Fynn 21
von
Yve
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Man hatte John übel zugerichtet, seine Wunden verheilten bereits, aber sie hatten sich große Mühe gegeben , dass es nicht zu schnell geschah.
"Herein", die dunkle, sanfte Stimme drang durch die Tür.
John drückte die Tür auf und stolperte unbeholfen herein.
"Mein König", vorsichtig verbeugte er sich.
Antoine, der an einem Schreibtisch saß, sprang erschrocken auf. John musste lächeln. Fynn wurde diesem Mann von Tag zu Tag ähnlicher. Das blonde Haar, einfach alles.
"Was ist geschehen?", fragte Antoine entsetzt.
John atmete tief ein.
"Die Rebellen haben Fynn, Euren Sohn und sie werden ihn dazu benutzen, um Euch endgültig zu stürzen", flüsterte John.
Antoine war deutlich der Zorn anzusehen, der nun in ihm zu wachsen schien. Er kam mit zügigen Schritten auf John zu und packte ihn an den Schultern.
"Sag mir wie das passieren konnte! Du hattest mir versichert, dass Fynn in Sicherheit ist!", aufgebracht wirbelte Antoine herum und schlug mit voller Kraft auf seinen Schreibtisch, der unter der Kraft zerbarst. John schwieg, er hatte versagt und seinen König enttäuscht.
"Da war dieses Mädchen . Fynn verliebte sich in sie und sie wies ihn zunächst zurück und er wurde darüber so unendlich wütend, dass er durch die Stadt streifte und Vampire umbrachte. Er trank ihr Blut und was darauf geschah könnt Ihr Euch ja denken", schloss John seine kurze Ausführung.
Antoine konnte es sich sehr gut denken.
"Er hat sich verwandelt und die ALben angelockt", folgerte der König.
John nickte.
"Wo ist das Mädchen jetzt?"
John schwieg abermals. Das schlechte Gewissen schien ihn von innen heraus aufzufressen. er hatte das hilflose Mädchen im Stich gelassen, weil er feige gewesen war. Aber was hätte er gegen die ganzen anderen Vampire und Gwen ausrichten sollen? Er hätte mit Anna im Wald zurückbleiben sollen, dann würde sie sicherlich noch leben.
"Sie ist tot", erwiderte er traurig.
Es waren einige Tage vergangen, seit sie John als Boten fort geschickt hatten. Fynn bereitete sich bereits seit Tagen auf den Angriff vor. Täglich wurde ihm Blut gebracht, von wem oder was dieses stammte wurde ihm jedoch nciht erzählt. Er fühlte sich so unendlich machtlos. Er konnte nichts machen, sie haten Anna und sobald er etwas tun würde, was sie verärgerte, würden sie sie töten und dann hätte er alles verloren. Der Gedanke an Anna ließ ihn das Monster in ihm unterdrücken. In der Nacht kam Gwen ihn besuchen, bewaffnet bis an die Zähne stand sie vor ihm.
"Es ist so weit Fynn", sagte sie lächelnd und gab ihm einen Behälter in die Hand.
"Was ist das?", fragte er misstrauisch.
"Das ist Vampir- und Albenblut. Du trinkst es sobald du die Halle betreten hast."
Fynn nickte.
Antoine saß auf seinem Stuhl inmitten der Ratsmitglieder und den anderen Oberhäuptern.
"Wir müssen ihn töten, wenn er hier einfällt! Das ist unausweichlich", wurde ihm von einem seiner treusten Berater geraten. Seinen eigenen Sohn umbringen? Ob er das wirklich schaffte?
John stand neben ihm und legte ihm aufmunternd eine Hand auf die Schulter.
"Wir werden das schon irgendwie schaffen, Antoine", versuchte er den König zu ermutigen.
Antoine war sich da nicht so sicher, er konnte nur abwarten und hoffen. Wie hatte es nur so weit kommen können? Es hatte doch alles so harmlos angefangen. Antoine massierte seine Schläfen und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen. Er hätte seinen Sohn niemals wegschicken dürfen, er hätte ihn bei sich, in seiner Nähe lassen sollen. Viele Vampire wären davon sicherlich nicht begeistert gewesen, aber dann wären sie nicht in so einer ausweglosen Lage.
Es war unheimlich still im Raum, wie in einer Gruft. Niemand sagte etwas. Es mussten Vorbereitungen getroffen werde für den Angriff, der sicherlich bald starten würde. Antoine erhob sich schließlich, er straffte seine Schultern und verkündete seine Entscheidung. Es fiel ihm wirklich nciht leicht, aber er konnte nicht einzig und allein an sich selbst denken, diese Ehre war ihm abhanden gekommen, als er zum König ernannt worden war.
"Die stärksten unter euch bleiben mit mir hier, der Rest sorgt dafür, dass alle anderen so schnell wie möglich hier wegkommen und die Verstecke nördlich unseres Reiches aufsuchen. Wir werden versuchen Fynn und die Rebellen aufzuhalten", schloss er schließlich seine Rede und wandte sich ab. Keiner gab Wiederworte von sich, alle folgten dem befehl. Hektisch verließen viele der Ratsmitglieder den Raum und verschwanden. Es dauerte eine Weile, dann war es wieder totenstill. John war immer noch zu gegen, er fühlte sich schuldig.
"Es ist ganz still, John", flüsterte Antoine. "Die Stille bevor der Sturm losbricht. Er wird mich töten, John, ich verüble es ihm nicht", verbittert schritt der König auf seinen Thron zu und setzte sich.
"Wir werden verhindern, dass er Euch tötet!", John war voller Hoffnung. er setzte auf die Freundschaft von Fynn und seinen Verstand, war sich aber nicht ganz sicher, ob er sich tatsächlich darauf verlassen konnte.
Stunden verstrichen und noch immer war nichts geschehen. Ungeduld machte sich unter den kampfbereiten Kriegern breit. Alle Blicke waren nervös auf die große Tür des Thronsaals gerichtet. Und dann geschah es. Die Tür sprang krachend aus ihren Angeln und dort stand eine Kreatur, die nichts mehr mit dem Fynn gemeinsam hatte. Hinter ihm hatten sich ein gutes Dutzend Vampire versammelt. Der Menge nach zu urteilen, verließen sie sich ganz auf Fynn, der blutrünstig die langen, spitzen Zähne fletschte.
"Was haben die ihm bloß gegeben?", geschockt starrte John zu der geöffneten Tür.
"Alben- und Vampirblut", erwiderte der König. "Lasst die Spiele beginnen."
Anna un der Alb hatten schon bald den Hauptsitz der Vampire erreicht. Ein riesiges Anwesen, welches komplett umzäunt war, die Betonung lag auf war, denn irgendetwas hatte sich gnadenlos einen Weg hindurch geschlagen. Überall lagen Leichen. Der Geruch von Blut stach Anna schmerzhaft in der Nase.
"Wir müssen uns beeilen, wenn du das Schlimmste abwenden willst. Ich sage dir jedoch gleich, wenn deine Behauptungen sich als Lüge entpuppen, kannst du dich gleich wieder von deiner Unsterblichkeit verabschieden", flüsterte der Alb kalt und bewegte sich bereits auf den eigentlichen Eingang zu. Anna griff sich reflexartig an den Hals, die Verwandlung war schmerzhaft gewesen und sie wäre lieber ein Mensch geblieben, doch es ging einfach nicht. Ängstlich folgte sie ihrem für kurze Zeit Verbündetem. Als sie das Haus betraten, hörte man bereits die Kampfgeräusche. Schreie, Schüsse und ein unheimliche, hohes, schmerzhaftes Geräusch.
"Wo kommen die Geräusche her?"
"Konzentriere dich auf deine Sinne", rief der Alb Anna ins Gedächtnis.
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Kommentare
gLaMmY schrieb am 2009-08-18 18:43:05:
weiter ????????!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Phoebe schrieb am 2009-07-17 14:02:04:
hey...!
normalerweise schreibe ich immer erst am ende einer story kommis...
aber du schreibst einfach nicht weiter!
nr 21 kam schon so spät, brrauch nicht mehr so lange ok???
deine story ist nämlich ziemlich gut!
lg Phoebe
anna k schrieb am 2009-06-26 00:48:09:
hey coolssss das du weiter geschrieben hast
hoffentlich dauerts nicht so lange bis der nächste teil fertig ist^^
lg
anna
anna k schrieb am 2009-06-26 00:47:02:
hey
cool das du weiter geschrieben hast
hoffe das der nächste teil nicht so lange auf sich warten lässt^^
lg anna♥
anna k schrieb am 2009-06-11 17:34:45:
hey....
cool das du endlich weiter geschrieben hast! ♥♥♥
hoffe die fortsetzung braucht diesmal nicht sooo lange...^^
Ne, aber deine story ist echt gut!!!
lg anna
jenny schrieb am 2009-06-11 12:22:43:
einfach der hammer, freue mich auf mehr!!:)
jenny schrieb am 2009-06-11 12:22:01:
einfach der hammer, freue mich auf mehr!!:)
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