auch, nach einer weiteren kleinen Denkpause. Sisilia zog Anna zu einem Tisch in der Kantine, an dem Gwen an einem Tisch saß, ein Buch vor der Nase hatte, aber nichts aß. Sisilia schnappte sich einen Stuhl und setzte sich zu Gwen an den Tisch. Diese schien die beiden gar nicht zu beachten. Anna stand schüchtern vor dem Tisch und rieb sich verlegen über einen ihrer Arme.
„Gwen?“
Gwen blickte von ihrem Buch auf und sah Sisilia mit ihrem selbstbewussten, kühlen Blick an.
„Ja?“
Gwens Stimme war sehr beherrscht und sicher. Sie war zwar sehr mädchenhaft, klar und zart, aber schien Eiszapfen bei jedem Wort um sich zu schießen.
„Los Anna rede mit ihr darüber.“
Nun setzte Anna sich ebenfalls an den Tisch, gegenüber von Gwen.
„Über was willst du denn mit mir sprechen?“
Der sarkastische und herablassende Tonfall, machten es Anna nicht einfacher ihre Meinung zu vertreten.
„Es geht darum, also ich glaube… du kannst mich nicht leiden, du siehst mich immer so böse an und nun ja.“
Gwen schlug ihr Buch zu.
„Warum sollte ich dich nicht leiden können, ich kenne dich doch überhaupt nicht oder?“
Eine merkwürdige Regung machte sich in Gwens Iris bemerkbar. Anna hatte plötzlich furchtbare Angst. War diese Gwen überhaupt ein Mensch? Kurz schloss Anna ihre Augen und öffnete sie dann wieder.

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Kommentare

anna schrieb am 2008-06-13 17:27:11:
du musst endlich weiterschreiben sonst dreh ich durch!!!
lovely.writer.girl schrieb am 2008-06-12 20:35:38:
weiiiiiiiiiiiiitttttttteeeeeerrrr!!
ich hab jetzt alle teile nacheinander gelesen und ich will unbedingt wissen wie es weiter geht!! please lass uns nicht allzu lange warten!!
hannah-victoria schrieb am 2008-06-12 19:41:16:
mal wieder richtig schön geschrieben aber ich finde das es bisi kurz geratten ist....sorryyyy xD
aber mach so weiter
ganz ganz liebe grüße hannah
!!! schrieb am 2008-06-12 18:48:35:
SCHÖN!!! wann schreibst du weita? :)
lg
andrea schrieb am 2008-06-12 17:19:18:
bitte schreib weiter.!!!!!
lg andrea

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