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Kategorien > Love Story´s > Außergewöhnliches

Fynn 17

von Yve

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John sah seinen Freund völlig fassungslos an.
„Das ist doch nicht dein Ernst, oder? Hast jetzt völlig den Verstand verloren?!“, brachte John verständnislos hervor. Fynn stürmte an John vorbei hinauf in sein Zimmer, dort packte er wahllos irgendwelche Sachen zusammen. John folgte ihm.
„Wenn wir allein verschwinden ohne Anna, dann wird Gwen uns sicher folgen ohne ihr etwas anzutun! Willst du auch noch die Polizei auf dem Hals haben wegen Entführung?!“, fragte John aufgebracht, wobei er immer darauf achtete nicht in die Sonne zu treten, die in das Zimmer schien. Fynn hörte für einen Moment auf mit Packen und sah John an.
„Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, dass Gwen sie in Ruhe lassen würde, oder? Sie würde sie mit Sicherheit entführen und als Druckmittel benutzen und dann wäre Anna so gut wie Tod, also erzähl mir nichts von alleine verschwinden!“, schrie Fynn wütend John entgegen. Eigentlich hatte er nicht in Rage geraten wollen, aber Anna bedeutete ihm mittlerweile zu viel und er konnte sie nicht zurücklassen. Fynn packte weiter. John blieb noch einige Minuten an Ort und Stelle stehen, bis er den Raum schließlich schweigend verließ.
Anna saß auf ihrem Platz und zog unaufhörlich Kreise auf ihrem Block. Sie war völlig in Gedanken versunken, als ihr Erdkundelehrer sie aufrief.
„Anna? Weißt du die Antwort auf die Frage?“
Anna sah augenblicklich nach oben und ließ ihren Stift fallen.
„Ich…ich hab nicht aufgepasst, entschuldigen sie bitte“, brachte sie gerade noch hervor.
„Ja, das habe ich schon bemerkt.“
Anna ließen die Gedanken an Gwen einfach nicht los und sie konnte sich einfach nicht auf den Unterricht konzentrieren, versuchte es jedoch trotzdem. Irgendwann war die Stunde und somit auch der Schultag zu ende. Gestresst packte Anna ihre Sachen zusammen und verließ mit schnellen Schritten, ohne auf Sisilia zu warten den Raum und schließlich das Schulgebäude. Sie hatte es so eilig, dass sie mitten in Fynn hinein rannte, der auf sie zugestürmt war.
„Was machst du denn hier?“, fragte Anna ihn sichtlich überrascht.
Fynn wirkte ziemlich aufgekratzt.
„Ich habe keine Zeit für große Erklärungen. Du musst auf der Stelle ins Auto einsteigen! Bitte Anna frag nicht nach, sondern tu es einfach!“
Fynn wusste, dass Anna nicht ohne eine Erklärung mitkommen würde, aber er musste versuchen sie dazu zu bewegen.
„Was ist denn passiert?“
„Das kann ich dir jetzt nicht sagen, aber…“
Geschockt sah Fynn zum Schuleingang. Dort stand sie Gwen und sie kam mit zielstrebigen Schritten auf ihn und Anna zu. Er musste sie sofort hier wegbringen.
„Aber?“
Anna folgte seinem Blick und war auf einmal wie angewurzelt.
„Ich komme mit.“
Anna ging eilig zum Wagen und stieg ein. Fynn folgte ihr angespannt. Er spürte Gwens Blick in seinem Rücken. Was wäre, wenn sie die Anwesenheit von anderen Menschen ignorierte und plötzlich wie aus dem Nichts vor ihm stand und ihn angriff?
„Fynn! Warte!“, ertönte es plötzlich hinter ihm. Ihre Stimme klang wie die eines Engels, aber das war sie nicht. Sie war grausamer als es ein Dämon jemals sein konnte. Er ignorierte sie und stieg schließlich ins Auto ein. Merkwürdigerweise zögerte Fynn einige Sekunden und sah wieder zu Gwen. Sie lächelte ihn an.
>Du brauchst mich< ertönte es in seinem Kopf.
Fynn fuhr schließlich los. Er fuhr und fuhr und als sie die Stadt verließen, protestierte Anna schließlich.
„Wo bringst du mich hin?! Halt an!“
„Ich bringe dich hier weg.“
Fynn fuhr einfach weiter und achtete nicht auf Annas Proteste. Als sie ihm ins Lenkrad greifen wollte, griff er blitzschnell nach ihren Handgelenke und hielt sie fest.
„Willst du das wir einen Unfall verursachen?!“, fuhr er sie von der Seite an.
„Nein! Aber ich will wissen wo du mit mir hinfährst!“
„Das wirst du schon sehen, wenn wir da sind!“
Fynn sah stur geradeaus und konzentrierte sich auf die Straße. Schließlich ließ er Annas Hände los, blickte kurz zu ihr und konzentrierte sich abermals auf die Straße.
„Werden wir vor acht zu Hause sein? Sonst bringen meine Eltern mich um“, erwiderte Anna so ganz nebenbei.
„Wir kommen nicht wieder, Anna.“
Geschockt sah Anna Fynn an.
„Bist du völlig durchgeknallt?“
Fynn lächelte sie an.
„Irgendwie schon ja.“
„Du bringst mich auf der Stelle zurück! Hast du verstanden? Sonst ruf ich die Polizei.“
Als Beweis zeigte sie ihm ihr Handy. Fynn fing an zu lachen. Auf einmal war Annas Handy in seiner Hand. Fassungslos blickte sie auf ihre leere Handfläche. Fynn betrachtete das Handy und warf es schließlich aus dem Fenster.
„Bist du verrückt! Weißt du wie lange ich auf das Ding sparen musste!“
„Sei einfach still, dann muss ich dich nicht knebeln.“
Betrübt sah Anna auf ihre Füße. Eine ganze Weile schwiegen die beiden sich an.
„Wo ist John eigentlich?“
„Wo soll er schon sein? Es ist hell! Die Sonne scheint!“
„Du hast ihn allen Ernstes im Keller gelassen?“
Fynn lachte abermals und konnte sich kaum mehr einkriegen.
„Unsinn! Er ist hinten im Kofferraum!“
Anna sah ihn noch entsetzter an.
„Er ist im Kofferraum? Du hast ihm im Kofferraum untergebracht?“
Fynn zuckte mit den Schultern.
„Weißt du, ich wollte nicht so viel Geld für Tonnen von Sonnencreme mit Sonnenschutzfaktor 40 ausgeben.“
Jetzt lachte auch Anna.
„Ihr seit völlig verrückt. Man wird mich als vermisst melden.“
„Ich weiß, aber man wird dich nicht finden!“
Anna wollte wirklich wissen, wo Fynn sie hin brachte. Sie fuhren bereits seit einigen Stunden und es dämmerte schon.
„Willst du ans andere Ende der Welt?“
„Vielleicht.“
Irgendwann fuhren sie in eine Ortschaft. Ein kleines Kuhdorf. Vor einer kleinen Pension hielt Fynn den Wagen.
„Hier verbringen wir die Nacht und morgen fahren wir weiter. John wird reinkommen, wenn die Sonne vollends verschwunden ist.“
Anna stieg aus und streckte ihre Arme und Beine. Sie war total steif von der langen Fahrt. Müde gähnte sie. Fynn lud derweil das Gepäck aus.
„Ach, ihr habt Gepäck, aber ich hab nur meine Schulsachen!“
Fynn lächelte und wies auf einen Koffer, der Anna allzu bekannt vorkam.
„Du bist bei mir eingestiegen?“, fragte sie ihn entrüstet.
„So kann man das nicht nennen.“
Fynn bezahlte ein Zimmer für eine Nacht und brachte schließlich das Gepäck nach oben. Die rundliche Frau, die wahrscheinlich sogar mit einer Zigarette im Mund schlief. Beäugte die beiden jungen Leute skeptisch. Das Zimmer war klein und es hatte ein Doppelbett.
„Wo willst du denn schlafen Fynn?“, fragte Anna interessiert.
„Wo schläft man schon? Natürlich im Bett!“
„Da schlaf ich schon!“
„Dann schlafen wir eben beide im Bett“, erwiderte Fynn mit weicher Stimme.
Sprachlos sah Anna Fynn an.
„Das wüsste ich aber.“
Anna sah sich ihr Gepäck an und fand auch Unterwäsche darunter.
„Du hast im meiner Unterwäsche rum gewühlt“, stellte sie fest.
Fynn nickte und holte neue Boxershorts hervor.
„Ich geh duschen.“
„Mach das…“
Anna ließ sich aufs Bett fallen. Schon bald waren die Duschgeräusche zu hören. Was tat Fynn nur? Was hatte das alles zu bedeuten? Es

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Kommentare

jenny schrieb am 2008-09-22 17:01:20:
mehr mehr mehr bitte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
jenny schrieb am 2008-09-22 16:58:56:
mehr mehr mehr bitte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Nina schrieb am 2008-08-29 22:35:20:
Hey, Wieder mal super geschrieben :D Find ich echt klasse.
Bitte ganz schnell weiter schreiben :D Liebe Grüße..
andrea schrieb am 2008-08-24 18:50:42:
oh mein gott!!!!
bitte schreib weiter.

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