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Garten Eden
von
Scent-Of-Eden
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Garten Eden
Ein Ort, an dem ein ewiger Frühling prävaliert,
Ein Ort, der sich vom Rest der Welt distinguiert,
Ein Ort, an dem Gottes Atem einer zarten Brise gleicht,
Ein Ort, an dem die Liebe in jede lebende Faser reicht.
Ist es nicht eine bessere Welt, von der wir träumen?
In der wir kein Glück, keinen Frieden versäumen?
Ein Ort, ein Garten, der unser aller Träume erfüllt,
von Gottes schützenden und liebenden Händen umhüllt?
Es liegt nahe, dass nicht alle Träume verwirklicht werden.
Unsere Ahnen verstanden, dass sie an einen Ort zurückkehrten,
diesen suchten die einen hier, als „the promised land“, vergeblich,
„Gottes Reich auf Erden“, erwarten die anderen lange und sehnlich.
Auf unserer verwüsteten Erde mag dieser Ort tatsächlich bestehen,
manche Dinge sind vor unseren Augen, nur wir können sie nicht sehen.
Lehren wir nicht unserem Nachwuchs Liebe, Respekt und Freiheit?
Warum dann verliert unser Planet, Gottes Schöpfung, seine Reinheit?
Unser Verständnis von Liebe, Respekt und Freiheit ist die Antwort,
Der Glaube fehlt, der für das richtige Verständnis von diesen sorgt.
Wir wissen, was Liebe ist, doch glauben wir auch an sie?
Wir wissen, was Respekt ist, doch glauben wir auch an ihn?
Wir wissen, was Freiheit ist, doch glauben wir auch an sie?
Wir wissen, dass es diesen Ort gibt, doch glauben wir auch an ihn?
Wir wissen, wer Gott ist, doch glauben wir auch an ihn?
Nur die Anwort auf diese Fragen allein urteilt,
ob dieser Ort unter uns, auf dieser Erde, noch weilt...
© S.O.E 2006
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Kommentare
Scent-Of-Eden schrieb am 2006-11-07 10:43:42:
Erstmal vielen Dank für eure Aufmersamkeit und eure Kommentare! :) Die sind wirklich sehr hilfreich und motivierend!
Zu den Fremdwörtern: Distinguieren heißt laut meiner Wörterbücher außer hervorheben auch noch unterscheiden! ;)
Und wie Lexa schon sagte, soll das Benutzen von Fremdwörtern den Wortschatz anregen :)
Zu dem Inhalt: Lexa, es stimmt, dass wenn jemand die von dir genannten Eigenschaften besitzt, das Paradies auf Erden leben kann, doch da nicht jederman diese Eigenschaften besitzt oder kennt, soll die Kernaussage des Gedichts darin bestehen, diese Menschen darauf aufmerksam zu machen. Jeder soll diese Fragen für sich beantwortet, da gibt es kein "richtig" oder "falsch"... Es ist ein Gedankenexperiment, das auf Tatsachen beruht, mit unserem Planet gehts nun mal Berg ab... Und zu Lucie Li: Ja, es stimmt, man muss auch das, was man glaubt, auch leben! Ich hoffe diese Tatsache wird darin deutlich, indem ich auf die Erziehung anspiele ;)
Nochmals viiieeelen lieben Dank und ich hoffe ihr bleibt mir weiterhin treu :D
GLG,
S.O.E
Lexa schrieb am 2006-11-02 16:56:59:
Finde das mit dem Fremdwörter einbringen in Texte gar nicht so schlecht, man soll ja wachsen lernen, auch als Leser, oder gerade als Leser. Jedoch, die erste Vokabel wirft ein Duden, älter als 3 Jahre, schon nicht aus, aber ans Englische angelehnt, von prevalent = vorherrschend. Die zweite Vokabel ist allerdings falsch benutzt, Du meinst bestimmt "distinkt" = abgrenzt, Deine Vokabel bedeutet "betont vornehm". Und zu Deinen Fragen, "Ja", wir können jegliches Paradies auf Erden leben. Alles ist möglich, es kommt nur auf Dich an, trag die Liebe, den Glauben an Deine Religion und die Freiheit, die Zuversicht und den Respekt vor anderem Leben, vor dir her. Die Hoffnung darauf, wenn Du es noch nicht so deutlich
siehst, soll Dich schon jetzt stark und offen machen, für Dein persönliches Ziel. LG Lexa
Lucie Li schrieb am 2006-11-02 09:09:23:
Leider ist das meiste Fakt. Ich finde Du solltest keine Fremdwörter benutzen, die Chace ist höher, dass Dich mehr Menschen verstehen. So ist das vielleicht nur ein gewisser Kreis, der auch diese Worte kennt. Kleine Anmerkung noch:
Es reicht nicht zu glauben, man muss es auch leben!
LG Lucie Li
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