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Kategorien > Love Story´s > Außergewöhnliches

Fynn 22

von Yve

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sie zu. Anna flüchtete und rannte ebenfalls los.

Fynn trat gerade aus dem Thronsaal und wollte sein Zimmer aufsuchen, als etwas an ihm vorbei huschte. Anna rannte mit einer unglaublichen Geschwindigkeit an ihm vorbei und er wollte sie schon rufen, als noch jemand an ihm vorbei rannte. Ein mit Blut verschmierter John, der Anna dazu aufforderte stehen zu bleiben. Anna rannte weiter, den Mund und die Nase mit beiden Händen verschlossen. Fynn stellte sich John in den Weg, der daraufhin eine Bruchlandung, im verzweifelnden Versuch Fynn auszuweichen, hinlegte. Fynn lachte willkürlich.
„Jetzt steh schon auf und erzähl mir, warum Anna vor die davon läuft.“
John erhob sich. Dreck haftete an seiner nassen Kleidung.
„Sie weigert sich Blut zu trinken“, jammerte John.
Fynn verdrehte die Augen. Ein leises Klatschen war zu hören, als er seinem Freund die Hand auf den Hinterkopf schlug.
„Aua!“, John rieb sich den Hinterkopf und blickte Fynn wütend an. „Kaum wieder fit schon wieder gemein?!“
Fynn zuckte mit den Schultern.
„Ich regele das mit Anna“; mit einem Lufthauch war er verschwunden. John schüttelte verständnislos den Kopf. Den beiden war einfach nicht zu helfen. Fynn hielt sich nicht an seine verordnete Ruhe und Anna weigerte sich etwas zu trinken. Er sollte kündigen, ja das sollte er tun. Ständig dieses PASS AUF DEN JUNGEN AUF, GIB DEM MÄDCHEN ZU TRINKEN. Und was bekam er zum Dank? Schläge.

Anna war erleichtert sehen geblieben. John war ihr nicht mehr auf den Versen. Erschöpft lehnte sie sich an eine kühle Backsteinwand. Schließlich ging sie normal weiter und musterte alles und jeden genau. Jetzt würde sie ihn Dunkelheit leben müssen, so ein Mist. Etwas berührte sie an der Schulter. Anna hatte den Blick auf den Boden gerichtet und sah nun zwei Füße, wie aus dem Nichts vor ihr stehen. John war das definitiv nicht, der hätte den Geruch von Blut verströmt. Langsam sah sie nach oben und erblickte das Gesicht von Fynn. Blass und schöner denn je, doch halt… Was war das für ein Ausdruck. Belustigung und Sarkasmus spiegelte sich in seinen braunen Augen. Ungläubig schritt Anna einige Schritte zurück.
„Du benimmst dich also wie ein kleines Kind und weigerst dich zu essen?“
Annas Blick und ihre Körperhaltung wirkten mit einem Mal trotzig.
„Ich trinke dieses rote Zeug nicht!“
Fynn schritt auf sie zu und drückte sie fest an sich. Obwohl Anna ein Vampir war, konnte sie ihn nicht weg drücken.
„Du hast mich doch vermisst, gib es doch zu und jetzt auf die Unnahbare machen“, Fynn lächelte und senkte seine Lippen auf ihren Mund. Zuerst versuchte Anna sich zu lösen, doch dann wurde sie schwach und schlang die Arme um Fynns Hals. Dieser lächelte und warf die überraschte Anna über die Schulter.
„“John! Hol das Blut! Ich hab sie!“, schrie er in den Gang.
Kurz darauf war ein diabolisches Lachen zu hören und John kam, in jeder Hand eine Blutkonserve, auf die beiden zu gerannt.
„Nein! Ich bringe euch beide um, wenn ihr mich dazu zwingt!“, wetterte Anna.
Fynn lachte und gab ihr einen Klaps auf den Hintern.

Vorläufiges Ende der Geschichte 

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Kommentare

marieee schrieb am 2010-11-15 19:28:45:
also ich finds klasse, ehrlich! :)
du hast talent, ich hoffe also weiterhin was von dir zu hören :)


mfg maria
Rikki schrieb am 2010-02-18 15:24:21:
hmmm.... Eigentlich fand ich deine Story ziemlich gut, und am Anfang hatte sie auch noch ziemlich viel Biss (Im wahrsten Sinne des Wortes^^), aber zum Ende hin wurde sie immer (zäher?) zu lesen. Das Ende kam, im Allgemeinen, sowieso zu abrupt. Man hätte den Kampf noch viel detailreicher schildern können...

Aber ich möchte ja jetzt nicht nur negatives schreiben, denn negativ ist deine Story auf keinen Fall! Vielleicht ist an einigen Stellen der Wurm drinnen, aber man muss auch sagen, dass du die "Beziehung" zwischen Anna und Fynn total gut beschreiben kannst. Also dafür ein groooßes Lob^^

Naja, du schreibst ja selber, dass es nur das vorläufige Ende ist. Vielleicht kann man noch auf weiteres hoffen???

LG
Rikki

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